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Laut dem Journalisten Federico Viticci gibt es dafür eine Option in den Bedienungshilfen. Sie ist zunächst ausgeschaltet.
Ursprünglicher Bericht vom 29. Oktober 2026, 18:32 Uhr
Apple will macOS offenbar weiter für Touchscreens optimieren. Ein Mitarbeiter sagte bei einer Veranstaltung, Apple stehe dabei erst am Anfang.
Der Journalist Chris Welch berichtet von der Aussage des Apple-Mitarbeiters. Welch erwartet zahlreiche weitere Verbesserungen zusammen mit macOS 28 im kommenden Jahr. Das ist seine Einschätzung und keine Ankündigung von Apple.
Das neue MacBook Pro mit PROLED XDR ist Apples erster Mac mit Touchdisplay. Es wird mit macOS 27.2 ausgeliefert und enthält bereits Anpassungen für die Bedienung per Finger.
Wie wir schon berichtet haben, lassen sich Bereiche der macOS-Oberfläche per Aufziehgeste vergrößern. Federico Viticci zufolge kann die Funktion in den Bedienungshilfen aktiviert werden. Sie ist zunächst ausgeschaltet. Dort lässt sich auch die Touch-Eingabe vollständig deaktivieren.
Apple zufolge übersetzt macOS Berührungen automatisch in Klicks. Dadurch funktionieren viele bestehende Apps direkt per Touch, ohne dass Entwickler sie anpassen müssen.
Das OLED-Display des neuen iPad mini soll Bewegungen deutlich schärfer darstellen als das LCD des Vorgängers. Das sagt Apples Vizepräsident David Pakula.
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Pakula sprach darüber im Interview mit Chris Lawley. Das OLED-Display reagiere bei Pixeländerungen mehr als zehnmal schneller als das LCD des Vorgängers. Laut Pakula verringert das die Bewegungsunschärfe deutlich.
„What that does is it makes everything really smooth. Motion blur is significantly reduced compared to LCD“, sagt Pakula. Übersetzt: „Dadurch wirkt alles sehr flüssig. Die Bewegungsunschärfe ist gegenüber LCD deutlich reduziert.“
interview with Chris Lawley
Wie bereits berichtet, unterstützt das neue iPad mini kein ProMotion. Die Bildwiederholrate ist auf 60 Hertz begrenzt. Die schnelle Reaktion der Pixel und die Bildwiederholrate beschreiben unterschiedliche Eigenschaften des Displays. Warum Apple auf ProMotion verzichtet, geht aus Pakulas Aussage nicht hervor.
Apple hat das neue MacBook Pro mit PROLED XDR Display und Touchfunktion auf den Markt gebracht. Die Preise sind hoch, die Technik ist beeindruckend. Doch gerade bei einem teuren Gerät stellt sich die Frage, ob die Neuerungen den eigenen Alltag tatsächlich verbessern. Ist ein Touchdisplay das, was bisher gefehlt hat?
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Wenn ich die Kommentare im Netz durchsehe, begegnet mir besonders häufig ein anderer Wunsch: eine Option für eingebauten Mobilfunk. Viele Anwender hatten gehofft, dass Apple mit dieser Generation ein neues Kapitel aufschlägt. Endlich ein MacBook Pro, das auch ohne WLAN und zusätzliche Geräte ins Internet kommt.
Mit dem PROLED XDR Display lässt sich das MacBook Pro auch per Touch bedienen. · Apple
Beim iPad längst selbstverständlich
Beim iPad gibt es diese Möglichkeit seit Langem. Ich kenne einige Nutzer, die darauf schwören und sich nie wieder ein iPad ohne Mobilfunk kaufen würden. Warum fehlt diese Option ausgerechnet beim MacBook Pro? Für viele ist es das wichtigste Werkzeug zum mobilen Arbeiten.
Apples Gründe kenne ich nicht. Einige mögliche Erklärungen lassen sich aber durchgehen.
Vielleicht geht Apple davon aus, dass zu wenige Kunden Mobilfunk im Laptop benötigen. Allerdings stellt sich diese Frage beim iPad ebenso. Dort überlässt Apple den Kunden die Entscheidung, ob ihnen die zusätzliche Freiheit den Aufpreis wert ist. Beim MacBook Pro wäre eine solche Wahlmöglichkeit ebenfalls naheliegend.
USB-Sticks bleiben eine Behelfslösung
Ein anderer Gedanke: Eine Touchfunktion muss von Anfang an im Gerät stecken. Mobilfunk lässt sich dagegen nachrüsten, etwa mit einem USB-Surfstick. Solche Geräte sind vergleichsweise günstig und in zahlreichen Varianten erhältlich.
Das löst das Problem grundsätzlich, bringt aber eigene Nachteile mit. Am Laptop hängt ein zusätzliches Teil, das man einpacken, anschließen und im Blick behalten muss. Ein herausragender Stick kann im Weg sein, verloren gehen oder bei einer unachtsamen Bewegung beschädigt werden. Für mich fühlt sich das nach einer Behelfslösung an. Bei einem Premiumgerät würde ich mir eine elegantere Integration wünschen.
Vielleicht ist diese Form der Nachrüstung inzwischen so selbstverständlich, dass Apple keinen Anlass sieht, etwas daran zu ändern. Aber gerade bei einer neuen Generation darf man fragen, ob das noch dem Anspruch des Geräts entspricht.
Die Anschlüsse des MacBook Pro erlauben den Einsatz von Zubehör. Ein Surfstick wäre ein weiteres Teil am Gerät. · Apple
Das iPhone hilft aus – auf Kosten seines Akkus
Die überzeugendste Erklärung könnte das iPhone sein. Über dessen persönlichen Hotspot kommt ein MacBook auch unterwegs ins Netz. Passend eingerichtet kann die Verbindung sogar automatisch entstehen, wenn kein bekanntes WLAN verfügbar ist.
Ich nutze das gelegentlich. Die automatische Verbindung klappt bei mir zwar nicht immer zuverlässig. Wenn sie funktioniert, ist sie allerdings ausgesprochen bequem: MacBook aufklappen, ein paar Sekunden warten, online sein. So mühelos wünscht man sich die Nutzung.
Der Haken ist der Energieverbrauch. Nach meiner Erfahrung beansprucht der Hotspot den iPhone-Akku deutlich. Bei längerer Nutzung schließe ich das Telefon deshalb möglichst an eine Stromquelle an, zur Not direkt ans MacBook. Aus der drahtlosen Verbindung wird dann doch wieder ein kleines Arrangement aus zwei Geräten und einem Kabel.
Für den gelegentlichen Einsatz ist das eine gute Lösung. Wer regelmäßig unterwegs arbeitet, könnte von eingebautem Mobilfunk trotzdem profitieren. Das MacBook wäre selbstständig online. Das iPhone müsste dafür weder in der Nähe sein noch seinen Akku zur Verfügung stellen.
Wer regelmäßig unterwegs arbeitet, könnte von einem MacBook mit eigener Mobilfunkverbindung profitieren. · Apple
Warum lässt Apple den Kunden nicht die Wahl?
Möglicherweise betrachtet Apple den iPhone-Hotspot bereits als ausreichende Antwort auf diesen Bedarf. Vielleicht spielt auch der Wunsch eine Rolle, Kunden enger an das eigene Geräteangebot zu binden. Das bleibt allerdings Spekulation. Eine nachvollziehbare Begründung für die fehlende Wahlmöglichkeit ergibt sich daraus für mich jedenfalls nicht.
Fazit: Touch und Mobilfunk könnten sich ergänzen
Touchdisplay und Mobilfunk muss man gar nicht gegeneinander ausspielen. Beides erfüllt unterschiedliche Aufgaben und könnte problemlos zur selben Produktgeneration gehören. Die Touchfunktion erweitert die Bedienung. Eingebauter Mobilfunk würde das mobile Arbeiten erleichtern.
Bei einem so teuren Arbeitsgerät erscheint mir der Wunsch nach einer Mobilfunkoption deshalb naheliegend. Es müsste sie nicht jeder kaufen. Aber wer sie braucht, sollte sie wählen können.
Russland verpflichtet Apple, Kommunikationsdaten lokaler Nutzer zu speichern und auf Anfrage an Sicherheitsbehörden herauszugeben. Auch Microsoft ist betroffen.
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Die Kommunikationsbehörde Roskomnadsor nahm beide Unternehmen am 2. Oktober in das Register der „Organisatoren von Informationsverbreitern“ auf. Das berichtet Bloomberg.
Unternehmen auf der Liste müssen Nachrichten sowie Audio- und Videomitteilungen lokaler Nutzer speichern. Auf Anfrage müssen sie diese Daten an russische Sicherheitsbehörden herausgeben. Informationen über Nutzer und die Übermittlung ihrer Kommunikation müssen sie drei Jahre lang in Russland aufbewahren.
Bei Verstößen drohen Geldstrafen und Einschränkungen beim Zugang zu den Diensten. Auf der Liste stehen bereits weitere Anbieter, darunter Google mit Google Meet, WhatsApp und Telegram.
Russland hat den Zugang zu ausländischen Kommunikationsdiensten bereits früher eingeschränkt. FaceTime ist dort seit Dezember 2025 blockiert. Inhalte in FaceTime und iMessage sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Wie Apple mit den neuen Anforderungen umgehen wird, ist bislang nicht öffentlich bekannt.
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 hat Apple den Verkauf und Export seiner Produkte nach Russland ausgesetzt. Auch Dienste wie Apple Pay wurden eingeschränkt. Der App Store blieb verfügbar. Seit April können Nutzer ohne vorhandenes Guthaben auf ihrem Apple Account dort keine neuen Käufe tätigen oder Abos verlängern.
TrendForce erwartet, dass Apple mit dem iPhone Duo 2027 auf 29,8 Prozent des weltweiten Markts für faltbare Smartphones kommt. Damit würde Apple knapp hinter Samsung auf Platz zwei liegen.
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Samsung käme laut der Prognose auf 31,9 Prozent, Huawei auf 21,3 Prozent. TrendForce veröffentlichte die Schätzung knapp eine Woche nach dem Verkaufsstart des iPhone Duo.
Die Nachfrage nach Apples erstem faltbarem iPhone zeichnete sich bereits bei den Vorbestellungen ab: Die Lieferzeiten stiegen stark an. Für 2026 schätzt TrendForce Apples Anteil am Foldable-Markt auf 24,8 Prozent. Apple ist dabei erst seit gut zwei Monaten des Jahres in diesem Markt vertreten.
Schon nach der Vorstellung des iPhone Duo hatte TrendForce fünf Millionen ausgelieferte Geräte bis Ende 2026 erwartet. Für den gesamten Markt rechneten die Analysten damals mit nur 0,5 Prozent Wachstum im Jahr 2026. Die Auslieferungen der Android-Anbieter allein sollten demnach im Jahresvergleich um mehr als 20 Prozent fallen.
Für 2027 erwartet TrendForce insgesamt 23,5 Millionen ausgelieferte faltbare Smartphones. Das wäre ein Plus von 16,3 Prozent. Apples Einstieg könnte laut TrendForce weitere Fortschritte bei der Technik fördern. Neue Anwendungen für künstliche Intelligenz könnten die Nachfrage zusätzlich steigern.
Wie bereits in unserer früheren Markteinordnung beschrieben, sind faltbare Smartphones bislang eine Nische. Laut Counterpoint Research entfielen bis September 2026 rund zwei Prozent des gesamten Smartphone-Markts auf solche Geräte.
Auf dem neuen MacBook Pro passt macOS Bedienelemente an Berührungen an. Auch die Dynamic Island lässt sich zu einer schwebenden Ansicht erweitern.
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Bewegt man einen Finger über einen Eintrag in der Menüleiste, wird dieser größer. Auch die farbigen Knöpfe zur Fenstersteuerung wachsen bei Berührung. Danach lässt sich die gewünschte Funktion antippen. Ein Wisch vom unteren Bildschirmrand holt das ausgeblendete Dock hervor.
Die Dynamic Island lässt sich nach unten ziehen. Dann öffnet sich eine größere, schwebende Ansicht mit Zugriff auf Spotlight und Antworten von Siri.
Auch professionelle Apps bieten Touch-Funktionen. In DaVinci Resolve lässt sich etwa die Farbgestaltung bearbeiten, in Logic Pro lassen sich Tonspuren anpassen.
Über einen ersten Praxistest der Touch-Oberfläche hatten wir bereits berichtet. Dabei vergrößerte macOS unter anderem die Abstände in Kontextmenüs. Apple zufolge übersetzt macOS Berührungen automatisch in Klicks. Deshalb funktionieren viele vorhandene Apps direkt per Touch, ohne dass Entwickler sie aktualisieren müssen.
So lassen sich Webseiten per Wischgeste durchblättern und Fotos mit zwei Fingern vergrößern. Folien können zwischen Präsentationen verschoben werden. Ein Doppeltipp auf ein Fenster vergrößert es auf Bildschirmgröße.
Das neue MacBook Pro ist Apples erster Mac mit Touchdisplay. Wie schon bei der Vorstellung berichtet, ergänzt die Berührung Tastatur und Trackpad.
Der Mac Studio mit M5 Ultra, 512 GB Arbeitsspeicher und 16-TB-SSD kostet in Deutschland 33.329 Euro. Ein genauer Blick zeigt, wie stark die Speicheroptionen den Preis erhöhen.
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Für die höchste Speicherausstattung ist der M5 Ultra mit 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen nötig. Vor allem zwei Aufpreise treiben den Gesamtbetrag: 512 GB statt 96 GB Arbeitsspeicher kosten beim gleichen Gerät 17.050 Euro extra. Die 16-TB-SSD schlägt gegenüber der Variante mit 1 TB mit weiteren 8.250 Euro zu Buche.
Wie bereits berichtet, lässt sich der Mac Studio mit 512 GB Arbeitsspeicher inzwischen bestellen. In den USA beginnt diese Ausführung bei 22.299 US-Dollar. Der Mac Studio mit M5 Max unterstützt höchstens 128 GB Arbeitsspeicher und kostet in Deutschland ab 2.999 Euro.
Das leuchtende Apple-Logo am neuen MacBook Pro folgt der Helligkeit des Displays. Ein Praxistest zeigt, wie sich beides gemeinsam verändert.
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Judner Aura zeigt die Funktion in einem Hands-on-Video auf seinem YouTube-Kanal UrAvgConsumer. Wird das Display heller eingestellt, leuchtet auch das Logo stärker. Bei geringerer Displayhelligkeit wird es dunkler. Das Logo ist etwa ab der ersten Minute des Videos zu sehen.
hands-on video
Bei älteren MacBooks war die Helligkeit des Logos ebenfalls an das Display gekoppelt. Das frühere Logo nutzte dessen Hintergrundbeleuchtung. Das OLED-Display des neuen Modells benötigt keine solche Hintergrundbeleuchtung.
Über die Rückkehr des leuchtenden Logos hatten wir bereits bei Apples Vorstellung berichtet. Apple hatte es beim MacBook Pro 2016 entfernt. Das neue MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay gibt es in 14 und 16 Zoll. Es ist vorbestellbar und soll ab dem 6. November erhältlich sein.
Das neue MacBook Pro passt macOS bei Berührungen an: Ein kurzer Praxistest zeigt größere Abstände in Menüs und neue Gesten.
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Der Journalist Federico Viticci konnte das neue MacBook Pro kurz ausprobieren. Bei erkannten Berührungen vergrößert macOS zum Beispiel den Abstand zwischen Einträgen in Kontextmenüs. So lassen sie sich leichter mit dem Finger treffen.
Im Finder hebt sich eine Datei bei längerem Druck sichtbar unter dem Finger. Danach lässt sie sich verschieben. Wer loslässt, öffnet stattdessen ein Kontextmenü mit größeren Abständen.
Ein Wisch vom unteren Bildschirmrand blendet das versteckte Dock ein. Mit vier Fingern nach oben öffnet sich Mission Control. Dort lässt sich zwischen Schreibtischen wechseln.
Bestehende Apps und eigene Anpassungen
Viticci geht davon aus, dass auch nicht angepasste Apps grundlegende Berührungen unterstützen. macOS übersetze dafür Touch-Eingaben in Cursor-Eingaben. Er betont allerdings, dass er diese allgemeine App-Kompatibilität noch nicht selbst geprüft hat.
Entwickler können ihre Apps darüber hinaus gezielt anpassen. Viticci sah etwa einen eigenen Farbwähler für Touch in DaVinci Resolve. Apple hat bereits Videos für Entwickler zur Touch-Bedienung am Mac veröffentlicht.
In den Bedienungshilfen lässt sich Touch laut Viticci ganz abschalten. Dort gibt es auch eine zunächst ausgeschaltete Option, um Bereiche der macOS-Oberfläche per Aufziehgeste zu vergrößern. Der Apple Pencil wird am Mac bislang nicht unterstützt.
Über Apples Vorstellung des MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay hatten wir bereits berichtet. Die Berührung ergänzt Tastatur und Trackpad, statt sie zu ersetzen.
Apple stellt das MacBook Pro mit neuem PROLED XDR Display und Touchoberfläche vor. Das Display nutzt eine Tandem-OLED-Technik und liefert deutlich mehr Helligkeit und tiefere Schwarztöne als bisher. Die Möglichkeit, den Bildschirm mit den Fingern zu bedienen, ergänzt Tastatur und Trackpad. Die Dynamic Island ersetzt die Notch und das beleuchtete Apple-Logo kehrt zurück. Das Gehäuse wirkt schlanker und leichter, und die neue Anzeigeform verändert gewohnte Ergonomie. Die Leistung bleibt mit den bekannten Pro-Chips auf hohem Niveau, während Anschlussvielfalt und Speicheroptionen auf Profiansprüche zielen. Apple nennt lange Laufzeiten und hohe Konfigurationsspielräume, aber viele Details sind noch zu prüfen. Rechtfertigen OLED, Touch und Gewichtsvorteil den Aufpreis bei ähnlicher Prozessorleistung?
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Das neue MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display bietet keine Mobilfunkoption. Zahlreiche Kommentatoren sehen darin einen großen Nachteil für die Arbeit unterwegs.
Er nutzt auf seinem iPad Pro häufig Mobilfunk und arbeitet regelmäßig in Cafés oder im Freien. Öffentliches WLAN hält er für seine Bedürfnisse nicht für zuverlässig genug.
Das neue MacBook Pro hat er bereits bestellt und möchte es als Hauptcomputer ausprobieren. Er hofft, dass der persönliche Hotspot inzwischen zuverlässiger funktioniert.
Ursprünglicher Bericht vom 28. Oktober 2026, 18:16 Uhr
Apple hat das MacBook Pro mit Tandem-OLED-Touchdisplay vorgestellt. Auch das leuchtende Apple-Logo auf der Rückseite kehrt zurück.
Das neue Modell ist Apples erster Mac mit Touch-Bedienung. Es erscheint in 14 und 16 Zoll und nutzt die Chips M5 Pro und M5 Max. Über die erwarteten OLED-Touchdisplays und diese Chips hatten wir bereits vor der Vorstellung berichtet.
Das PROLED XDR Display erreicht laut Apple bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit bei HDR und SDR. Das Kontrastverhältnis beträgt 10.000.000:1. Das Display unterstützt P3 und Adobe RGB sowie adaptive Bildwiederholraten von 10 bis 120 Hertz. Optional gibt es Nanotexturglas gegen Reflexionen.
Touch ergänzt Tastatur und Trackpad
Per Finger lassen sich etwa Webseiten scrollen, Fotos vergrößern oder Softwareinstrumente spielen. Ein neues Scharnier soll das Display bei Berührungen stabil halten. Viele bestehende Apps funktionieren laut Apple direkt, weil macOS Berührungen in Klicks übersetzt.
Die Dynamic Island ersetzt die bisherige Notch und beansprucht weniger Platz. Sie zeigt unter anderem Live-Aktivitäten und erlaubt die Steuerung der Musikwiedergabe. Spotlight erscheint dort, wenn Siri AI verfügbar und aktiviert ist.
Leuchtendes Logo und leichteres Gehäuse
Apple hatte das beleuchtete Logo beim MacBook Pro 2016 entfernt. Das frühere Logo nutzte die Hintergrundbeleuchtung des Displays. OLED benötigt keine solche Hintergrundbeleuchtung, weshalb die neue Beleuchtung anders funktionieren muss.
Apple-Chef John Ternus schrieb zur Vorstellung: „We’re glowing with excitement over the new MacBook Pro. You’ve gotta touch it to believe it.“ Auf Deutsch: „Wir leuchten vor Begeisterung über das neue MacBook Pro. Man muss es berühren, um es zu glauben.“
Die neuen Geräte sind dünner und leichter. Das 14-Zoll-Modell wiegt rund 1,36 Kilogramm, das 16-Zoll-Modell rund 1,81 Kilogramm. Apple hat auch die Kühlung überarbeitet.
Ausstattung und Preise
Zur Ausstattung gehören drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, HDMI, ein SDXC-Steckplatz, MagSafe und ein Kopfhöreranschluss. Apple nennt bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit, abhängig von Nutzung und Konfiguration. Möglich sind bis zu 128 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und bis zu 16 TB Speicher.
In den USA beginnen die Preise mit M5 Pro bei 2.899 Dollar für 14 Zoll und 3.399 Dollar für 16 Zoll. Vorbestellungen starten am 28. Oktober, die Auslieferung beginnt am 6. November.
Apples Hardwarechef Johny Srouji sagte: „The new MacBook Pro with PROLED XDR Display is a monumental step forward for the Mac. PROLED XDR is the world’s best laptop display. It pairs state-of-the-art tandem OLED technology with advanced algorithms in our display engine to deliver the kind of visual fidelity pros have been dreaming of. And with the magic of Touch coming to MacBook Pro, combined with the game-changing performance of M5 Pro and M5 Max, we’ve created a whole new way for pros to interact with their content, taking their workflows to a completely new level. The new MacBook Pro is the result of the deep integration between Apple silicon, hardware, and software, and there’s simply nothing else like it.“
Übersetzt: „Das neue MacBook Pro mit PROLED XDR Display ist ein gewaltiger Schritt nach vorn für den Mac. PROLED XDR ist das beste Laptop-Display der Welt. Es verbindet modernste Tandem-OLED-Technik mit fortschrittlichen Algorithmen unserer Display-Engine. So liefert es die Bildtreue, von der Profis geträumt haben. Mit Touch auf dem MacBook Pro und der Leistung von M5 Pro und M5 Max haben wir eine völlig neue Art geschaffen, mit Inhalten zu arbeiten. Das hebt Arbeitsabläufe auf eine neue Ebene. Das neue MacBook Pro ist das Ergebnis der engen Integration von Apple-Chips, Hardware und Software. Es gibt einfach nichts Vergleichbares.“
Das neue iPad mini setzt auf ein OLED-Display und schmalere Ränder, bleibt aber bei 60 Hertz. Das Display liefert tiefere Schwarzwerte und eine höhere Spitzenhelligkeit als das bisherige LCD. Gleichzeitig bringt Apple ein dünneres Gehäuse und erstmals Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Die interne Ausstattung staffelt sich nach Speichergrößen, wobei nur die größte Konfiguration zusätzliche Rechen- und KI-Kapazitäten bietet. Zusatzoptionen wie spezielles Nanotexturglas sind an teurere Varianten gebunden. Das führt zu einem deutlich höheren Einstiegspreis und zu offenen Fragen zur Alltagstauglichkeit. Für wen rechtfertigen Bildqualität und Gewicht den Aufpreis, und für wen sind größere iPads sinnvoller?
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Apple-Chef John Ternus erklärt, warum der Touchscreen erst jetzt ins MacBook Pro kommt: Er ließ sich zusammen mit dem OLED-Display einbauen, ohne das Gerät schwerer oder dicker zu machen.
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Hardwarechef Johny Srouji verweist auf Fortschritte bei Chips, Displaytechnik und Softwarearchitektur. Gemeinsam hätten sie Apples Anforderungen an einen Touchscreen-Mac erfüllt.
„Ten years is a very, very long time“, sagte Srouji. „Many things have changed, whether it’s the display technology, the custom silicon, et cetera.“ Auf Deutsch: „Zehn Jahre sind eine sehr, sehr lange Zeit. Vieles hat sich verändert, ob Displaytechnik, maßgeschneiderte Chips und so weiter.“ Das Zusammenspiel dieser Technik habe Apples Maßstäbe erfüllt: „met our bar“.
Srouji ergänzte: „I like my engineers to be gated by physics, not imagination or timelines.“ Auf Deutsch: „Mir ist wichtig, dass die Physik meine Ingenieure begrenzt, nicht ihre Vorstellungskraft oder Zeitpläne.“ Apple überarbeitete auch die Kühlung, damit sich das Display bei Berührung nicht heiß anfühlt.
Erwartungen an die Bedienung
Marketingchef Greg Joswiak sieht zudem veränderte Erwartungen bei Nutzern. „Most pros own an iPad, and almost every pro owns an iPhone“, sagte er. „So this is something that they’re natural with. There’s a generation of young creators and young people using our MacBook Pros that expect to touch.“
Übersetzt: „Die meisten Profis besitzen ein iPad, und fast jeder Profi besitzt ein iPhone. Daher ist das für sie selbstverständlich. Eine Generation junger Kreativer und junger Menschen nutzt unsere MacBook Pro und erwartet Touch-Bedienung.“ Auch Ingenieure, Wissenschaftler, Softwareentwickler und Medienschaffende hätten Touch für den Mac verlangt.
Touch als Ergänzung
Über die Vorstellung des MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay in 14 und 16 Zoll haben wir bereits berichtet. Tastatur und Trackpad bleiben laut Ternus zentral. „There’s times when it’s comfortable and handy to have touch“, sagte er: „Manchmal ist es angenehm und praktisch, Touch zu haben.“ Das neue Scharnier soll das Display bei Berührungen stabil halten.
Ternus betonte, Touch habe das Gerät nicht beeinträchtigen dürfen: „We needed to get to a point where adding touch didn’t make the product lesser in any way. It didn’t make it heavier. It didn’t make it thicker. That came together with the OLED screen, the best display we’ve ever put into a Mac. All of these things, and, oh yeah, it has touch as well.“
Auf Deutsch: „Wir mussten an einen Punkt kommen, an dem Touch das Produkt in keiner Weise schlechter macht. Es wurde nicht schwerer. Es wurde nicht dicker. Das kam zusammen mit dem OLED-Bildschirm, dem besten Display, das wir je in einen Mac eingebaut haben. All diese Dinge, und ach ja, Touch hat es auch.“
Apple hatte Touchscreens am Mac früher abgelehnt. Auf die Frage nach dem Kurswechsel antwortete Ternus im Interview: „Who knew?“ – „Wer hätte das gedacht?“
Das 14-Zoll MacBook Pro setzt jetzt auf den M6-Chip mit zwölf CPU- und zwölf GPU-Kernen. Apple liefert 16 GB Arbeitsspeicher und eine 1 TB SSD in der Basis und bietet Konfigurationen bis zu 32 GB RAM und 4 TB SSD an. WLAN 7, Bluetooth 6 und drei Thunderbolt-4-Anschlüsse sorgen für moderne Konnektivität, während Gehäuse und Anschlüsse vertraut bleiben. Apple nennt einen spürbaren Sprung bei der Grafikleistung, unabhängige Tests stehen noch aus. Die Einstiegspreise beginnen bei 2.299 Euro in Deutschland. Für welche Nutzer lohnt sich dieses Upgrade wirklich und wann ist ein M5-Modell die bessere Wahl?
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Bei einem ersten kurzen Praxistest des neuen MacBook Pro sticht für den Journalisten Samuel Axon vor allem das OLED-Display hervor.
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Axon konnte das Gerät etwa fünf Minuten lang auf einer gut besuchten Ausstellungsfläche in Los Angeles testen. Das Design weicht für ihn weniger stark vom Vorgänger ab als erwartet.
Beim Anheben bemerkte er einen Gewichtsunterschied zu seinem eigenen 14-Zoll-MacBook Pro mit M1 Max. Das neue Gerät fühlte sich für ihn merklich leichter an, allerdings nicht wie eine andere Gewichtsklasse.
Dynamic Island im Blick
Auf dem größeren Laptopdisplay wirkt die Dynamic Island laut Axon weniger dominant als auf einem iPhone. Eine Live-Aktivität ließ sich durch Antippen vergrößern und wurde zuvor kleiner dargestellt.
Wie sich die Aussparung bei Spielen im Vollbild auswirkt, konnte Axon noch nicht testen. Bei Modellen mit Notch lassen sich Apps und Spiele bis unterhalb der Aussparung maximieren. Axon möchte prüfen, ob das auch bei der Dynamic Island möglich ist.
Über Apples Vorstellung des MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay und Dynamic Island haben wir bereits berichtet. Auch das leuchtende Apple-Logo kehrt zurück. Axon findet es ein wenig nostalgisch.
Der Mac Studio mit M5 Ultra lässt sich jetzt mit 512 GB Arbeitsspeicher bestellen. In den USA beginnt der Preis bei 22.299 US-Dollar.
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Für diesen Preis ist eine SSD mit 1 TB enthalten. Gegenüber der Basiskonfiguration mit 96 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher kostet das Upgrade 15.500 US-Dollar extra.
Die Option steht nur mit dem M5 Ultra mit 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen zur Wahl. Wer zusätzlich die SSD mit 16 TB auswählt, zahlt insgesamt 29.799 US-Dollar. Bestellungen sollen voraussichtlich Ende November bis Anfang Dezember eintreffen.
Bei der Vorstellung im August hatte Apple die 512-GB-Ausführung für Ende Oktober angekündigt. Über diese Pläne haben wir bereits berichtet. Beim Mac Studio mit M5 Max bleibt es bei höchstens 128 GB Arbeitsspeicher.
Das neue 16-Zoll-MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay kostet in den USA mit Vollausstattung bis zu 14.549 US-Dollar.
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Das kleinere 14-Zoll-Modell erreicht in Apples US-Konfigurator 14.249 Dollar. Beide Höchstpreise gelten für den M5 Max mit 18 CPU- und 40 GPU-Kernen, 128 GB Arbeitsspeicher, 16 TB SSD und Nanotexturglas.
Ein großer Teil des Aufpreises entfällt auf die SSD. Bei der höchsten M5-Max-Konfiguration kostet das Upgrade von 2 auf 16 TB allein 7.000 Dollar. Für 4 TB verlangt Apple 1.000 Dollar zusätzlich, für 8 TB sind es 3.000 Dollar. Der Schritt von 48 auf 128 GB Arbeitsspeicher kostet weitere 2.000 Dollar, Nanotexturglas 150 Dollar.
Preise in Deutschland
Apple nennt für das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro einen Einstiegspreis von 3.299 Euro. Die 16-Zoll-Version beginnt bei 3.899 Euro. Mit M5 Max starten die beiden Größen bei 5.119 beziehungsweise 5.599 Euro. Für eine voll ausgestattete Konfiguration werden in Deutschland 16.264 Euro genannt. Die Option für 16 TB Speicher kostet hier 7.700 Euro Aufpreis.
Über die Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Modelle und ihre US-Einstiegspreise haben wir bereits berichtet. Die M5-Pro-Ausführungen beginnen dort bei 2.899 Dollar für 14 Zoll und 3.399 Dollar für 16 Zoll. Das sind jeweils 400 Dollar mehr als bei den bisherigen Modellen unmittelbar vor der Vorstellung.
Das bisherige 16-Zoll-Modell kostete mit 128 GB Arbeitsspeicher, 8 TB SSD und Nanotexturglas maximal 10.149 Dollar. Das neue Modell kommt mit 8 TB auf 10.549 Dollar, also 400 Dollar mehr. Der Höchstpreis von 14.549 Dollar liegt zwar um 4.400 Dollar höher als beim Vorgänger, enthält aber auch doppelt so viel SSD-Speicher.
Vorbestellungen sind möglich, die Auslieferung beginnt am 6. November.
John Ternus’ Video-Teaser gibt Anlass zu zwei Spekulationen: Das erwartete MacBook könnte „MacBook Studio“ heißen und wieder ein leuchtendes Apple-Logo erhalten.
Die Idee zum Namen beruht auf einer Deutung der Wand im Video: Sie könnte zu einem Filmstudio gehören. Dafür gibt es im Teaser aber keinen eindeutigen Hinweis. Als mögliche Namen stehen auch MacBook Pro und MacBook Ultra im Raum.
Das beleuchtete Apple-Logo auf der rechteckigen Wand weckt zudem Erinnerungen an frühere MacBooks. Deren Deckel trugen ein leuchtendes Logo. Ob das Motiv auf eine Rückkehr hindeutet, bleibt offen.
Ursprünglicher Bericht vom 28. Oktober 2026, 14:28 Uhr
Apple-Chef John Ternus hat wenige Stunden vor einem erwarteten MacBook-Pro-Termin einen Video-Teaser veröffentlicht.
In dem kurzen Video auf X fällt ein Lichtkegel in Form des Apple-Logos auf eine rechteckige Wand. Dahinter ist eine nächtliche Stadtkulisse zu sehen. Die beleuchtete Wand erinnert dabei an ein MacBook.
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Der Zeitpunkt legt einen Bezug zu Apples Termin „Pro and tell“ nahe. Er beginnt am 28. Oktober um 18 Uhr deutscher Zeit in Los Angeles. Apple hat dafür ausgewählte Technikjournalisten und Content Creator eingeladen.
Über den Termin haben wir bereits berichtet. Erwartet wird dort unter anderem ein überarbeitetes MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay. Das Video selbst zeigt kein Gerät und verrät keine technischen Einzelheiten.
Apple plant die zweite Generation des MacBook Neo für die erste Hälfte 2027. Das berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman und nennt damit erstmals einen engeren Zeitraum.
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Bisher hatte Gurman lediglich das Jahr 2027 für den Nachfolger genannt. Das aktuelle MacBook Neo erschien im März 2026. Bei einem Start im ersten Halbjahr wäre es also etwa ein Jahr alt.
Über die erwartete Ausstattung hatten wir bereits berichtet: Gurman rechnet mit einem A19 Pro und 12 GB Arbeitsspeicher. Das aktuelle Modell besitzt einen A18 Pro und 8 GB RAM. In Deutschland startete es bei 699 Euro.
Auch neue Farben hatte Gurman zuvor in Aussicht gestellt. Zu den konkreten Optionen gibt es jedoch widersprüchliche Angaben: Ein Bericht nennt für den Nachfolger Silver, Blush, Citrus und Indigo. Das sind zugleich die Farben des aktuellen MacBook Neo. Welche neuen Farben tatsächlich hinzukommen könnten, bleibt damit offen.
Fünf Grafiken in macOS 27 geben neue Hinweise darauf, was eine Dynamic Island im kommenden MacBook Pro anzeigen könnte.
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Der Entwickler und Leaker pdfu entdeckte die pillenförmigen Grafiken in der neuen Systemkomponente MenuBarAgent. Er teilte die Ansichten auf X.
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Eine Darstellung soll beim Verbinden von AirPods erscheinen. Weitere Ansichten betreffen die Aktivierung eines Fokusmodus und das Umschalten der Geräuschunterdrückung. Dazu kommen Warnungen bei niedrigem Akkustand und der automatische Wechsel der Audioausgabe.
Die Funde deuten auf eine Nutzung ähnlich wie beim iPhone hin: Die Dynamic Island könnte neben der Kamera auch Informationen zu Systemereignissen aufnehmen. Laut pdfu soll Siri AI künftig ebenfalls die neue Aussparung nutzen und dabei tropfenförmig dargestellt werden.
Die mögliche Dynamic Island statt der bisherigen Notch war bereits Thema unserer Berichterstattung. Sie wird für die erwarteten MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchdisplay genannt.
Tim Cook soll das Projekt für ein MacBook mit Touchscreen schon vor rund vier Jahren genehmigt haben. John Ternus leitete die Entwicklung demnach maßgeblich.
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Nach Angaben von Bloomberg-Reporter Mark Gurman reagierte Apple damit auf vielfache Kundenwünsche. John Ternus soll die Entwicklung maßgeblich geleitet haben.
Ternus vertrat demnach intern die Ansicht, Apple sei bei Touchscreens für Notebooks hinter der Konkurrenz zurückgefallen. Er sah berührungsempfindliche Displays bei vielen modernen Notebooks bereits als Standardausstattung.
Ein Kurswechsel für den Mac
Apple hatte sich früher gegen Touchscreens am Mac ausgesprochen. Als Argumente nannte Apple unter anderem die Ergonomie und die Bedienung kleiner Elemente. Für Berührungen am Bildschirm muss man den Arm ausstrecken. Kleine Schaltflächen lassen sich zudem mit einem Mauszeiger leichter treffen als mit dem Finger.
Über die erwarteten MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchdisplay in 14 und 16 Zoll hatten wir bereits berichtet. Apple hat Medienvertreter am 28. Oktober nach Los Angeles eingeladen. Bei dem Termin ab 18 Uhr deutscher Zeit werden die neuen Modelle erwartet.
Beim iMac mit M6 hängen die maximalen Speichergrößen vom Modell ab: Die Variante mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen bietet bis zu 24 GB RAM und 1 TB SSD-Speicher. Mit vier Anschlüssen sind bis zu 32 GB RAM und 2 TB SSD-Speicher möglich.
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Die Anschlüsse kennzeichnen auch zwei unterschiedliche Chipvarianten. Beim iMac mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen bietet der M6 jeweils zehn CPU- und GPU-Kerne. Beim Modell mit vier Anschlüssen sind es jeweils zwölf Kerne.
Wie bereits berichtet, gehören bei beiden Standardkonfigurationen 16 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher zur Ausstattung.
Apple hat laut Bloomberg für das erwartete 14-Zoll-MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay und M5 Pro einen Preis von 2.899 US-Dollar erwogen.
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Das wären 400 Dollar mehr als der US-Einstiegspreis des bisherigen 14-Zoll-Modells mit M5 Pro. Bei gleichem Aufpreis würde das 16-Zoll-Modell mit OLED-Display bei 3.399 Dollar beginnen. Das bisherige Modell startet bei 2.999 Dollar. Bloomberg hält beim größeren Gerät auch einen höheren Preis für möglich.
Über einen möglichen Aufpreis hatten wir bereits berichtet. Bloomberg-Reporter Mark Gurman hatte zuvor bis zu 500 Dollar für beide Größen genannt. Die neue Angabe präzisiert nun den bei Apple besprochenen Preis für das 14-Zoll-Modell. Ein deutscher Preis wird nicht genannt.
Neue Angaben zur Kühlung
Apple soll außerdem das Kühlsystem überarbeitet haben. Das soll den Luftstrom durch das Scharnier verbessern und die Computer leichter machen.
Die erwarteten Modelle sollen OLED-Touchdisplays sowie M5 Pro und M5 Max erhalten. Über das dünnere, leichtere Gehäuse und das stabilere Scharnier hatten wir bereits berichtet. Die bisherigen MacBook-Pro-Modelle ohne Touchscreen sollen weiterhin erhältlich bleiben.
Das neue iPad mini startet bei 699 US-Dollar. Damit steigt der Einstiegspreis gegenüber dem Vorgänger um 40,1 Prozent. Seit dem ersten Modell hat er sich mehr als verdoppelt. Vier Grafiken zeigen, wann Apple die Preise anhob – und wann neue Technik ohne Aufpreis kam.
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Von 329 auf 699 Dollar
Das erste iPad mini kostete 2012 ab 329 Dollar. Die achte Generation startet nun bei 699 Dollar. Dazwischen liegen 14 Jahre und drei Preissprünge. Eine stetige Erhöhung mit jedem neuen Modell gab es jedoch nicht.
Schon die zweite Generation hob den Einstiegspreis auf 399 Dollar. Dieses Niveau hielt Apple bis einschließlich Generation 5. Erst mit Generation 6 stieg der Preis auf 499 Dollar. Auch Generation 7 blieb dabei. Nun kommen weitere 200 Dollar hinzu.
Die erste Grafik zeigt diese Entwicklung im direkten Modellvergleich. Auffällig sind die vier gleich hohen Säulen der Generationen 2 bis 5. Ebenso deutlich hebt sich das neue Modell von seinen beiden Vorgängern ab.
Die Einstiegspreise der acht Generationen zeigen drei Preisstufen nach dem ersten Modell: 399, 499 und zuletzt 699 US-Dollar. · KI-Illustration: OpenAI Imagegen
Der größte Sprung kommt mit Generation 8
Wie groß waren die einzelnen Aufschläge? Das zweite Modell verteuerte sich gegenüber dem ersten um 21,3 Prozent. Damals kamen das hochauflösende Retina-Display und der A7-Chip hinzu.
Generation 6 brachte 2021 den nächsten Anstieg: 100 Dollar oder 25,1 Prozent mehr als beim Vorgänger. Gleichzeitig führte Apple das Gehäuse ohne Home-Button, das All-Screen-Design und USB-C ein.
Bei Generation 8 fällt der Aufschlag noch größer aus. Von 499 auf 699 Dollar sind es 40,1 Prozent. Das ist sowohl in Dollar als auch prozentual der stärkste Anstieg zwischen zwei Generationen. Zur neuen Ausstattung gehören ein OLED-Display, der A20 Pro-Chip und ein dünneres Design.
Die zweite Grafik trennt diese Sprünge von den Modellwechseln ohne Aufpreis. Vier Wechsel liegen bei null Prozent. Die pinke Säule zeigt, wie deutlich Generation 8 die früheren Aufschläge übertrifft.
Der Aufschlag bei Generation 8 ist mit 40,1 Prozent der größte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Modellen. · KI-Illustration: OpenAI Imagegen
Seit dem ersten Modell mehr als verdoppelt
Ein anderer Blickwinkel entsteht, wenn stets das erste iPad mini als Vergleich dient. Die Generationen 2 bis 5 lagen jeweils 21,3 Prozent über dessen Einstiegspreis. Bei Generation 6 und 7 waren es bereits 51,7 Prozent.
Mit Generation 8 wächst der Abstand auf 112,5 Prozent. Käufer zahlen damit 370 Dollar mehr als beim Start der Reihe. Das neue Basismodell kostet rund das 2,12-Fache des ersten.
Genau diesen Gesamtanstieg macht die dritte Grafik sichtbar. Ihre Prozentwerte beziehen sich durchgehend auf die ursprünglichen 329 Dollar. Sie dürfen daher nicht mit den Aufschlägen gegenüber dem jeweiligen Vorgänger verwechselt werden.
Verglichen werden nominale US-Startpreise ohne Steuern. Die Inflation ist nicht herausgerechnet. Zudem änderte sich die Ausstattung der Basismodelle. Generation 7 verdoppelte etwa den Basisspeicher auf 128 GB und bereitete das iPad mini auf Apple Intelligence vor. Der reine Preisvergleich misst deshalb nicht das Verhältnis von Preis und Leistung.
Gemessen an den 329 Dollar des ersten iPad mini kostet Generation 8 nominal 112,5 Prozent mehr. · KI-Illustration: OpenAI Imagegen
Neue Technik kam oft ohne höheren Startpreis
Die Zeitleiste ergänzt einen Aspekt, den gleichmäßig angeordnete Generationen verdecken: Zwischen den Modellen lagen unterschiedlich lange Pausen. Auf die jährlichen Starts von 2012 bis 2015 folgte Generation 5 erst 2019.
Trotz neuer Technik blieb ihr Einstiegspreis bei 399 Dollar. Dazu gehörten der A12-Chip und die Unterstützung für den Apple Pencil. Zuvor hatte Generation 3 Touch ID eingeführt. Generation 4 erhielt ein dünneres Gehäuse und verbesserte Hardware, ebenfalls ohne höheren Startpreis.
Die vierte Grafik zeigt alle Jahre von 2012 bis 2026. In Zwischenjahren wird der Startpreis des zuletzt eingeführten Modells fortgeführt. So werden die langen Preisplateaus und die wenigen Sprünge besonders deutlich. Spätere Preissenkungen älterer Modelle oder Händlerangebote bildet diese Linie nicht ab.
Die Zeitleiste macht die langen Preisplateaus sichtbar. Zwischenjahre übernehmen den Startpreis des zuletzt eingeführten Modells; spätere Preisnachlässe sind nicht erfasst. · KI-Illustration: OpenAI Imagegen
Fazit: Wenige Sprünge, großer Abstand
Das iPad mini wurde über acht Generationen hinweg dreimal beim Einstiegspreis teurer. Dazwischen gab es neue Funktionen und mehr Leistung zum gleichen Startpreis. Mit Generation 8 fällt der bislang größte Aufschlag an. Gegenüber 2012 hat sich der nominale Einstiegspreis damit mehr als verdoppelt.
Das neue iPad mini bekommt OLED, bleibt aber bei 60 Hz. Warum fehlt die flüssigere Darstellung eines ProMotion-Displays? Technisch spricht vieles für eine Abwägung zwischen Display-Technik, Stromverbrauch und Kosten. Beim A20 Pro liegt die Ursache vermutlich nicht.
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Der Prozessor ist kaum das Problem
Ein naheliegender Verdacht führt zum Display-Controller. Apple hat beim M4 eine neue Display Engine hervorgehoben. Doch diese dient speziell dem Tandem-OLED des iPad Pro. Apple nennt dabei präzise Farben und eine gleichmäßige Helligkeit. Daraus lässt sich keine allgemeine Voraussetzung für 120 Hz ableiten.
Schon das iPad Pro von 2017 bot mit dem A10X Bildwiederholraten bis 120 Hz. Noch deutlicher ist der Vergleich mit dem iPhone 18 Pro. Dort arbeitet derselbe Chiptyp wie im neuen mini: der A20 Pro. Das iPhone unterstützt ProMotion mit bis zu 120 Hz.
Eine grundsätzliche Grenze des A20 Pro ist deshalb wenig plausibel. Allerdings verrät der Chipname nicht alle Details seiner jeweiligen Anbindung an das Display.
Entscheidend ist die gesamte Display-Kette
Zur Display Engine im Prozessor kommen weitere Schaltungen. Ein Display-Treiber steuert das Panel und muss dessen Betriebsarten unterstützen. Auch die Verbindung zwischen Prozessor und Display muss genügend Daten übertragen können.
Unterstützt das gewählte Modul nur 60 Hz, hilft ein schnellerer Prozessor allein nicht weiter. Das wäre eine technische Grenze des eingebauten Displays. Es erklärt aber noch nicht, warum Apple genau dieses Modul gewählt hat.
Display Engine, Treiber und Panel müssen zusammenpassen. Konzeptillustration, keine Darstellung des tatsächlichen Aufbaus im iPad mini. · KI-Illustration, erstellt mit OpenAI Imagegen
LTPS und LTPO: Sparen bei niedrigen Frequenzen
Eine mögliche Erklärung steckt in den Transistoren hinter den OLED-Pixeln. Bei mobilen Displays sind dafür vor allem LTPS und LTPO wichtig. Die Kürzel bezeichnen unterschiedliche Techniken dieser Steuerschicht.
LTPS schaltet schnell und eignet sich damit auch für hohe Bildwiederholraten. LTPO ergänzt diese Technik um Oxid-Transistoren. Ihr Vorteil zeigt sich besonders bei niedrigen Frequenzen: Durch geringere Leckströme bleibt der elektrische Zustand der Pixel länger stabil. Das Display kann dadurch seltener aktualisieren, wenn sich der Inhalt kaum ändert. So spart ein breiter Regelbereich Energie.
Nachteil: LTPO erfordert zusätzliche Schichten und eine aufwendigere Fertigung. Das erhöht die Kosten gegenüber LTPS.
Wichtig ist deshalb: LTPS bedeutet keineswegs automatisch 60 Hz. Es gibt sogar LTPS-Pixelschaltungen für 240 Hz. LTPO erleichtert vor allem den sparsamen Betrieb mit sehr niedrigen Frequenzen.
Welche dieser Techniken das neue mini tatsächlich verwendet, nennt Apple in den öffentlichen Daten nicht. Die Panel-Technik bleibt damit ein Ansatz für die Erklärung, kein belegter Grund.
Mehr Bilder brauchen zusätzliche Energie
Angenommen, Apple setzt auf ein einfacheres OLED ohne großen Regelbereich. Dann könnte ein Betrieb mit 120 Hz den Stromverbrauch im Alltag stärker erhöhen. Das Display könnte bei ruhigen Inhalten weniger weit herunterregeln. Hinzu kommt die Arbeit für die zusätzlichen Bilder. Beim Scrollen müssen Grafikverarbeitung und Display-Ansteuerung häufiger aktiv werden.
Beim mini zählt jeder eingesparte Anteil: Apple nennt einen Akku mit 18,9 Wattstunden. Zugleich ist das neue Gerät nur 5,4 Millimeter dünn. Die versprochenen zehn Stunden Laufzeit könnten bei der Display-Wahl ein wichtiges Ziel gewesen sein.
Flüssige Darstellung und lange Laufzeit müssen zusammenpassen. Die symbolische Waage zeigt keine gemessenen Verbrauchswerte. · KI-Illustration, erstellt mit OpenAI Imagegen
Ein Verweis auf die geringe Größe überzeugt ebenfalls kaum. Oppo bietet beim Pad Mini ein 8,8-Zoll-OLED mit 144 Hz. Das Gerät ist mit 5,46 Millimetern ähnlich dünn. Damit ist die Machbarkeit in dieser Größenklasse gezeigt.
Fazit: Vermutlich eine Frage der Prioritäten
Vielleicht ist es die Produktpolitik? ProMotion könnte als Vorteil des iPad Pro dienen. Allerdings hat das iPad mini durchaus einen hohen Preis. Die Kunden werden den Preis vermutlich eher verzeihen als die Tatsache, dass sie dann dennoch nicht die aktuellste Technik bekommen.
Beim neuen iPad mini bindet Apple das Display in die Tonwiedergabe ein. Dahinter steckt ein bekanntes Prinzip: Eine schwingende Fläche kann selbst zum Lautsprecher werden.
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Was Apple beim iPad mini verändert
Apple nennt das neue Audiosystem Acoustic Display, bei dem spezielle Tieftöner über das Display miteinander gekoppelt sind. Separate Hochtöner sitzen zwischen Glas und Aluminiumgehäuse. Apple verspricht damit kräftigere Bässe, mehr Lautstärke und klarere Höhen.
Zugleich trägt die versiegelte Konstruktion zum Schutz gegen Wasser und Staub nach IP67 bei. Wie Apple die einzelnen Bauteile verbindet, beschreibt die Pressemitteilung allerdings nicht. Das allgemeine Prinzip solcher Systeme ist dagegen gut dokumentiert.
Eine Fläche übernimmt die Membran
Bei einem Flächenlautsprecher versetzt ein kleiner Antrieb eine größere Oberfläche in Schwingung. Dieser Antrieb heißt Aktor oder Exciter und überträgt seine Bewegung beispielsweise auf ein Display oder eine Gehäuseplatte. Die Oberfläche bewegt dann die angrenzende Luft und strahlt hörbaren Schall ab.
Bei dieser Bauweise übernimmt die Fläche selbst die Aufgabe einer Lautsprechermembran. Das erklärt auch, warum ein solches System ohne eigene Schallaustrittsöffnung auskommen kann.
Für den Antrieb gibt es verschiedene Lösungen. Elektromagnetische Aktoren arbeiten mit Spule und Magnet, piezoelektrische Elemente verändern ihre Form bei angelegter Spannung. TDK bietet solche dünnen Bauteile als PiezoListen an, die sich direkt auf Displays oder Gehäuse kleben lassen. Welchen Antrieb Apple nutzt, lässt sich daraus nicht ableiten.
Ein direkt angekoppelter Antrieb kann eine Fläche zur Schallquelle machen. Allgemeine Prinzipdarstellung, keine Schnittzeichnung des iPad mini. Bewegungen und Schallwellen sind symbolisch dargestellt. · KI-generierte Illustration / OpenAI
Warum mehr Fläche beim Bass helfen kann
Für die Wiedergabe tiefer Töne ist eine größere wirksam schwingende Fläche interessant. Bei gleicher Auslenkung kann sie mehr Luft verdrängen und eröffnet damit Möglichkeiten für besonders flache Geräte.
Allerdings zählt die tatsächliche Bewegung der Fläche. Ein großes Display liefert deshalb nicht automatisch kräftige Bässe. Entscheidend sind unter anderem seine Masse, seine Steifigkeit und seine Befestigung. Auch der verfügbare Bewegungsraum setzt Grenzen.
Apples Begriff Tieftöner sagt außerdem noch nichts über den erreichbaren Tiefbass aus. Wie deutlich der Klanggewinn ausfällt, müssen Messungen und Hörtests zeigen.
Warum die Abstimmung entscheidet
Eine angeregte Platte bewegt sich oft nicht überall gleich. Verschiedene Bereiche können sich gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen biegen. Dabei entstehen Schwingungsmuster und Eigenresonanzen, die einzelne Tonbereiche stärker oder schwächer hervortreten lassen.
Die Herausforderung besteht darin, diese Bewegungen für einen möglichst ausgewogenen Klang zu kontrollieren. Dafür stimmen Entwickler Material, Befestigung und Position der Antriebe aufeinander ab. Auch mehrere Aktoren und digitale Klangkorrekturen können helfen.
Eine wissenschaftliche Übersicht von Heilemann und Kollegen beschreibt diese Verfahren im Journal der Audio Engineering Society. Sie zeigt, wie eng bei Flächenlautsprechern der mechanische Aufbau und die Signalverarbeitung zusammenhängen.
Verschiedene Bereiche einer Fläche können gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen schwingen. Die Verformung ist zur Veranschaulichung stark überhöht. Allgemeines Prinzipmodell, keine Darstellung des iPad-mini-Displays. · KI-generierte Illustration / OpenAI
Sony und LG haben Vorarbeit geleistet
Das Display als Schallquelle ist bereits aus Fernsehern und Smartphones bekannt. Sony verwendet bei Acoustic Surface Audio Aktoren hinter dem OLED-Panel, die den Bildschirm zur Schallabstrahlung anregen. Bei den beschriebenen Modellen ergänzen separate Subwoofer die tiefen Frequenzen.
LG setzte 2019 beim G8 ThinQ auf Crystal Sound OLED. Das Display diente als Membran und arbeitete mit einem zusätzlichen Lautsprecher am unteren Gehäuserand zusammen. Dieser lieferte insbesondere Bass und ergänzte das Display zur Stereowiedergabe.
Diese Beispiele belegen das Grundprinzip, aber nicht Apples genaue Konstruktion. Bemerkenswert ist Apples ausdrücklicher Verweis auf die Kopplung der Tieftöner über das Display.
Welche Details beim iPad mini offenbleiben
Eine Beteiligung der Frontfläche an der Bassabstrahlung ist damit eine plausible technische Einordnung. Wie Apple die Bewegung überträgt und welche Schichten dabei schwingen, bleibt jedoch offen. Ebenso fehlen Angaben zur Frequenzaufteilung und zum Schallweg der versteckten Hochtöner.
Apple beschäftigt sich schon länger mit schwingenden Geräteflächen. Ein 2014 angemeldetes und 2016 erteiltes Patent beschreibt mehrere Teilflächen, die gemeinsam tiefe Töne erzeugen sollen. Es belegt die Entwicklungsarbeit, aber keine Verwendung dieser konkreten Bauweise im neuen iPad mini.
Fazit
Die Technik hinter schwingenden Displays ist seit Jahren bekannt und lässt sich verständlich erklären. Ihr Reiz liegt darin, eine vorhandene Gerätefläche zur Schallquelle zu machen. Wie gut das klingt, entscheidet die Abstimmung von Fläche, Antrieb und Elektronik. Apples Acoustic Display bietet dafür einen neuen Anwendungsfall, dessen genaue Konstruktion noch nicht vollständig beschrieben ist.
Mit dem iPhone Duo kehrt Touch ID in den Mittelpunkt zurück. Apples erstes iPhone mit Faltdisplay nutzt den Fingerabdruck statt Face ID. Der Sensor sitzt in der Seitentaste und funktioniert bei geöffnetem wie geschlossenem Gerät. Doch was passiert beim Auflegen des Fingers, und wie schützt Apple die Daten?
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Elektrische Messwerte statt Kamerabild
Touch ID feierte 2013 im iPhone 5s Premiere, damals noch im Homebutton. Das Grundprinzip beschreibt Apple als kapazitive Erfassung. Der Sensor misst also elektrische Eigenschaften des Fingers. Er benötigt dafür weder eine Kamera noch Ultraschall.
Touch ID kann auch Zahlungen mit Apple Pay bestätigen und den Zugang zu unterstützten Apps freigeben.
Unter einer schützenden Oberfläche liegen viele winzige Messelemente. Die Hautleisten des Fingers befinden sich näher am Sensor als die Täler dazwischen. Dadurch unterscheiden sich die elektrischen Kapazitäten, also die Fähigkeit, elektrische Ladung zu speichern. Aus vielen solchen Messwerten entsteht ein hochaufgelöstes Abbild des Fingerabdrucks.
Apple verwendet für die schützende Oberfläche Saphirglas. Es schützt den empfindlichen Sensor vor Kratzern. Die oft gezeigte runde Taste mit Metallring stammt aus der Bauform mit Homebutton. Beim iPhone Duo sitzt Touch ID seitlich im Gehäuse.
Hautleisten und Täler verändern die elektrische Kapazität an den Messelementen. Daraus entsteht ein Abbild des Fingerabdrucks. Die Prinzipskizze zeigt keinen maßstäblichen Aufbau des iPhone Duo. · Eigene Illustration; Grundlage: Apples Touch-ID-Dokumentation und kapazitives Messprinzip nach Patent US6330345B1.
Aus Teilaufnahmen wird ein Vergleichsmuster
Beim Einrichten legt Ihr denselben Finger mehrfach auf den Sensor und verändert dabei leicht die Position. So erfasst Touch ID auch die Randbereiche der Fingerkuppe. Später muss der Finger nicht exakt wie beim Anlernen aufliegen. Die Erkennung funktioniert aus verschiedenen Richtungen.
Entscheidend ist das daraus berechnete mathematische Muster. Apple beschreibt dafür unter anderem eine Auswertung der Richtung, in der die Hautleisten verlaufen. Dabei gehen bewusst Informationen verloren. Laut Apple lässt sich aus den gespeicherten Daten kein ursprüngliches Fingerabdruckbild rekonstruieren.
Das Muster kann sich bei der Nutzung weiter verbessern. Touch ID ergänzt passende, überlappende Bereiche, um den Finger zuverlässiger zu erkennen.
Der Abgleich bleibt in der Secure Enclave
Apples Lösung verbindet den Sensor mit einem eigenen Sicherheitsbereich im Chip: der Secure Enclave. Sie ist vom Hauptprozessor isoliert und besitzt geschützten Arbeitsspeicher. Das soll sensible Daten selbst dann schützen, wenn Angreifer das eigentliche Betriebssystem kompromittieren.
Schon die Verbindung vom eingebauten Sensor zur Secure Enclave ist verschlüsselt und gegen Manipulation abgesichert. Beide erhalten dafür bereits im Werk einen gemeinsamen, individuellen Schlüssel. Der Hauptprozessor reicht die Daten weiter, kann sie aber nicht lesen.
Die Secure Enclave berechnet das Vergleichsmuster und prüft bei späteren Berührungen, ob der Finger dazu passt. Den erfassten Scan hält sie nur vorübergehend in verschlüsseltem Speicher. Nach der Auswertung wird er verworfen. Dauerhaft bleibt das verschlüsselte Vergleichsmuster erhalten.
Weder iOS noch Apps können diese Fingerabdruckdaten auslesen. Eine App erhält das Ergebnis der Prüfung. Die Daten gelangen weder auf Apples Server noch in iCloud oder Gerätebackups. Wer ein neues Gerät einrichtet, muss seine Finger deshalb erneut anlernen.
Die Secure Enclave übernimmt Auswertung und Abgleich. Der ursprüngliche Scan wird verworfen, das Vergleichsmuster bleibt verschlüsselt auf dem Gerät. Apps erhalten das Ergebnis der Prüfung. · Eigene Illustration nach Apples Dokumentation zur Plattformsicherheit.
Wie sicher ist Touch ID?
Bei einem registrierten Finger beziffert Apple die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Fehlzuordnung auf ungefähr 1 zu 50.000. Für Face ID nennt Apple weniger als 1 zu 1.000.000. Diese Angaben beschreiben zufällige Übereinstimmungen mit einer fremden Person. Sie beziffern nicht die Erfolgschance eines gezielten Angriffs mit einer Fingerattrappe.
Mehr gespeicherte Finger erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Fehlzuordnung. Für fünf Finger nennt Apple bis zu 1 zu 10.000. Nach fünf erfolglosen Abgleichen verlangt das Gerät den Code. Auch nach einem Neustart oder mehr als 48 Stunden ohne Entsperren ist er nötig.
Ein starker Gerätecode bleibt deshalb wichtig. Touch ID macht seine Nutzung bequemer, weil Ihr ihn seltener eingeben müsst.
Was im Alltag hilft
Lernt Eure Finger so an, wie Ihr das Gerät später tatsächlich haltet. Achtet dabei auch auf die Ränder der Fingerkuppe. Ein Finger der anderen Hand kann praktisch sein. Speichert aber nur die Finger, die Ihr regelmäßig braucht.
Finger und Sensor sollten sauber und trocken sein. Wenn die Erkennung nachlässt, hilft zunächst ein Blick auf die Kontaktfläche. Bei anhaltenden Problemen empfiehlt Apple, einen anderen Finger anzulernen.
Fazit
Beim iPhone Duo bekommt Touch ID einen neuen Platz. Die Technik dahinter verbindet feine elektrische Messungen mit einem abgeschirmten Abgleich im Chip. Ihre Stärke liegt im Zusammenspiel von Sensor, verschlüsselter Verbindung und lokalem Datenschutz. Zusammen mit einem starken Gerätecode ermöglicht das einen bequemen und gut geschützten Zugang.
Mit dem iPhone Duo bringt Apple erstmals ein faltbares iPhone. Doch wie übersteht ein Display das ständige Aufklappen? Entscheidend ist das Zusammenspiel hauchdünner Schichten, nachgiebiger Klebstoffe und eines präzisen Scharniers. Selbst Glas kann dabei mitmachen.
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Die feste Glasplatte weicht einer Folie
Die Leuchtschichten eines OLED-Displays sind ohnehin sehr dünn. Bei starren Panels sitzen sie samt Pixelsteuerung auf einem festen Glasträger. Flexible OLEDs nutzen stattdessen meist Polyimid, einen biegsamen und hitzefesten Kunststoff. Darauf werden die Transistoren zur Pixelsteuerung, Elektroden und Leuchtschichten aufgebaut.
Samsung Display beschreibt die Fertigung so: Die Kunststoffschicht liegt zunächst auf einer Glasplatte, die sie während der Produktion stabil hält. Erst danach löst ein Laser das fertige Panel vom Glas.
Für ein Foldable müssen auch Touch-Elektroden, Schutzschichten und Leiterbahnen die Biegung vertragen. Eine flexible Leuchtfläche allein ergibt noch kein faltbares Display.
Typische Funktionsgruppen eines flexiblen OLED-Displays. Die Lagen sind im Gerät verbunden und teils integriert. Dicken und Abstände sind stark vergrößert. Das Schema zeigt keinen konkreten Apple-Aufbau. · Eigene schematische Illustration
Warum sogar Glas biegsam sein kann
Glas kann sich bei geringer Belastung elastisch verformen, ohne dabei weich oder warm zu werden. Entscheidend sind seine Dicke und der Biegeradius.
Beim Biegen wird die Außenseite einer Lage gedehnt, die Innenseite gestaucht. Je dünner die Lage, desto geringer fällt diese Verformung bei gleichem Radius aus. Extrem dünne Glasscheiben von teils nur wenigen Hundertstel Millimetern lassen sich deshalb wie eine Folie biegen.
Innerhalb einer gebogenen Lage liegt die sogenannte neutrale Ebene, an der sich die Länge kaum verändert. Entwickler platzieren empfindliche Bauteile möglichst nahe an dieser Zone. Auch spröde Materialien können so eine Biegung überstehen, ohne dehnbar wie Gummi zu sein.
Bei gleichem Radius begrenzt eine geringere Dicke die Dehnung. Nahe der neutralen Ebene werden empfindliche Schichten entlastet. Das Schaubild zeigt das Prinzip einer einzelnen Lage, ohne konkrete Materialwerte. · Eigene schematische Illustration
Die unsichtbare Schutzhülle muss mit
Die OLED-Materialien brauchen weiterhin Schutz vor Sauerstoff und Feuchtigkeit. Eine starre Glasabdeckung zur Abdichtung würde die Biegsamkeit jedoch begrenzen.
Deshalb nutzen flexible Panels eine Dünnschichtverkapselung, in der sich sehr dünne anorganische Sperrschichten und organische Kunststoffschichten abwechseln. Die anorganischen Lagen halten Sauerstoff und Wasserdampf zurück. Die organischen Lagen gleichen Unebenheiten aus und trennen mögliche Fehlstellen voneinander. Dadurch wird der Weg für eindringende Feuchtigkeit länger.
Mikrorisse in der Abdichtung können nach vielen Biegungen Feuchtigkeit durchlassen und die Leuchtschichten schädigen.
Klebstoff und Scharnier verteilen die Belastung
Ein Stapel dünner Lagen kann sich wie eine dicke Platte verhalten, wenn alles starr verklebt ist. Flexible Displays brauchen deshalb optisch klare Klebstoffe, die Bewegungen zwischen den Lagen zulassen.
Das ähnelt einem gebogenen Buch: Seine Seiten verschieben sich gegeneinander, weil sie außen einen längeren Weg zurücklegen. Im Display hält der nachgiebige Klebstoff die Lagen verbunden und erlaubt zugleich kleine Verschiebungen. So können einzelne Lagen eigene neutrale Ebenen bilden und sich mit weniger Dehnung biegen.
Das Scharnier führt die Bewegung, erhält einen geeigneten Biegeradius und stützt die Fläche beim Öffnen. Ein größerer Radius verringert die Dehnung. Das Display wird deshalb in einer Kurve gebogen, statt wie Papier scharf geknickt.
Was Apple beim iPhone Duo kombiniert
Apple beschreibt das innere Display als Aufbau aus zehn ultradünnen Schichten. Oben liegen eine kratzfeste Beschichtung und eine eigens entwickelte Polymeroberfläche mit Nanotextur. Hochfestes Glas liegt oberhalb und unterhalb des Panels, während eine Titanplatte den Aufbau an der Unterseite ergänzt.
Spezielle Klebstoffe erlauben den Schichten, beim Falten gegeneinander zu gleiten. Das Scharnier stützt die Displaymitte im geöffneten Zustand. Apples Lösung verbindet damit eine nachgiebige Oberfläche, schützende Glaslagen und eine stabilisierende Unterlage.
Für das Polymer nennt Apple bis zu 40 Prozent höhere Steifigkeit gegenüber anderen branchenüblichen Materialien. Dieser Widerstand gegen Verformung bedeutet nicht automatisch 40 Prozent mehr Kratzfestigkeit oder Lebensdauer. Einzelne Schichtdicken und ein genaues Vergleichsmaterial nennt Apple in der Produktvorstellung nicht.
Ausgewählte Bestandteile nach Apples Beschreibung. Nachgiebige Klebeverbindungen erlauben kleine Verschiebungen wie zwischen Buchseiten. Die Grafik ist kein vollständiger Plan der zehn Schichten. Dicken, Abstände und Bewegungswege sind nicht maßstäblich. · Eigene schematische Illustration nach Angaben von Apple
Die Nanotextur verändert den Blick auf die Falte
Beim wiederholten Biegen können Kunststoff- und Klebstofflagen eine Restverformung behalten. Schon eine kleine Vertiefung verändert die Lichtspiegelung, wodurch die Faltstelle je nach Blickwinkel stärker auffällt.
Apple setzt auch hier an: Die Nanotextur reduziert Reflexionen und soll die Falte weniger sichtbar machen. Das ist eine optische Ergänzung zur mechanischen Konstruktion. Eine weniger sichtbare Falte bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass jede Unebenheit verschwunden ist.
Viele dünne Lagen ergeben ein faltbares Display
Foldables verdanken ihre Biegsamkeit einem abgestimmten Gesamtaufbau, in dem dünne Träger und Glaslagen die Dehnung begrenzen. Flexible Sperrschichten schützen die OLEDs, während Klebstoffe und Scharnier die Bewegung erlauben. Beim iPhone Duo ergänzt Apple dieses Prinzip um seine Polymeroberfläche mit Nanotextur.
Vielleicht habt Ihr Euch schon gefragt, warum Apples kleine Netzteile mehr kosten als manche Alternative. Zerlegungen (Teardowns) zeigen viel Aufwand für stabile Spannung, geringe Störungen und Sicherheit. Wie viel davon den Preis erklärt, lohnt einen genaueren Blick.
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Wie aus Netzspannung USB-Strom wird
Apples kleine Netzteile arbeiten als Schaltnetzteile. Zuerst wandelt ein Gleichrichter die Wechselspannung aus der Steckdose in Gleichspannung um. Kondensatoren glätten diese Spannung. Ein Transistor schaltet den Strom danach sehr schnell ein und aus.
Das ermöglicht einen kleinen Transformator. Bei den hier betrachteten Geräten arbeitet er nach dem Sperrwandlerprinzip, auch Flyback genannt. Während der Transistor eingeschaltet ist, speichert der Transformator Energie im Magnetfeld. Nach dem Abschalten gibt er diese an die Ausgangsseite ab. Dort sorgen ein weiterer Gleichrichter und Filter für nutzbare Gleichspannung.
Der Transformator erfüllt zugleich eine zentrale Schutzaufgabe: Seine getrennten Wicklungen übertragen Energie magnetisch. Dadurch besteht keine direkte leitende Verbindung zwischen Netzspannung und USB-Ausgang. Die eigentliche Ladung des Akkus steuert anschließend die Elektronik im iPhone oder iPad.
Im Sperrwandler wird Energie erst im Magnetfeld gespeichert und danach zur USB-Seite übertragen. Die Wicklungen bleiben elektrisch getrennt. Vereinfachte Illustration, kein Schaltplan. · Eigene Illustration, mit KI erstellt
Regeln und Filtern erfüllen verschiedene Aufgaben
Beim Laden ändert sich der Strombedarf. Deshalb misst eine Rückkopplung die Ausgangsspannung und vergleicht sie mit einem Sollwert. Der Regler passt daraufhin die Schaltimpulse an. So bleibt die Spannung auch bei wechselnder Belastung möglichst konstant.
Die Rückmeldung muss die elektrische Trennung erhalten. Dafür eignen sich beispielsweise Optokoppler, die das Signal mit Licht übertragen. Neuere Lösungen können dafür eine magnetische Kopplung im Chip verwenden.
Filter erledigen eine andere Aufgabe: Sie verringern die kleinen Spannungsschwankungen, die das schnelle Schalten hinterlässt. Kondensatoren und Spulen wirken dabei zusammen. Weitere Filter und Abschirmungen begrenzen elektromagnetische Störungen. Viele Bauteile dienen also der Entstörung oder dem Schutz, statt unmittelbar die Spannung zu regeln.
Die Regelung hält die Ausgangsspannung nahe am Sollwert. Filter verringern die verbleibenden Schwankungen. Die Kurven zeigen das Prinzip, keine Messwerte eines Apple-Netzteils. · Eigene Illustration, mit KI erstellt
Was am alten iPhone-Netzteil besonders war
Ein anschauliches Beispiel liefert Ken Shirriffs Zerlegung eines Apple-Netzteils mit 5 Watt aus dem Jahr 2012. Er fand zwei dicht bestückte Platinen und eine aufwendige Filterung. Am Ausgang saßen drei Kondensatoren, darunter zwei Tantaltypen, sowie eine Spule. Hinzu kamen eine Metallabschirmung und eine zusätzliche Schirmwicklung im Transformator.
Eine besondere Schaltung fing Spannungsspitzen am Transformator ab. Neben der normalen Spannungsregelung gab es eine zweite Rückkopplung. Sie schaltete das Netzteil bei Übertemperatur oder zu hoher Ausgangsspannung ab.
Auch die Isolation fiel auf: Die Ausgangswicklung verwendete dreifach isolierten Draht. Der Abstand zwischen Netzseite und Ausgang war großzügig bemessen. Solche Details brauchen Platz und erhöhen den Fertigungsaufwand.
Shirriffs Befund erklärt, warum dieses Netzteil mehr Bauteile enthielt als einfachere Vergleichsgeräte. Er beschreibt jedoch ein bestimmtes Modell. Daraus folgt kein pauschaler Qualitätsvorsprung gegenüber jedem anderen Hersteller.
Bei USB-C kommen Kommunikation und Spezialchips hinzu
Apples 18-Watt-Netzteil A1695 zeigt den nächsten Schritt. Die 2019 veröffentlichte Zerlegung dokumentiert einen angepassten Steuerchip von Power Integrations und einen separaten Kommunikationschip von Cypress. Letzterer handelt über USB Power Delivery die Versorgung mit dem angeschlossenen Gerät aus. Das Netzteil bietet 5 Volt bei bis zu 3 Ampere oder 9 Volt bei bis zu 2 Ampere.
Eine höhere Spannung wird erst nach der passenden Aushandlung freigegeben. USB Power Delivery ist dabei ein herstellerübergreifender Standard. Ein Apple-Netzteil verschafft dem iPhone deshalb keinen grundsätzlichen Vorteil gegenüber einem passend ausgelegten Fremdfabrikat.
Das 18-Watt-Modell nutzt außerdem eine synchrone Gleichrichtung. Dabei übernimmt ein gesteuerter Transistor die Aufgabe einer Diode am Ausgang. Das kann Verluste und Wärme verringern.
40W Dynamic Power Adapter mit 60W Max · Apple
Beim 2023 untersuchten 20-Watt-Modell A2940 steckt noch mehr Funktion in einem Baustein. Dessen Spezialchip vereint unter anderem Schaltsteuerung, Leistungstransistor, Rückkopplung und USB-Kommunikation. Das zeigt, warum die Zahl sichtbarer Bauteile allein wenig aussagt. Eine übersichtlichere Platine kann eine sehr komplexe Regelung enthalten.
Was den Preis erklärt – und was offenbleibt
Aufwendige Filter, sorgfältige Isolation und Schutzschaltungen sind konkrete technische Leistungen. Dazu kommen die kompakte Anordnung und mechanisch gut befestigte Bauteile. Die Zerlegungen machen diesen Aufwand sichtbar.
20W USB‑C Power-Adapter von Apple · Apple
Den gesamten Verkaufspreis erklären sie jedoch nicht. Aus einem geöffneten Netzteil lassen sich weder Entwicklungskosten noch Apples Gewinnspanne zuverlässig bestimmen. Auch eine bekannte Bauteilmarke beweist für sich genommen keine lange Lebensdauer.
Apple verlangt im deutschen Store derzeit 19 Euro für das 20-Watt-Netzteil, ohne Ladekabel. Für Eure Auswahl zählen passende Leistung, unterstützte Ladeprofile, Sicherheit und Verarbeitung. Apple erlaubt ausdrücklich auch Netzteile anderer Hersteller, die die geltenden Sicherheitsstandards erfüllen.
Die kleinen Apple-Netzteile zeigen sorgfältige Ingenieursarbeit. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt vom konkreten Vergleichsgerät ab. Das Apple-Logo allein ersetzt diesen Vergleich ebenso wenig wie eine hohe Wattzahl.
Auf unserer Webseite lässt sich hin und wieder ein interessantes Mysterium beobachten. Ein Beispiel: Unterhalb dieser Meldung befindet sich ein Posting über das iPhone 18 Pro, mit einem entsprechenden Bild. Offensichtlich ist dieses Bild, wie inzwischen fast alle unsere News-Bilder, per KI erzeugt worden.
Aber woher weiß die KI, wie ein iPhone 18 Pro aussieht? Das Training der KI-Modelle begann zu einem Zeitpunkt, zu dem die neuen Produkte noch nicht bekannt waren. Trotzdem wird das iPhone 18 Pro akkurat dargestellt, auch die Farbe ist korrekt. Das Problem stellt sich bei allen neuen Produkten: Wie kann eine KI neue Produkte darstellen, die sie nie gesehen hat?
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Dahinter steckt eine eigens für Mac-TV erstellte Software, die genau dieses Problem lösen soll. Es ist ein lernfähiges System, d.h. es sind manchmal Fehler zu erwarten, aber es wird mit der Zeit immer besser. Die Software läuft seit Sommer in der Erprobung, und langsam sieht man die Ergebnisse. Die Software analysiert die Texte auf der Webseite, um zu erkennen, wann plötzlich von neuen Produkten die Rede ist. Das funktioniert mit dem sog. semantischen Index, den auch das neue Spotlight verwendet. Damit kann man erkennen, wie ähnlich oder unähnlich zwei Dinge sind. (Über den semantischen Index hatten wir bereits einige Artikel und Sendungen veröffentlicht.)
Wenn ein solcher Umbruch entdeckt wird, sucht die Software nach charakteristischen Merkmalen des neuen Produkts. Besonders knifflig ist dabei, dass ein Produkt mehrere Varianten haben kann, sodass man sie sehr akkurat trennen muss, um keine "Frankenstein-Produkte" zu erhalten. Anhand dieser Merkmale wird dann das Bild erzeugt.
Unten sieht man ein offizielles Pressebild von Apple. Es ist sehr ähnlich. Achtung, man muss aufpassen, welchen Schluss man daraus zieht: Man könnte annehmen, dass es anhand dieser Vorlage ja sehr einfach war, ein leicht abweichendes Bild zu erstellen. Richtig ist stattdessen: Die Software kommt dem Original verblüffend nahe.
Die üblichen Thumbnail-Bilder z.B. bei Youtube zeigen ausgeschnittene Produktbilder von Apple, d.h. die Perspektive lässt sich nicht ändern. Deswegen handelt es sich meist um Collagen von einzelnen Produkten (ein iPhone, ein iPad, ein Prozessor), die lustig durcheinander zusammen mit einer Fratze dargestellt werden. Hier ein typisches Beispiel eines geschätzten Kollegen:
Mit unserem System kann jedoch die Perspektive und die Belichtung verändert werden, weil das System lernt, wie die Produkte konstruiert sind. Die Produkte können deswegen in einer natürlichen Szene dargestellt werden (eher von oben, eher seitlich, wie man es braucht).
Dadurch werden Bilder möglich wie dieses:
Es sieht aus wie irgendein Bild mit dem Apple TV und der Remote. Tatsächlich ist es aber ein kleiner technischer Durchbruch, denn diese 3D-Darstellung wurde allein durch die Analyse von frontalen Aufnahmen konstruiert (also platt von vorne oder platt von oben). Man hat völlige Freiheit, wie man die Szene gestaltet. Hier ist eine weitere Variante, die ebenfalls in der linken Bildhälfte etwas Platz lässt für einen Titel:
Die Programmierung dieser Lösung ist absurd aufwändig und lohnt sich überhaupt nicht. Es ist aber ein interessantes Problem. Wahrscheinlich werden die Bildmodelle irgendwann tagesaktuelle Daten verwenden. Aber bis es soweit ist, kann man sich als Nerd daran austoben.
Mit dem iPhone Duo funktioniert es noch nicht, weil es zu viele unterschiedliche Zustände haben kann (geschlossen, geöffnet, halb geöffnet, und so weiter). Als nächsten Schritt müsste man der Software beibringen, wie es diese Zustände berechnen kann. Aber das ist derzeit endgültig zu aufwändig. Doch irgendwann wird es funktionieren.
Zum Schluss noch ein letztes Beispiel eines Titelbilds, das wir vor ein paar Tagen verwendet haben. Die neuen HomePod mini haben neue Farben, und diese werden akkurat dargestellt. Wie bei den Youtube-Thumbnails ist es eine Collage von mehreren Produkten. Doch es ist ansprechend gestaltet in einer natürlichen Szene. Interessant ist auch: Das Logo auf dem Apple TV ist nicht ganz korrekt. Man sieht also recht gut, wie sich die Technik entwickelt und wo sie noch besser werden muss.
Ein OLED-Display liefert tiefes Schwarz. Für die Bedienung mit dem Finger braucht es zusätzlich feine Sensoren. Wie erkennt ein Bildschirm durch Glas hindurch, wo wir ihn berühren? Dahinter steckt ein elektrisches Messverfahren, das auch mehrere Finger auseinanderhalten kann.
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Ein unsichtbares Raster unter dem Glas
Bei einem kapazitiven Touchscreen liegen unter dem Deckglas feine, leitfähige Elektroden. Sie bilden ein Sensorfeld, oft als Raster aus Zeilen und Spalten. Dieses „Capacitive Grid“ ist vom Raster der leuchtenden Bildpunkte zu unterscheiden.
Damit das Bild sichtbar bleibt, kommen durchsichtige Leiter oder sehr feine Metallnetze infrage. Ein verbreitetes Material ist Indiumzinnoxid, kurz ITO. Apple beschreibt solche Materialien auch in eigenen Patentschriften zu Touchsensoren.
Die Elektroden bilden kleine elektrische Kapazitäten. Vereinfacht beschreiben diese, wie viel Ladung sich bei einer bestimmten Spannung speichern lässt. Zwischen den Elektroden entstehen elektrische Felder, auf Englisch „Electrical Fields“. Diese reichen durch das isolierende Deckglas bis in dessen Umgebung.
Der Finger verändert das elektrische Feld
Unser Körper leitet elektrischen Strom. Nähert sich ein Finger dem Glas, beeinflusst er deshalb das Feld der Sensoren. Dafür braucht er keinen direkten Kontakt zu den leitfähigen Schichten.
Bei der sogenannten gegenseitigen Kapazitätsmessung sendet die Elektronik Signale über eine Gruppe von Elektroden. Eine zweite Gruppe empfängt sie. Der Finger verändert die elektrische Kopplung zwischen beiden. Typischerweise sinkt dabei die gemessene gegenseitige Kapazität.
Ein Steuerchip erfasst die kleinen Abweichungen vom unberührten Zustand. Aus dem Muster mehrerer benachbarter Messstellen berechnet er die Position der Berührung. Das Glas muss dafür nicht eingedrückt werden.
Warum mehrere Finger kein Rätsel sind
Das Sensorfeld wird fortlaufend abgetastet. So lassen sich mehrere Berührungsstellen gleichzeitig verfolgen. Die Software kann daraus etwa das Spreizen zweier Finger zum Vergrößern eines Fotos erkennen.
Daneben gibt es die Eigenkapazitätsmessung. Sie erfasst die Kapazität einzelner Elektroden gegenüber dem elektrischen Bezugspotenzial des Geräts. Diese Methode eignet sich auch zur empfindlichen Erkennung naher Objekte.
Beide Verfahren lassen sich kombinieren. Apple beschreibt entsprechende Sensorfelder in einem Patent. So können sich die Stärken der beiden Messmethoden ergänzen.
Anders arbeiten resistive Touchscreens: Druck bringt zwei leitfähige Schichten miteinander in Kontakt. Kapazitive Sensoren benötigen diesen mechanischen Kontakt im Inneren nicht.
Der Touch-Layer muss keine zusätzliche Folie sein
OLED bezeichnet die Bilderzeugung, nicht die Erkennung von Berührungen. Für die Touchfunktion gibt es verschiedene Bauweisen.
Bei „Add-on“ sitzen die Elektroden auf einem zusätzlichen Träger, der mit dem Display verbunden wird. Bei „On-cell“ entstehen sie direkt auf der oberen Struktur des Panels. Bei flexiblen OLEDs kann das die dünne Schutzverkapselung sein. Sie schützt die empfindlichen Leuchtschichten.
Das spart einen separaten Träger und ermöglicht dünnere Displays. Samsung Display nennt seine integrierte Technik OCTA. Seit 2023 bietet Samsung Display sie auch für Laptop-Panels an.
Unterschiede gab es bereits innerhalb einer geplanten iPhone-Generation. UBI Research beschrieb 2020 für die kommende iPhone-12-Reihe sowohl Add-on- als auch On-cell-Panels. „Touch-Layer“ bezeichnet also eine Funktion, nicht zwingend eine separate Folie.
Was bei einem großen Bildschirm zählt
Mehr Fläche verlangt bei vergleichbarer Sensordichte mehr Messstellen. Samsung Display nennt genau das als Herausforderung seiner integrierten Laptop-Technik. Die Elektronik muss kleine Änderungen schnell und zuverlässig auswerten.
Auch Bildaufbau und Berührungserkennung haben unterschiedliche Taktraten. Apple dokumentierte das schon beim ersten iPad Pro mit 12,9 Zoll: 60 Bildwechsel standen 120 Touch-Abtastungen pro Sekunde gegenüber. Für den Apple Pencil waren es 240.
Aus der Bildwiederholrate allein lässt sich deshalb nicht ableiten, wie häufig ein Bildschirm Berührungen erfasst. Für ein direktes Bediengefühl zählt die gesamte Kette: Sensor, Auswertung, Software und die anschließende Darstellung.
Neue Displays und ein möglicher Touchscreen machen Apples Medientermin spannend: „Pro and tell“ beginnt am 28. Oktober um 18 Uhr deutscher Zeit in Los Angeles. Erwartet werden zwei unterschiedliche MacBook-Pro-Neuheiten, ein neuer iMac und ein iPad mini mit OLED-Display.
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Apples Marketingchef Greg Joswiak hat das Motto auf X veröffentlicht. Es spielt mit der englischen Wendung „show and tell“. Besonders interessant dürften die Displays und die Bedienung der erwarteten Geräte werden.
MacBook Pro
Mark Gurman rechnet mit einem überarbeiteten MacBook Pro in 14 und 16 Zoll. Die OLED-Displays sollen erstmals eine Bedienung per Finger erlauben. Touch würde Tastatur und Trackpad ergänzen; auch macOS soll dafür angepasst werden. Gurman erwartet zudem ein dünneres, leichteres Gehäuse mit neu gestaltetem Innenleben. Anstelle der Notch könnte eine Dynamic Island rund um die Kamera treten.
Bei den Chips erwartet Gurman keinen Generationswechsel: Die Geräte sollen weiterhin M5 Pro und M5 Max nutzen. Die OLED-Modelle könnten als teurere Varianten neben den bisherigen Modellen mit Mini-LED-Display stehen. Zeitweise war dafür der Name „MacBook Ultra“ im Gespräch. Gurmans jüngste Berichte ordnen die Geräte jedoch wieder der MacBook-Pro-Familie zu. Als möglichen Verkaufsstart nennt er den 6. November. Dafür spricht ein geplanter größerer Umbau der Ausstellungsflächen in Apple Stores am Vorabend.
Daneben wird ein 14-Zoll-MacBook-Pro mit dem normalen M6 erwartet. Das Einstiegsmodell soll sein bisheriges Gehäuse behalten. Der bereits aus dem neuen Mac mini bekannte Chip bietet zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne. Hinzu kommen zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Das dürfte vor allem Leistung für Rechenaufgaben, Grafik und lokale KI bringen. Dank der sparsameren Fertigung in zwei Nanometern ist auch eine längere Akkulaufzeit denkbar.
iMac
Beim 24-Zoll-iMac erwartet Gurman ebenfalls den M6 als Nachfolger des M4. Neue Farben sind im Gespräch, konkrete Farbtöne nennt er aber nicht. Größere Änderungen am Gehäuse werden nicht erwartet. Ein OLED-iMac gehört zwar zu Apples längerfristigen Plänen, nicht aber zu diesem erwarteten Modell.
iPad mini
Für das nächste iPad mini wird ein OLED-Display erwartet. Aaron Perris fand in Apples Programmcode Hinweise auf einen A20 Pro und eine Frontkamera an der langen Gehäuseseite. Gurman rechnet außerdem mit neuen Lautsprechern und einem wasserresistenten Gehäuse. Bei der Bildwiederholrate gehen die Hinweise auseinander: Tippgeber yeux1122 nennt weiterhin 60 Hertz. Gurman berichtete dagegen von Tests mit 60 und 120 Hertz samt ProMotion. Welche Variante Apple gewählt hat, weiß er noch nicht.
Auch der Preis könnte steigen. Gurman nennt rund 799 US-Dollar als mögliche Größenordnung. Das wären etwa 200 Dollar mehr als der bisherige US-Einstiegspreis.
Apple TV 4K steht wegen hoher Preise in der Kritik. Viele Medien und Nutzer reagieren empört auf die jüngsten Preisänderungen. Besonders auffällig ist das einfache Home-Theater-Set mit zwei HomePod mini. Dieses Set kostet in den USA nun fast 600 Dollar. Kritiker fragen, ob die technischen Änderungen diesen Aufpreis rechtfertigen. Die Debatte betrifft Speicher, Prozessorleistung und zusätzliche Mikrofone. Viele Nutzer wünschen sich stattdessen eine günstigere, abgespeckte Version. Andere sehen weiterhin einen Mehrwert in der Leistung des Geräts. Die Argumente auf beiden Seiten lassen sich gut nachvollziehen. Bleibt die Frage, wie Käufer, die vor allem streamen, mit dem Preis umgehen?
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Die mikroskopischen Nahaufnahmen zeigen Apples ersten 2 Nanometer-Chip und machen die Unterschiede zum M5 sichtbar. Der M6 wirkt trotz kleinerer Fläche kompakter und enthält doch mehr Komponenten. Auf den Bildern erkennt man eine geschrumpfte Struktur, eine aufgebohrte GPU mit zwölf statt zehn Kernen und deutlich kleinere GPU-Einheiten. Das Speicherinterface bleibt 128 Bit, aber die effektive Bandbreite steigt bei höheren RAM-Konfigurationen. Die CPU setzt erstmals drei Kernarten ein, mit weniger großen Super-Kernen und neuen Performance-Kernen sowie erweiterten L2-Caches. Auch die Neural Engine wächst deutlich. Wer verstehen will, wie Fertigungsgröße und neue Architektur zusammenwirken, findet in den Nahaufnahmen viele Hinweise. Welche Mikrodetails erklären die spürbaren Unterschiede bei Leistung und Effizienz?
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Es geht los! Die ersten Anwender haben ihr iPhone Duo bestellt. Super! Aber was waren nochmal die Gründe dafür? Was erwartet man persönlich vom Gerät? Was sind die Anwendungen, die man als erstes auprobieren möchte? Basti und Jörn berichten von ihren Bestelungen und wie der Vorgang ablief. Hat es geklappt oder dauert die Wartezeit bis zum Jahr 2027? Anschließend wollen wir nochmal die Gründe abwägen, die die meisten Kunden sich vor dem Kauf vermutlich ebenfalls überlegt haben. Lohnt es sich wirklich? Oder ist es ein teures Experiement?
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Ein großes Display zum Aufklappen klingt verlockend. Doch beim iPhone Duo bezahlt Ihr diesen Vorteil mit höheren Kosten und einigen Abstrichen. Gegenüber dem iPhone 18 Pro und Pro Max fehlen vor allem Kamerafunktionen und gewohnte Bedienelemente.
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Das iPhone Duo bietet Platz für lange Artikel, Dokumente und zwei Apps nebeneinander. Sein 7,6 Zoll großes Innendisplay eröffnet damit neue Möglichkeiten unterwegs. Wer dafür sein bisheriges iPhone ersetzt, sollte aber auch die andere Seite kennen.
Die technische Basis kann sich sehen lassen: Alle drei Modelle besitzen den A20 Pro und ProMotion mit bis zu 120 Hertz. Auch die Ultraweitwinkelkamera mit 48 Megapixeln, MagSafe und USB 3 über USB-C gehören zur gemeinsamen Ausstattung. Das Duo ist trotzdem kein Pro Max mit zusätzlichem Faltbildschirm.
Ein großer Bildschirm mit einem kleinen Gegenstück
Im geschlossenen Zustand schaut Ihr beim Duo auf ein Display mit 5,4 Zoll. Beim iPhone 18 Pro sind es 6,3 Zoll, beim Pro Max 6,9 Zoll. Für mehr Platz müsst Ihr das Duo also erst öffnen. Das betrifft auch kurze Aufgaben, für die Ihr bisher einfach zum großen Pro Max greift.
Zudem ist das geschlossene Duo breiter und dicker als beide Pro-Modelle. Es misst 84,1 Millimeter in der Breite und 11,3 Millimeter in der Tiefe. Beim Pro sind es 71,9 Millimeter Breite, beim Pro Max 78 Millimeter. Beide sind 8,75 Millimeter dick.
Mit 254 Gramm wiegt das Duo 43 Gramm mehr als das Pro. Gegenüber dem Pro Max beträgt der Unterschied nur fünf Gramm. Das kurze Gehäuse bedeutet somit keineswegs, dass Ihr ein besonders handliches oder leichtes iPhone bekommt.
Das Innendisplay hat außerdem eine geringere Pixeldichte: 430 statt 460 Pixel pro Zoll bei den Pro-Modellen. Eine Falte bleibt unter bestimmten Lichtverhältnissen sichtbar. Hinzu kommt die Abdeckschicht aus Polymer, die bei Verschleiß oder Beschädigung ausgetauscht werden kann. Damit gibt es ein zusätzliches Bauteil, das später Service benötigen könnte.
Touch ID statt Face ID
Zum Entsperren setzt Apple beim Duo auf Touch ID in der Seitentaste. Wer Face ID gewohnt ist, muss sich beim Entsperren und Bestätigen von Käufen umstellen. Ob Euch der Fingerabdruck besser liegt, ist eine Frage der persönlichen Vorliebe.
Die frei belegbare Actiontaste entfällt dagegen ganz. Für Stummmodus, Taschenlampe oder Kurzbefehle fehlt damit der vertraute direkte Zugriff. Die Kamerasteuerung bleibt erhalten, eine eigene physische Taste zum Stummschalten gibt es jedoch nicht.
Auch vorhandenes Zubehör verdient einen Blick. MagSafe-Ladegeräte und passende Hüllen werden unterstützt. Die bei den Pro-Modellen genannte Kompatibilität mit MagSafe-Wallets führt Apple für das Duo dagegen nicht auf.
Für deutsche Käufer ist zudem die SIM-Frage relevant. Das Duo nutzt ausschließlich eSIM. Die hier verkauften Pro-Modelle unterstützen zusätzlich eine Nano-SIM. Wer physische Karten verwendet oder auf Reisen darauf angewiesen ist, verliert diese Möglichkeit.
Der große Bildschirm braucht mehr Energie
Bei der Akkulaufzeit lohnt sich der Blick auf die deutschen technischen Daten. Apple nennt für typische Nutzung bis zu 24 Stunden beim Duo. Beim Pro sind es bis zu 23, beim Pro Max bis zu 29 Stunden. Das Duo liegt damit etwas vor dem kleinen Pro, aber hinter dem Pro Max.
Beim Videoschauen hängt viel davon ab, welchen Bildschirm Ihr nutzt. Auf dem Innendisplay nennt Apple bis zu 31 Stunden Wiedergabe und 26 Stunden Streaming. Das Pro erreicht bis zu 34 beziehungsweise 31 Stunden. Beim Pro Max sind es 43 beziehungsweise 38 Stunden.
Mit dem Außendisplay kommt das Duo dagegen auf bis zu 44 Stunden Wiedergabe und 37 Stunden Streaming. Der größere Bildschirm ist also gerade bei langen Videositzungen mit einem Verzicht auf Laufzeit verbunden. Die Herstellerangaben beschreiben jeweils Höchstwerte unter Testbedingungen.
Auch beim Laden per Kabel liegen die Pro-Modelle vorn. Sie erreichen mit passender Ausstattung bis zu 50 Prozent in etwa 15 Minuten. Das Duo benötigt dafür etwa 20 Minuten.
Weniger Spielraum beim Fotografieren
Der auffälligste Kamera-Verzicht ist das fehlende Teleobjektiv. Die Pro-Modelle besitzen eine Telekamera mit 48 Megapixeln und vierfacher Vergrößerung. Zusätzlich bieten sie einen achtfachen Bildausschnitt in optischer Qualität. Beim Duo endet diese Auswahl beim zweifachen Ausschnitt aus der Hauptkamera.
Der digitale Fotozoom reicht beim Duo bis zehnfach, bei den Pro-Modellen bis vierzigfach. Bei Videos stehen sechsfacher und vierundzwanzigfacher Digitalzoom gegenüber. Digitale Vergrößerung ersetzt zwar kein Teleobjektiv. Doch schon die fehlende Telekamera schränkt Euch bei entfernten Motiven deutlich ein.
Die Hauptkamera des Duo besitzt außerdem eine feste Blende von f/1,6. Die Pro-Modelle lassen zwischen f/1,48, f/1,8, f/2,8 und f/4 wählen. Damit bieten sie mehr Kontrolle über Licht und Schärfentiefe.
Weitere Unterschiede betreffen die Stabilisierung und den Autofokus. Die Pro-Hauptkamera nutzt die zweite Generation der Sensorstabilisierung und durchgehend Focus Pixels. Beim Duo sind es die einfachere Sensorstabilisierung und Hybrid Focus Pixels. Sein Bildwinkel fällt mit 26 statt 24 Millimetern zudem etwas enger aus.
LiDAR und der adaptive True-Tone-Blitz fehlen ebenfalls. Das Duo besitzt einen normalen True-Tone-Blitz. Auch die vollständigen Pro-Steuerungen für Blende, Verschlusszeit, Weißabgleich und Histogramm stehen nicht zur Verfügung.
Abstriche bei Selfies und professionellen Aufnahmen
Außen besitzt das Duo eine Center-Stage-Kamera mit zwölf statt 18 Megapixeln bei den Pro-Modellen. Ihre Blende ist mit f/2,2 zudem weniger lichtstark als deren f/1,9.
Die Kamera unter dem Innendisplay ist stärker eingeschränkt. Sie nimmt Videos höchstens in 1080p mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde auf. Nachtmodus, Porträtfotos und fotografische Stile fehlen dort. Die Frontkamera der Pro-Modelle bietet diese Funktionen und Videos in 4K Dolby Vision.
Für anspruchsvolle Foto- und Videoarbeiten ist die Liste der Unterschiede noch länger. Die native Kameraausstattung des Duo verzichtet auf ProRAW, ProRes und ProRes RAW. Auch Apple Log 2 und ACES für professionelle Farbabläufe fehlen. Genlock zum Synchronisieren mehrerer Kameras wird ebenfalls nicht unterstützt.
Räumliche Fotos und Videos sowie signierte Apple-Referenzbilder lassen sich mit dem Duo nicht aufnehmen. Letztere sollen helfen, nachträgliche Bildänderungen zu erkennen. Die vier Mikrofone in Studioqualität nennt Apple nur für die Pro-Modelle. 3D-Audioaufnahme, Windgeräuschreduzierung und Audiomix bietet auch das Duo.
Das betrifft längst nicht jeden Nutzer. Wer solche Formate nie verwendet, verliert im Alltag wenig. Eine regelmäßig genutzte Telekamera dürfte dagegen deutlich stärker ins Gewicht fallen.
Der Aufpreis endet nicht beim Kauf
In Deutschland kostet das Duo mit 256 GB Speicher 2.299 Euro. Das Pro mit gleicher Kapazität kostet 1.449 Euro, das Pro Max 1.599 Euro. Ihr bezahlt somit 850 beziehungsweise 700 Euro mehr. Diese Abstände gelten auch bei den weiteren gemeinsamen Speicherstufen.
Für das Duo mit 512 GB verlangt Apple 2.549 Euro. Mit 1 TB sind es 3.049 Euro, mit 2 TB 3.799 Euro. Bemerkenswert ist der Vergleich mit dem Pro Max: Dessen Variante mit 1 TB kostet 2.349 Euro. Für nur 50 Euro mehr als beim kleinsten Duo bekommt Ihr dort viermal so viel Speicher.
AppleCare+ mit Diebstahl und Verlust kostet beim Duo 20,99 Euro monatlich oder 209,99 Euro jährlich. Für beide Pro-Modelle sind es 15,99 Euro monatlich oder 159,99 Euro jährlich.
Bei abgedeckten Schäden am Innendisplay beträgt die Selbstbeteiligung 99 Euro. Für Schäden nur am Außendisplay sind es 29 Euro, ebenso für reine Displayschäden bei den Pro-Modellen. Für die Oberschicht des Duo werden separat 19 Euro fällig.
Ohne passende Abdeckung nennt Apple deutlich höhere geschätzte Servicekosten. Das Innendisplay schlägt mit 1.149 Euro zu Buche. Ein Displayschaden beim Pro kostet geschätzt 405 Euro, beim Pro Max 489 Euro.
Für sonstige Schäden nennt Apple beim Duo 1.719 Euro, beim Pro 999 Euro und beim Pro Max 1.059 Euro. Rückglasschäden kosten beim Duo 219 Euro, bei beiden Pro-Modellen 169 Euro. Der Batterieservice liegt bei 269 statt 149 Euro. Für die Abdeckschicht des Duo werden ohne Abdeckung 55 Euro genannt.
Die endgültigen Servicekosten bestimmt Apple nach Prüfung des Geräts. Dennoch zeigen diese Schätzungen, warum Ihr beim Duo auch mögliche Folgekosten einplanen solltet.
Entscheidend ist, wie oft Ihr es aufklappt
Einige kleinere Unterschiede kommen hinzu. Das Duo bietet mit Nachthimmel und Sternenweiß zwei Farben, die Pro-Modelle vier. Der Anteil recycelter Materialien beträgt 35 statt 40 Prozent. Solche Punkte werden für die meisten Käufer weniger wichtig sein als Kamera, Handhabung oder Kosten.
Das Duo lohnt sich besonders, wenn Ihr den großen Bildschirm täglich nutzen möchtet. Lange Texte lesen, Dokumente prüfen oder Informationen in zwei Apps vergleichen können gute Gründe sein. Auch die Freude am neuen Design darf bei der Entscheidung eine Rolle spielen.
Probiert vor dem Kauf aber beide Zustände aus. Prüft geschlossen die Breite, das Gewicht, das Außendisplay und Touch ID. Öffnet danach die Apps, für die Ihr Euch mehr Platz wünscht.
Wer meist auf dem Außendisplay bleibt, bezahlt viel für einen selten genutzten Vorteil. Wer Kamera-Vielseitigkeit oder die längere Laufzeit des Pro Max schätzt, findet bei den Pro-Modellen das passendere Gesamtpaket.
Vorbestellungen für das iPhone Duo beginnen am Freitag, dem 16. Oktober, um 14 Uhr deutscher Zeit. Erhältlich ist es ab dem 23. Oktober.
Apple stellt den HomePod mini 2 vor und ergänzt den kleinen Lautsprecher um einen neuen S10-Chip, der Klang, Dynamik und Lautstärke in Echtzeit anpasst. Die Oberseite leuchtet nun passend zur Musik und orientiert Farben am Albumcover. Der Mini lässt sich weiterhin als Einzelgerät oder Stereopaar nutzen und spielt in Multiroom-Setups mit. Er kann außerdem Teil eines Vier-Lautsprecher-Heimkinos mit dem aktuellen Apple TV werden. Das Design bleibt vertraut, es gibt neue Farbvarianten. Der Preis hat sich deutlich erhöht. Ist es noch ein guter Kauf?
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Apple stellt ein neues Apple TV 4K vor, das in vielen Punkten moderat verbessert wirkt. Der neue Prozessor bringt spürbare Performance-Gewinne für Spiele und das System. Streaming läuft effizienter dank moderner Codec-Unterstützung und besserer Dekodierung. Die Fernbedienung bekommt eine Ortungsfunktion und einen Suchton zum Wiederfinden. Drei Fernfeldmikrofone ermöglichen freihändige Sprachsteuerung auch aus größerer Entfernung. Neue Möglichkeiten für Surround klingen nach echter Konkurrenz für klassische Soundsets. Die Rolle als Smart-Home-Zentrale bleibt bestehen und wird weiter ausgebaut. Gleichzeitig steigt der Einstiegspreis deutlich gegenüber früheren Modellen. Lohnt sich der Umstieg für Ihr Wohnzimmer oder bleibt das alte Gerät ausreichend?
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HomeView ist Apples neue Steuerzentrale für HomeKit. Das Tischgerät verbindet ein 7 Zoll Liquid-Retina-Touchdisplay mit einem A18-Chip und einem neigbaren Bildschirm auf einem Lautsprecherfuß. Die Anzeige passt Helligkeit und Darstellung an den Abstand der Person an. Gesichtserkennung ermöglicht personalisierte Apps und Widgets für bis zu sechs Personen. Zu den Funktionen gehören FaceTime, Musik, Intercom und Multiroom-Audio. Das Smart-Home-Dashboard zeigt bis zu neun Kameraansichten und für erweiterte Videoauswertung ist ein iCloud-Abo nötig. Dummerweise ist es nicht in Europa verfügbar. Apps gibt es auch nur sehr eingeschränkt. Wir diskutieren über das neue Gerät.
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Gerüchte über ein MacBook Pro mit OLED-Display in 14 und 16 Zoll machen die Bildschirmtechnik wieder spannend. Vom iPhone und iPad Pro kennen viele bereits das tiefe Schwarz. Doch auf einem großen Arbeitsbildschirm zählen auch andere Stärken und Grenzen.
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OLED erzeugt das Licht selbst
OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“, also organische Leuchtdiode. „Organisch“ bezeichnet hier Materialien auf Kohlenstoffbasis.
Dünne Schichten dieser Stoffe liegen zwischen Elektroden. Fließt Strom, treffen in der Leuchtschicht negative und positive Ladungsträger zusammen. Dabei entsteht Licht.
Jeder Bildpunkt lässt sich einzeln in seiner Helligkeit steuern. Rote, grüne und blaue Teilpixel bilden die Farben. Für Schwarz bleiben die entsprechenden Leuchtelemente aus. Es muss also kein Licht nachträglich abgeblendet werden. Das ermöglicht den hohen Kontrast, den Apple seit dem iPhone X mit OLED nutzt.
Weil die Hintergrundbeleuchtung entfällt, kann das Display dünner ausfallen. Auch schnelle Helligkeitswechsel gehören zu den Stärken. Beim iPad Pro mit M4 nennt Apple eine Steuerung der Pixel in weniger als einer Millisekunde.
LCD regelt Licht von hinten
Ein LCD erzeugt sein Licht dagegen nicht selbst. Hinter dem Bildschirm sitzen LEDs als Lichtquelle. Davor regeln elektrisch gesteuerte Flüssigkristalle zusammen mit Polarisationsfiltern, wie viel Licht hindurchgelangt. Farbfilter erzeugen die roten, grünen und blauen Anteile.
Das funktioniert ähnlich wie Millionen winziger Lichtventile. Vollständig dicht schließen sie allerdings nicht. Deshalb kann Schwarz bei eingeschalteter Beleuchtung leicht grau wirken.
Mini-LED verbessert diese Beleuchtung, ändert aber das LCD-Prinzip nicht. Apple führte die Technik 2021 beim MacBook Pro in 14 und 16 Zoll ein. Kleine LEDs beleuchten getrennt steuerbare Zonen. Dunkle Bildbereiche erhalten weniger Licht, helle entsprechend mehr.
Eine Zone umfasst jedoch viele Pixel. Steht etwa ein heller Untertitel vor schwarzem Hintergrund, kann seine Umgebung mit aufgehellt werden. Dieser Lichtsaum heißt „Blooming“. OLED vermeidet den durch solche Beleuchtungszonen verursachten Effekt, weil jeder Bildpunkt seine eigene Lichtquelle ist.
Das iPad Pro zeigt den nächsten Schritt
Ein besonders interessantes Vorbild für ein großes OLED-Display ist das iPad Pro mit M4 von 2024. Apple verwendet hier Tandem-OLED. Dabei liegen zwei lichtemittierende OLED-Strukturen übereinander, deren Licht sich addiert. Es sind keine zwei getrennt sichtbaren Bildschirme.
So erreicht das iPad Pro bis zu 1.000 Nits über die gesamte Bildschirmfläche. Bei HDR-Inhalten sind bis zu 1.600 Nits als Spitzenhelligkeit möglich. Nits sind die gebräuchliche Maßeinheit für die Leuchtdichte. Die Unterscheidung zählt: Einzelne helle Spitzlichter stellen andere Anforderungen als ein durchgehend weißer Bildschirm.
Laut LG Display kann die Tandem-Bauweise außerdem Lebensdauer und Effizienz gegenüber herkömmlichem OLED verbessern. Für einen Laptop sind das wichtige Eigenschaften. Eine helle Seite in Pages beansprucht das Display anders als ein Film mit dunklen Szenen.
Dunkle Oberflächen können Strom sparen
Bei OLED hängt der Strombedarf stark vom Bildinhalt ab. Schwarze Bereiche benötigen keine leuchtenden Pixel. Ein dunkler Modus kann deshalb den Verbrauch des Displays senken.
Eine weiße Webseite oder eine große Tabelle in Numbers lässt dagegen viele Teilpixel leuchten. OLED bedeutet somit nicht automatisch längere Akkulaufzeit bei jeder Arbeit. Paneltechnik, Helligkeit und Bildinhalt entscheiden mit. Messwerte anderer OLED-Laptops lassen sich zudem nicht einfach auf ein künftiges MacBook übertragen.
Am Mac zählt auch die Alterung
OLED-Leuchtelemente altern mit der Nutzung. Werden bestimmte Bereiche dauerhaft stärker belastet, können sichtbare Spuren entstehen. Solches „Burn-in“ ist von einem vorübergehenden Nachbild zu unterscheiden.
Am Mac verdienen deshalb feste Elemente wie Menüleiste, Dock und Werkzeugleisten besondere Aufmerksamkeit. Sie bleiben häufig lange an derselben Stelle. Beim iPhone überwacht Apple die Nutzung einzelner Pixel und passt deren Helligkeit anhand von Kalibrierungsdaten an. Das verringert sichtbare Einbrenneffekte.
Der mögliche OLED-Wechsel wäre vor allem bei dunklen Filmszenen, Fotos und feinen hellen Details sichtbar. Das iPad Pro zeigt bereits, wie Apple hohe Helligkeit und präzisen Kontrast auf größerer Fläche verbindet. Für den Mac-Alltag wären daneben die Helligkeit heller Arbeitsflächen, der Energiebedarf und die Haltbarkeit entscheidend.
Fazit
Ein OLED-Display hat beim MacBook Pro durch die bisher bereits sehr guten Displays eine harte Konkurrenz. Nicht in allen Szenarien ist der Unterschied groß, beispielsweise beim Berarbeiten von Office-Dokumenten oder beim Surfen durchs Web. Aber bei der Darstellung von Fotos und Videos ist der Vorteil von OLED deutlich. Das liegt vor allem an den tiefen Schwarzwerten und der scharfen Abgrenzung zu benachbarten hellen Bereichen. Entsprechend werden manche Anwender begeistert reagieren; andere werden mit den Schultern zucken.
Intime Fotos, erotische Webseiten oder vertrauliche Chats: Welche dieser Geheimnisse könnten Apple zugänglich sein? Viel hängt davon ab, welche Kopien in iCloud landen. Mit wenigen Einstellungen lässt sich der Schutz deutlich verbessern.
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Verschlüsselt heißt nicht immer vor Apple geschützt
Vielleicht habt Ihr Euch schon gefragt, ob Eure privaten Vorlieben auch vor Apple verborgen bleiben. Bei Fotos und Nachrichten lautet die Antwort oft: Es kommt auf Eure Einstellungen an.
Dieser Artikel betrachtet Apples Zugriff auf Eure eigenen Daten und Cloud-Kopien. Gemeint ist die technische Möglichkeit, Inhalte zu lesen. Daraus folgt nicht, dass Apple Eure Fotos oder Chats tatsächlich durchliest.
Apple verschlüsselt private iCloud-Daten bei der Übertragung und auf seinen Servern. Im Standardschutz behält Apple jedoch für viele Inhalte die nötigen Schlüssel. Dazu gehören Fotos, Dateien in iCloud Drive und Gerätebackups.
Der optionale „Erweiterte Datenschutz für iCloud“ schützt diese Inhalte Ende zu Ende. Apple fehlt dann der Schlüssel zum Entschlüsseln. Einige Daten sind bereits ohne diese Option so geschützt.
Der Grund dafür, dass nicht alle Daten komplett geschützt sind, liegt meist an zwei Gründen: Erstens an einer historisch gewachsenen Technologie, die es nicht vorsieht (etwa Email). Zweitens als letzte Rettungsmöglichkeit, wenn Daten verloren gingen und aus einem Backup restauriert werden müssen.
Gehen wir die wichtigsten Anwendungen durch.
Safari: Verlauf geschützt, Lesezeichen lesbar
Der über iCloud synchronisierte Safari-Verlauf ist Ende zu Ende verschlüsselt. Das gilt auch für offene iCloud-Tabs und Tabgruppen. Apple kann diese Inhalte nicht entschlüsseln.
Anders sieht es bei Euren Lesezeichen aus. Im Standardschutz kann Apple die in iCloud gespeicherten Lesezeichen lesen. Ein gespeicherter Link zu einer erotischen Webseite könnte also eine private Vorliebe verraten. Erst der erweiterte Datenschutz schützt auch diese Links Ende zu Ende.
Beim privaten Surfen speichert Safari besuchte Seiten nicht im Verlauf. Private Tabs werden zudem nicht über iCloud zwischen Euren Geräten synchronisiert.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Safari niemals Informationen an Apple sendet. Für Suchvorschläge können Suchanfragen übermittelt werden. Laut Apple werden diese nicht mit Eurem Apple Account verknüpft.
Auch die eingebaute Webseitenübersetzung verdient Aufmerksamkeit. Wenn Ihr sie verwendet, erhält Apple den Seiteninhalt zur Übersetzung. Außerhalb des privaten Surfens wird zusätzlich die Webseitenadresse übertragen. Apple ordnet diese Daten laut eigener Erklärung nicht Eurem Account zu. Den Inhalt verwirft Apple nach der Übersetzung. Die Adresse kann bis zu fünf Jahre gespeichert bleiben.
Fotos: Auch ausgeblendete Bilder können in iCloud landen
Ist iCloud Fotos aktiviert, werden Eure Bilder und Videos in der Cloud gespeichert. Im Standardschutz kann Apple diese Inhalte entschlüsseln. Das gilt unabhängig davon, ob ein Bild eine Landschaft oder eine intime Aufnahme zeigt.
Ein ausgeblendetes Foto erhält gegenüber Apple keinen zusätzlichen Schutz. Das Album „Ausgeblendet“ verändert die Sichtbarkeit in der Fotos-App. Bei aktivem iCloud Fotos werden auch diese Bilder synchronisiert.
Mit erweitertem Datenschutz sind die Bildinhalte in iCloud Fotos Ende zu Ende geschützt. Apple kann sie dann nicht entschlüsseln.
Ein häufiger Irrtum betrifft das Abschalten von iCloud Fotos. Auf iPhone und iPad können die Bilder anschließend stattdessen im Gerätebackup landen. Ist dieses Backup nur durch den Standardschutz gesichert, kann Apple die darin enthaltenen Fotos entschlüsseln.
Ihr müsst deshalb sowohl die Fotosynchronisierung als auch das Backup prüfen. Allein das Abschalten einer der beiden Funktionen garantiert keine ausschließlich lokale Speicherung.
Screenshots: Auf dem Gerät heißt nicht nur auf dem Gerät
Ein tatsächlich ausschließlich lokal gespeichertes Bild steht Apple nicht automatisch zur Verfügung. Entscheidend ist, ob eine zusätzliche Kopie in iCloud entsteht.
Auf dem Mac kann etwa ein Screenshot auf dem Schreibtisch automatisch hochgeladen werden. Das geschieht, wenn „Schreibtisch“ und „Dokumente“ mit iCloud Drive synchronisiert werden. Eine im Finder sichtbare Datei kann daher zugleich eine Cloud-Kopie besitzen.
Auf iPhone und iPad folgt ein in der Fotomediathek gespeicherter Screenshot den Regeln für andere Fotos. Bilder in anderen Apps können über deren Cloud-Speicherung oder über das Gerätebackup hochgeladen werden.
Prüft daher den Speicherort und die zugehörigen Einstellungen. Für Bilder in iCloud Drive gilt derselbe Unterschied zwischen Standardschutz und erweitertem Datenschutz.
iMessage: Der Chat ist geschützt, das Standardbackup kann ihn zugänglich machen
iMessage verschlüsselt Nachrichten beim Versenden Ende zu Ende. Apple kann die Unterhaltung auf diesem Weg nicht lesen.
Bei der aufbewahrten Nachrichtengeschichte kommt das Backup ins Spiel. Ohne „Nachrichten in iCloud“ können Eure Nachrichten direkt im Gerätebackup enthalten sein. Ein Standardbackup ist für Apple entschlüsselbar.
Verwendet Ihr „Nachrichten in iCloud“, wird die Unterhaltung separat synchronisiert. Das Standardbackup enthält dann eine Kopie des Schlüssels für diese Nachrichten. Darüber kann Apple auch auf die synchronisierte Nachrichtengeschichte zugreifen.
Mit erweitertem Datenschutz sind sowohl das Backup als auch der darin gesicherte Nachrichtenschlüssel Ende zu Ende geschützt. Apple kann die Inhalte dann nicht entschlüsseln.
WhatsApp: Die Verschlüsselung des Backups gesondert prüfen
Persönliche WhatsApp-Nachrichten sind beim Versenden ebenfalls Ende zu Ende verschlüsselt. Diese Verschlüsselung schützt jedoch nicht automatisch Eure Backups in iCloud.
WhatsApp bietet dafür eine eigene Option: „Ende-zu-Ende-verschlüsseltes Backup“. Ist sie aktiviert, können weder WhatsApp noch Apple dieses Chatbackup lesen. Die Funktion schützt auch die darin gesicherten Medien.
Zusätzlich solltet Ihr prüfen, ob WhatsApp im allgemeinen iPhone-Gerätebackup enthalten ist. WhatsApps eigener Backup-Schutz erstreckt sich nicht automatisch auf diese weitere Kopie. WhatsApp empfiehlt deshalb, die App aus dem Gerätebackup auszuschließen, wenn Ihr den eigenen verschlüsselten Backup-Schutz verwendet.
Speichert Ihr ein intimes WhatsApp-Bild zusätzlich in der Fotos-App, gelten dort die Regeln für Fotos. Der Schutz des Chats schützt diese Bildkopie nicht mit.
Letzte Rettung bei Katastrophen
Ein sehr wichtiger Grund, warum Apple überhaupt einen Schlüssel zum Aufschließen der (verschlüsselten) Backups behält, ist schlicht der Service, den die Kunden von Apple erwarten. Wenn der Kunde einen Schlüssel besitzt, kann er ein Backup laden und aufschließen. Aber wenn auch der Schlüssel verloren ging, ist das Backup verloren. Beispielsweise, wenn ein MacBook geklaut wurde oder die SSD defekt ist, sind auch die Schlüssel verloren, die dort gespeichert werden. Dann verliert der Anwender alle Daten. Die meisten Anwender werden wohl erwarten, dass sie genau für solche Fälle ein Backup haben. Normalerweise würde man erwarten, dass man sich mit Username oder Passwort authentifizieren kann und dann das Backup zurückspielen kann. Genau für diesen Fall muss Apple den Schlüssel speichern.
Apple bietet eine Option, bei der Apple keinen Schlüssel speichert. Dann ist man alleine dafür verantwortlich. Die Wiederherstellung kann über einen Gerätecode beziehungsweise ein Passwort, einen Wiederherstellungskontakt oder einen Wiederherstellungsschlüssel erfolgen. Deshalb verlangt Apple vor der Aktivierung dieser Option eine zusätzliche Wiederherstellungsmethode. Sind auch diese Möglichkeiten verloren, kann Apple die geschützten Inhalte nicht retten.
Diese Einstellungen sind entscheidend
Prüft zuerst unter Eurem Apple Account die iCloud-Einstellungen und den erweiterten Datenschutz. Diese Option schützt unter anderem Fotos, Dateien, Lesezeichen und Gerätebackups vor Apples Zugriff auf den Inhalt.
Seht anschließend nach, welche Daten tatsächlich hochgeladen werden. Dazu gehören iCloud Fotos, iCloud Drive und die Inhalte Eures Gerätebackups. Auf dem Mac ist außerdem die Synchronisierung von „Schreibtisch“ und „Dokumente“ wichtig.
Prüft in WhatsApp unter „Chats“ und „Chat-Backup“ den Ende-zu-Ende-Schutz des Backups. Kontrolliert zusätzlich, ob eine weitere WhatsApp-Kopie im Gerätebackup entsteht.
Der erweiterte Datenschutz verlangt eine zusätzliche Möglichkeit zur Wiederherstellung, etwa einen Wiederherstellungskontakt oder einen Wiederherstellungsschlüssel. Gehen alle Zugänge und Wiederherstellungsmöglichkeiten verloren, kann Apple die geschützten Inhalte nicht retten.
Zwei Grenzen bleiben: Bestimmte Metadaten sind Apple weiterhin zugänglich. Dazu zählen beispielsweise Zeitangaben und Dateigrößen. Gebt Ihr geschützte Daten für den Webzugriff über iCloud.com frei, erhält Apple außerdem vorübergehend die erforderlichen Schlüssel.
Die wichtigsten Fragen für Eure privaten Inhalte lauten deshalb: Wo liegen Kopien, und wer besitzt deren Schlüssel?
MagSafe, Apple Watch und bestimmte Modelle des Apple Pencil übertragen Energie ohne offene Ladekontakte. Dahinter steckt ein gemeinsames physikalisches Prinzip. Doch Apples Geräte unterscheiden sich beim Laden stärker, als ihre magnetischen Anschlüsse vermuten lassen.
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Zwei Spulen übernehmen die Arbeit
Im Ladegerät fließt Wechselstrom durch eine Spule und erzeugt ein sich ständig änderndes Magnetfeld. Dieses Feld erzeugt in einer zweiten Spule im Gerät eine elektrische Spannung. Die Elektronik wandelt den empfangenen Wechselstrom in Gleichstrom um und steuert damit das Laden des Akkus.
Das ist elektromagnetische Induktion. Die Energie stammt also aus dem Netzteil, nicht aus den Magneten, die das Gerät festhalten. Beim Pencil liefert das iPad die Energie.
Für eine gute Übertragung müssen die Spulen nahe beieinanderliegen und passend ausgerichtet sein. Abstand, Winkel und Form der Spulen beeinflussen, wie effizient das System arbeitet. Die Gehäuse dürfen dazwischenliegen, offene elektrische Kontakte sind nicht nötig.
Auch die Steuerung gehört dazu. Beim Ladestandard Qi sendet das Smartphone Signale an die Ladestation. So kann es die Energiezufuhr beeinflussen und bei vollem Akku beenden.
MagSafe macht die Ausrichtung bequem
Beim iPhone richtet MagSafe den Ladepuck magnetisch aus. Das hilft, die Spulen in einer günstigen Position zu halten. Die Magnete sind somit mehr als eine Halterung: Sie unterstützen auch eine effiziente Energieübertragung.
Apples Idee wirkt inzwischen über die eigenen Produkte hinaus. Das Wireless Power Consortium entwickelte das magnetische Ladeprofil von Qi2 auf Grundlage der von Apple eingebrachten MagSafe-Technik. Qi2 überträgt damit ein zentrales Merkmal von MagSafe in einen gemeinsamen Standard.
Die Ladeleistung hängt jedoch vom gesamten Aufbau ab. Apple nennt beispielsweise für das iPhone 17 bis zu 25 Watt. Dafür braucht es einen geeigneten MagSafe-Puck und ein kompatibles Netzteil mit mindestens 30 Watt. Die Spitzenleistung liegt nicht während des gesamten Ladevorgangs an.
Ein kleines Detail kann helfen: Apple empfiehlt, zuerst den Puck mit Strom zu verbinden und dann das iPhone aufzulegen. So kann das Ladegerät die verfügbare Leistung prüfen.
Die Apple Watch braucht ihr eigenes Lademodul
Auch die Apple Watch lädt induktiv. Ihr magnetischer Puck richtet sich an der Gehäuserückseite aus. Apple beschreibt das System ausdrücklich als geschlossen und frei von offenen Kontakten.
Das gleiche physikalische Prinzip bedeutet allerdings keine freie Austauschbarkeit. Eine gewöhnliche Qi-Ladefläche für Smartphones kann die Apple Watch nicht laden. Eine Station für mehrere Geräte braucht deshalb einen eigenen Ladebereich für die Uhr.
Apple empfiehlt eigene Ladegeräte oder Zubehör mit der Kennzeichnung »Made for Apple Watch«. Für die höchste Ladegeschwindigkeit spielen das Watch-Modell, das Ladekabel und das Netzteil zusammen. Ein älteres Kabel kann langsamer laden.
Eine nützliche Diagnose bietet watchOS 26 oder neuer. Unter »Batterie« kann die Meldung »Langsames Ladegerät« erscheinen. Sie weist darauf hin, dass sich der Ladevorgang mit geeigneterem Zubehör beschleunigen ließe.
Beim Pencil bedeutet magnetisch nicht immer kabellos
Der Apple Pencil Pro und der Pencil der zweiten Generation laden am magnetischen Anschluss eines kompatiblen iPads. Der Platz zur Aufbewahrung dient zugleich als Ladestelle. Das iPad übernimmt hier die Rolle des Energiegebers.
Beim Apple Pencil mit USB-C sieht die Befestigung ähnlich aus, erfüllt aber eine andere Aufgabe. Er haftet magnetisch am iPad, wird dort jedoch nicht geladen. Zum Laden und Koppeln braucht er ein USB-C-Kabel.
Auch der Pencil der ersten Generation lädt über eine Kabel- beziehungsweise Steckverbindung. Je nach iPad ist dafür ein Adapter nötig. Wer einen Pencil kauft, sollte deshalb die genaue Modellbezeichnung und die iPad-Kompatibilität prüfen.
Wärme setzt der Bequemlichkeit Grenzen
Bei der Energieübertragung entstehen Verluste, unter anderem als Wärme. Apple weist darauf hin, dass kabelloses Laden mehr Strom verbrauchen kann als Laden per Kabel. Die magnetische Ausrichtung hilft, die Übertragung zu verbessern, beseitigt die Verluste aber nicht vollständig.
Wird der iPhone-Akku zu warm, kann die Software das Laden oberhalb von 80 Prozent unterbrechen. Eine Ladepause ist daher nicht automatisch ein Defekt.
Induktives Laden verbindet Technik mit einem angenehmen Handgriff: auflegen oder andocken. Entscheidend bleibt das passende Zusammenspiel aus Gerät, Ladezubehör und Stromquelle.
Das neue Home Hub könnte wie ein moderner iMac G4 aussehen, glaubt man den gerüchten. Es hat offenbar ein annähernd quadratisches Display von sechs Zoll und einen polierten Metallfuß. Der Bildschirm lässt sich manuell neigen. Es soll ohne Akku auskommen und permanent per USB-C mit Strom versorgt werden. Hauptfunktionen sind Smart-Home-Steuerung, Kamerabilder und eine neue Siri-Intelligenz. Als Software ist wohl ein neues homeOS im Gespräch, das Widgets und angepasste Ansichten bietet. Das Gerät soll mehrere Profile, Gesichtserkennung und HomeKit-Integration unterstützen. Parallel sorgt das iPhone Duo für Gesprächsstoff, weil die obere Nano-Schicht des Innendisplays austauschbar ist. Wird die Lösung im Alltag langlebig und praktisch genug sein?
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Sicherheit am Mac! Wir behandeln heute zwei Fragen: Kann und sollte man als Einzelanwender mit dem Administrator-Konto arbeiten, und wie kontrolliert man, welche Apps auf persönliche Dateien und Nachrichten zugreifen. Viele Nutzer glauben, ein Standardkonto sei zwingend nötig. Wir erklären, warum macOS mehrere Schutzschichten bietet und wann ein Zweitkonto wirklich sinnvoll ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit App-Berechtigungen, inklusive des besonders weitreichenden Festplattenzugriffs und der angekündigten strengeren Kontrollen. Apple will diesen Zugriff nun einschränken, auf Reaktion auf die neuen KI-Agenten. Ist das gut oder schlecht?
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Die Die-Fotos des A20 Pro zeigen erstmals klar, wie Apple RAM und Prozessor räumlich neu anordnet. Der Arbeitsspeicher sitzt nun neben dem Die statt direkt darauf zu liegen. Dadurch kann die Vapor Chamber direkt und flächig auf dem Die anliegen. Wärme entweicht schneller und die Komponenten bleiben länger kühl. Außerdem liegt der Prozessor jetzt außen am Logic Board und nicht mehr im inneren Sandwich. Diese Änderungen reduzieren Wärme-stau deutlich und ermöglichen längere, stabile Höchstleistung. Für besonders dünne Geräte ist das ein wichtiger Kompromiss zwischen Platz und Kühlung. Wie wirken sich diese Änderungen konkret auf Akkulaufzeit, Drosselung und Alltagsperformance aus?
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Eine spannendes Katz-und-Maus-Spiel spielt sich derzeit zwischen Apple und (vermutlich) dem FBI und ähnlichen Behörden ab. Apple will verhindern, dass iPhones ausgelesen werden können, wenn der Besitzer es nicht gestattet. Daraufhin haben einige Firmen sich darauf spezialisiert, Wege zu finden, wie man diese Sperren überwinden kann. Apple wiederum versucht, das mit immer neuen Tricks zu verhindern.
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Zunächst die aktuelle Nachricht, dann die Hintergründe: Einer Firma soll es gelungen sein, Apples Barrieren zu überwinden. Der Trick besteht darin, einen automatischen Neustart des iPhones zu verhindern. Diese Technologie wird GrayKey genannt.
Das Ziel besteht darin, den Zustand eines iPhones für eine spätere Untersuchung zu sichern. Es geht also darum, dass sich der Zustand eines iPhones nicht verändert, bis man es genauer untersuchen konnte. Es geht also nicht darum, direkt die Daten auszulesen. Sondern es geht erst mal nur darum, dass sich das Gerät nicht weiter verändert, und dass keine weiteren Sperren aktiviert werden. So könnten Ermittler auf die nötige Genehmigung zur Auswertung warten, ohne den leichter zugänglichen Zustand zu verlieren.
Eine dieser Sperren wird automatisch aktiviert, wenn das iPhone neu startet. Wenn das iPhone neu startet, muss es erst entsperrt werden. Erst dann können die Daten gelesen werden. Wenn es jedoch neu startet, ohne dass der Anwender es entsperrt, können die Daten nicht gelesen werden. Es reicht also aus, dass ein iPhone neu startet.
Nun soll es angeblich gelungen sein, dass man die Daten trotz eines Neustart lesen kann. Diese Technologie hat den Namen GrayKey.
Was ist der Hintergrund? Seit iOS 18.1 startet ein iPhone nach 72 Stunden ohne erneute Entsperrung automatisch neu. Entscheidend ist die letzte Entsperrung, nicht die letzte Berührung des Displays. Laut Magnet Forensics gab es den Mechanismus bereits in iOS 18.0, damals mit einer Frist von sieben Tagen. Apple hat es dann auf drei Tage verkürzt.
Wie funktioniert das? Es geht um die Schlüssel, die das System benötigt, um die verschlüsselten Daten lesbar zu machen. Nach einem Neustart befindet sich das iPhone zunächst im Zustand „Before First Unlock“, kurz BFU. Erst die Eingabe des Gerätecodes macht bestimmte Schlüssel wieder verfügbar. Danach spricht man von „After First Unlock“, kurz AFU. Das iPhone kann dabei längst wieder gesperrt sein. Es geht hier also nur um den ersten »Unlock« nach einem Neustart. Dieser erste »Unlock« ist besonders geschützt. Wir können das: Nach einem Neustart muss man seinen Passcode eintippen. Danach kann man es per FaceID entsperren.
Schauen wir uns das im Detail an. Was genau passiert da? Wenn man das iPhone sperrt (also kein Neustart), werden manche Schlüssel komplett entfernt, bis man sie per FaceID oder Passcode wieder erzeugt. Das ist aber nicht bei allen Schlüsseln der Fall. Nicht alle Schlüssel werden entfernt. Einige Schlüssel bleiben verfügbar, damit Apps auch im Hintergrund auf ihre Daten zugreifen können. Nur so bleibt das iPhone im Netz verfügbar. Das ist also die Situation beim normalen Sperren, nicht beim Neustart.
Beim Neustart entfernt iOS sensible Schlüssel und zusätzlich vorübergehende Daten aus dem Speicher, die dort vielleicht noch von einer früheren benutzung herumliegen. Die forensische Werkzeuge der Ermittler können also weder auf die SSD zugreifen, noch finden sie alte Daten im RAM. Das ist also die Situation nach einem Neustart. Apple löscht die Schlüssel und zusätzlich die sensiblen Daten aus dem RAM.
Für Ermittler entsteht damit Zeitdruck. Bis ein sichergestelltes iPhone im Labor untersucht wird, können mehrere Tage vergehen. Transport, ein Rückstau im Labor oder eine fehlende Genehmigung können die Untersuchung verzögern. Die Forensikbehörde von Virginia warnte ihre Ermittler deshalb im Februar 2025 ausdrücklich vor dem automatischen Neustart.
Der Konflikt um solche Zugriffe reicht deutlich weiter zurück. Schon 2016 wehrte sich Apple gegen eine Forderung des FBI nach einer speziell veränderten iOS-Version. Apple hatte einen simplen Mechanismus, der verhindern sollte, dass man endlos oft seinen Passcode eintippen kann. Dadurch konnte das FBI keine Methoden anwenden, die nacheinander alle möglichen Passcode durchprobiert haben. Apple hat das aktiv verhindert. Damals gab es einen großen Streit zwischen Apple und dem FBI, der in den amerikanischen Medien große Beachtung fand.
Apple warnte damals vor den Folgen einer solchen Hintertür für die Sicherheit aller Nutzer. Apple sagte damals, dass es nicht möglich sei, eine solche Hintertür einzubauen, die nur von ehrlichen Menschen verwendet wird. Apple sagte damals, wenn es eine Hintertür gibt, werden die Spitzbuben sie auch finden. Deswegen darf man sie nicht einbauen. Wenn die Hintertür jemals gefunden wird, sind alle iPhones von allen Kunden unsicher. Und vielleicht findet man gar nicht heraus, ob diese Hintertür gefunden wurde oder nicht.
Die Firma »Magnet Forensics« hat seine GrayKey-Technik bereits im März 2025 vorgestellt. Damals warb der Hersteller damit, den Neustart-Timer überwinden zu können. Neu ist der Bericht über ddie Wirkung über Neustarts hinaus. Wie genau GrayKey diese Wirkung erreicht, erklärt es laut der Recherche nicht.
Jetzt ist Apple dran, um den nächsten Zug zu machen.
macOS bringt mit XProtect einen eigenen Schutz gegen Schadsoftware mit. Er blockiert gefährliche Programme und kann auch Infektionen beseitigen. Das geschieht weitgehend im Hintergrund, ohne dass Anwender einen Virenscanner installieren müssen.
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Was ist XProtect?
XProtect gehört fest zu macOS. Der Name steht heute für mehrere Funktionen zur Erkennung und Bekämpfung von Schadsoftware. Dazu zählt auch XProtect Remediator, der bereits vorhandene Infektionen aufspürt. XProtect schützt damit sowohl vor dem Start gefährlicher Software als auch nach einer Infektion. Eine technische Untersuchung von FFRI Security beschreibt dieses Zusammenspiel.
Wie passt XProtect zu den anderen Schutzfunktionen?
macOS setzt auf mehrere Schutzschichten. Gatekeeper prüft beim Öffnen heruntergeladener Apps unter anderem deren Herkunft und Unversehrtheit. Dazu kommt Apples Notarisierung: Entwickler reichen ihre Software bei Apple zur Prüfung auf bekannte Schadsoftware ein. Eine Freigabe ist allerdings keine Garantie, dass eine App dauerhaft harmlos bleibt.
Während Gatekeeper den Zugang kontrolliert, sucht XProtect nach Schadsoftware und kann gegen bestehende Infektionen vorgehen. Weitere Funktionen begrenzen die Möglichkeiten laufender Programme. Apps aus dem App Store laufen in einer Sandbox, die ihren Zugriff einschränkt. Zugriffsrechte schützen etwa Kamera, Mikrofon und persönliche Dateien. Diese Aufgaben ergänzen sich. Eine App kann unerwünschtes Verhalten zeigen, obwohl sie die ersten Prüfungen bestanden hat. Apple erklärt Gatekeeper und den Schutz laufender Apps.
Wie erkennt XProtect Schadsoftware?
Ein wichtiger Baustein sind Signaturen. Damit sind Erkennungsregeln gemeint, die typische Merkmale von Schadsoftware beschreiben. XProtect verwendet dafür unter anderem YARA. Solche Regeln suchen beispielsweise nach bestimmten Texten oder Mustern im Programmcode. Sie müssen nicht auf eine einzige Datei passen. So lassen sich auch verwandte Varianten erkennen. Die YARA-Projektseite erläutert das Prinzip.
Apple nennt als Prüfanlässe den ersten App-Start, Änderungen an einer App und aktualisierte Signaturen. Erkennt XProtect bekannte Schadsoftware, blockiert es diese, verschiebt sie in den Papierkorb und informiert den Anwender. Apples Sicherheitsdokumentation beschreibt diese Prüfungen.
Was passiert bei einer bereits vorhandenen Infektion?
Dafür ist XProtect Remediator zuständig. Seine Prüfmodule suchen regelmäßig im Hintergrund nach bestimmten Schadprogrammen. Sie können gefundene Schädlinge entfernen und laufende schädliche Prozesse beenden. Dafür muss der Anwender die betroffene App nicht erneut öffnen. Die Untersuchung von FFRI Security zeigt, dass die Module gezielt gegen verschiedene Malware-Familien vorgehen.
Das Entfernen eines Schädlings macht bereits entstandenen Schaden allerdings nicht automatisch rückgängig. Gestohlene Daten bleiben gestohlen. Ein bestätigter Befall kann deshalb weitere Schritte erfordern, etwa das Ändern betroffener Passwörter.
XProtect enthält außerdem eine Verhaltenserkennung für unbekannte Schadsoftware. Apple nutzt die gewonnenen Erkenntnisse auch, um Erkennungsregeln und den Schutz von macOS zu verbessern. Quelle: Apple.
Hat Apple einen „Kill-Switch“?
Apple kann Entwicklerzertifikate widerrufen und zuvor freigegebene Apps nachträglich sperren. macOS erhält solche Sperrinformationen im Hintergrund. Gatekeeper kann dann einen weiteren Start verhindern. Parallel kann Apple neue XProtect-Regeln verteilen.
Als „Kill-Switch“ lässt sich das im weiteren Sinne bezeichnen. Es ist aber kein sofortiger Ausschalter für jeden laufenden Schädling. Sperrinformationen müssen den Mac erreichen und dort wirken. Für bestehende Infektionen kommt zusätzlich die Entfernung durch XProtect infrage. Apple beschreibt seine Reaktion auf neue Malware.
Kommen Updates auch ohne ein macOS-Update?
Ja. XProtect erhält neue Schutzdaten unabhängig von regulären macOS-Updates. Der Mac installiert die entsprechenden Hintergrundupdates standardmäßig automatisch. Dafür braucht er eine Internetverbindung. Ein Wechsel auf die nächste macOS-Version ist für solche Schutzdaten nicht grundsätzlich erforderlich. Apple erläutert die Hintergrundupdates.
Nach Apples Sicherheitsdokumentation prüft macOS standardmäßig täglich auf XProtect-Updates. Informationen über widerrufene Freigaben werden häufiger verteilt.
Diese Schutzdaten ersetzen jedoch keine Updates des Betriebssystems. Neue Erkennungsregeln schließen keine Sicherheitslücken in macOS oder in anderen Apps.
Muss der Anwender etwas tun?
XProtect muss weder installiert noch für jede Prüfung gestartet werden. Sinnvoll ist ein Blick in die Einstellungen für automatische Updates. Unter „Systemeinstellungen ? Allgemein ? Softwareupdate“ finden sich die Optionen hinter der Infotaste neben „Automatische Updates“.
In macOS Tahoe 26 heißt die passende Option „Systemdatendateien und Sicherheitsupdates installieren“. In manchen älteren Versionen lautet sie „Sicherheitsmaßnahmen und Systemdateien installieren“. Sie sollte eingeschaltet bleiben. Apple nennt die jeweiligen Bezeichnungen in seiner Anleitung zu Hintergrundupdates.
Auch macOS und die verwendeten Apps sollten aktuell bleiben. Warnungen vor Schadsoftware sind ein Anlass zur Prüfung, keine lästige Hürde beim Installieren.
Ist XProtect ein klassisches Antivirusprogramm?
Im Kern ja: Erkennen, Blockieren und Entfernen von Schadsoftware sind typische Aufgaben eines Antivirusprogramms. Apple bezeichnet XProtect entsprechend als eingebaute Antivirustechnik.
Die Bedienung unterscheidet sich jedoch von vielen separaten Virenscannern. XProtect arbeitet weitgehend unsichtbar. Klassische Schutzprogramme bieten oft manuell gestartete Prüfungen, Berichte und weitere Schutzfunktionen. Dazu können etwa Filter gegen Phishing gehören. Für den alltäglichen Gebrauch ist XProtect jedoch ausreichend. Gerade die Unabhängigkeit vom Anwender ist ein Vorteil, denn der Anwender könnte mit der Zeit nachlässig werden oder falsche Entscheidungen treffen.
Wer seinen Mac allein nutzt, kann mit dem bei der Einrichtung angelegten Admin-Konto arbeiten. Ein zusätzliches Standardkonto ist dafür nicht nötig. Die Sorge, jede App erhalte dadurch freie Hand über das ganze System, beruht auf einem Missverständnis.
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Ein Mac, ein Anwender, zwei Konten?
Der Rat klingt zunächst vernünftig: Ein Konto dient der Verwaltung, ein zweites dem täglichen Arbeiten. Das zweite Konto erhält weniger Rechte. So soll Schadsoftware keine gefährlichen Änderungen vornehmen können.
Für einen allein genutzten Mac ist diese Trennung jedoch keine notwendige Sicherheitsmaßnahme. macOS schützt das System und persönliche Daten auf mehreren Ebenen. Diese Schutzfunktionen wirken auch im Admin-Konto.
Gemeint ist hier der private Mac, dessen einziger Anwender zugleich sein Administrator ist. Für gemeinsam genutzte Computer oder verwaltete Firmen-Macs gelten andere Anforderungen.
Woher die Sorge kommt
Wer Windows XP erlebt hat, kennt das damalige Problem. Viele Anwender arbeiteten ständig mit einem Administratorkonto. Dadurch liefen auch ihre Programme mit weitreichenden Rechten. Eine schädliche Anwendung konnte diese Rechte unmittelbar nutzen.
Unter diesen Bedingungen hatte die Arbeit mit einem eingeschränkten Konto einen sehr nachvollziehbaren Zweck. Sie entzog den alltäglich gestarteten Programmen einen großen Teil ihrer Macht.
Microsoft änderte dieses Modell mit Windows Vista. Die Benutzerkontensteuerung ließ Programme zunächst mit eingeschränkten Rechten starten. Für administrative Vorgänge erschienen die bekannten Rückfragen. Bei einem Administrator genügte normalerweise eine Bestätigung. Ein Standardbenutzer musste die Zugangsdaten eines Administrators eingeben.
Die Erinnerung an Windows XP erklärt manche Sorge um das Admin-Konto am Mac. Dessen Bezeichnung allein sagt aber wenig darüber aus, welche Rechte ein gestartetes Programm tatsächlich erhält.
Administrator bedeutet nicht grenzenlose Macht
Bei der Einrichtung eines Macs entsteht zunächst ein Administratorkonto. Das ist Apples vorgesehener Ausgangspunkt für die Benutzung des Computers.
Ein Administrator darf Benutzerkonten verwalten und verschiedene Einstellungen des Systems ändern. Eine gewöhnlich gestartete App erhält dadurch jedoch nicht automatisch die höchsten Systemrechte.
Für bestimmte Eingriffe muss sie zusätzliche Rechte anfordern. Auch im Admin-Konto kann macOS dafür eine Bestätigung per Passwort oder Touch ID verlangen. Apple beschreibt diese Trennung ausdrücklich in seiner Entwicklerdokumentation.
Der Unterschied ist im Alltag entscheidend. Als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht, jede App mit uneingeschränktem Zugriff auf das Betriebssystem zu starten.
Auch Administratoren bleiben begrenzt
Apple hat den Schutz des Betriebssystems über die Jahre weiter ausgebaut. Die System Integrity Protection, kurz SIP, schützt wichtige Systembereiche vor Veränderungen. Sie beschränkt sogar Prozesse mit den höchsten Rechten.
Hinzu kommt das geschützte Systemvolume. Dort liegen die wesentlichen Bestandteile von macOS. Seit macOS Big Sur prüft das System deren Integrität zusätzlich mit kryptografischen Verfahren.
Ein normales Programm kann diese Schutzfunktionen nicht einfach durch seine Zugehörigkeit zu einem Admin-Konto überwinden. Die Anmeldung als Administrator schaltet sie nicht ab.
Gatekeeper prüft heruntergeladene Anwendungen. XProtect erkennt und entfernt bekannte Schadsoftware. Für Apps aus dem Mac App Store gelten zudem die Grenzen der Sandbox. Sie beschränkt, auf welche Daten und Funktionen eine App zugreifen darf.
Diese Schutzmechanismen ersetzen weder Updates noch einen aufmerksamen Umgang mit Software. Sie erklären aber, weshalb das Admin-Konto am Mac nicht dem alten Windows-XP-Modell entspricht.
Ein Standardkonto sperrt Schadsoftware nicht aus
Ein zweites Missverständnis betrifft die Installation von Programmen. Auch Standardbenutzer können Apps installieren, wie Apple in seiner Benutzerhilfe ausdrücklich erklärt.
Nicht jede Installation verändert geschützte Systembereiche. Software kann im eigenen Benutzerbereich arbeiten. Schadsoftware kann sich ebenfalls dort festsetzen, ohne dafür die höchsten Systemrechte zu benötigen.
Für persönliche Daten ist deshalb eine weitere Unterscheidung wichtig. Ein Standardkonto schützt nicht automatisch die Dokumente, die der angemeldete Benutzer selbst bearbeiten darf.
Eine schädliche App kann Daten gefährden, auf die sie bereits zugreifen darf. Dafür muss sie das Betriebssystem nicht verändern.
macOS begrenzt den Zugriff auf sensible Daten zusätzlich durch eigene Datenschutzfreigaben. Dazu gehören etwa Dokumente, Schreibtisch und bestimmte Funktionen anderer Apps. Diese Freigaben sollte man auch im Admin-Konto bewusst erteilen.
Zwei Konten ändern die Entscheidung nicht
Wer beide Konten selbst verwaltet, kennt auch beide Passwörter. Fordert ein Vorgang administrative Rechte an, lassen sich oft die Zugangsdaten des separaten Administrators eingeben. Ein vollständiger Kontowechsel ist dafür vielfach unnötig.
Das zusätzliche Konto kann eine hilfreiche Denkpause schaffen. Es nimmt seinem Besitzer jedoch nicht die Entscheidung ab, einer Installation oder Änderung zu vertrauen.
Wer einer schädlichen Anwendung administrative Rechte gewährt, kann dies auch aus einem Standardkonto heraus tun. Das ist besonders bei falschen Updates oder täuschend echten Passwortdialogen relevant.
Entscheidend bleibt daher der Anlass einer Freigabe. Eine unerwartete Passwortabfrage sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie wie ein macOS-Dialog aussieht.
Was ein Standardkonto trotzdem leisten kann
Ein Standardkonto besitzt weniger Rechte. Es kann bestimmte Änderungen verhindern und den möglichen Schaden eines Angriffs begrenzen. Wer diese zusätzliche Begrenzung bewusst nutzen möchte, kann das tun.
Daraus folgt aber keine allgemeine Notwendigkeit für jeden privaten Mac. Ein einzelnes Admin-Konto ist eine vertretbare Wahl für den Alltag. Wer damit arbeitet, hat keine grundlegende Sicherheitsregel missachtet.
Ebenso wenig muss jemand eine bereits eingerichtete Trennung wieder abschaffen. Wichtig ist, ihren Nutzen realistisch einzuordnen. Sie bietet eine zusätzliche Begrenzung, aber keinen umfassenden Schutz vor Schadsoftware oder Datenverlust.
Worauf es im Alltag ankommt
Für den sicheren Betrieb lohnt es sich, die vorhandenen Schutzfunktionen konsequent zu nutzen:
• macOS und Apps aktuell halten. Automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet lassen.
• Software aus verlässlichen Quellen beziehen und Schutzwarnungen bewusst prüfen.
• Passwörter und zusätzliche App-Berechtigungen nur bei nachvollziehbarem Anlass freigeben.
• FileVault aktivieren, um persönliche Daten bei Verlust oder Diebstahl zu schützen.
• Regelmäßig Backups anlegen, etwa mit Time Machine.
Ein allein genutzter Mac braucht vor allem einen gepflegten Sicherheitszustand und überlegte Freigaben. Wer das berücksichtigt, kann sein Admin-Konto auch zum Arbeiten verwenden. Ein zweites Konto muss nicht zur Pflichtübung werden.
System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.
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Ein Passwort ist kein Freifahrtschein
Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.
Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.
Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.
Welche Bereiche SIP schützt
SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.
Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.
Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
Was Anwender davon merken
Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.
Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.
Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.
Eine starke Voreinstellung
SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.
SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.
Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.
Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.
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Ein Gewicht statt einer Unwucht
Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.
Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.
Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.
Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.
Warum die lineare Bauweise wichtig ist
Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.
Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.
Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.
Nicht jede Taptic Engine ist gleich
Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.
Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.
Vom Handgelenk ins iPhone
Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.
Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.
Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.
Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.
In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.
Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?
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