Endlich! Man hat es ja kaum noch ausgehalten. Und in der Tat hat Apple ein Gerät vorgestellt, dass offenbar das Warten belohnt. Vorausgesetzt, Apples Darstellungen während des Events und auf der Webseite sind zutreffend. Das Konzept scheint stimmig zu sein, die Ausführung erscheint fehlerfrei, wenn man mit unvermeidbaren Kompromissen leben kann. Von einer fiesen Falte mitten im Display ist nichts zu sehen, das Gerät wirkt wertvoll und solide. Das Innenleben scheint ein technisches Meisterwerk zu sein. Nur der Preis ist enorm hoch., selbst für Apples Verhältnisse. Die Frage, ob es das wert ist, erhält hier eine sehr hohe Hürde. Oder ist allein das große Display, das trotzdem in die Hosentasche passt, so viel wert? Es passt zwar in die Hose, kostet aber das letzte Hemd. Man muss sich entscheiden. (Spielzeit: 54 Minuten.)
Nächste Live-Sendung: Montag, 14. September um 19:00 Uhr
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Apple beschreibt den zehnlagigen Aufbau des inneren iPhone-Duo-Displays genauer: Polymer, Glas, Titan und spezielle Klebstoffe sollen Haltbarkeit und Faltkante verbessern.
Das innere Display des iPhone Duo besteht aus insgesamt zehn ultradünnen Schichten. Dazu gehört eine nanostrukturierte Abdeckung aus einem speziell entwickelten Polymer. Apple zufolge ist dieses Polymer bis zu 40 Prozent steifer als andere in der Branche verwendete Materialien.
Über und unter dem faltbaren Display-Panel liegen hochfeste Glasschichten. An der Unterseite ergänzt Apple den Aufbau um eine Titanplatte. Spezielle Klebstoffe sollen die Schichten beim Öffnen und Schließen aneinander vorbeigleiten lassen. Das soll die Belastung beim Falten und die sichtbare Falte reduzieren.
Die äußere Nano-Textur soll Reflexionen verringern. Eine kratzfeste Beschichtung schützt diese Oberfläche zusätzlich. Das äußere Display ist mit Ceramic Shield 2 geschützt. Für die Rückseite verwendet Apple Ceramic Shield. Das innere Display besitzt stattdessen die maßgefertigte Polymerabdeckung.
Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und True Tone. Im Freien erreichen sie eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits.
Update vom 10. September 2026, 00:38 Uhr
Apple erklärt die Konstruktion des faltbaren Innendisplays nun genauer: Optisch klare Klebstoffe sollen die Displaylagen beim Öffnen und Schließen gleiten lassen und so Belastung sowie Faltenbildung minimieren.
Apple erklärt die Konstruktion des faltbaren Innendisplays nun genauer. Optisch klare Klebstoffe sollen die einzelnen Displaylagen beim Öffnen und Schließen gleiten lassen. Dadurch will Apple die Belastung und die Bildung einer Falte minimieren.
Die FAQ beschreibt das Innendisplay als „wunderbar flach und glatt“. Eine ausdrückliche Aussage, dass überhaupt keine sichtbare Falte bleibt, enthält sie jedoch nicht. Die Nano-Textur soll zusätzlich Reflexionen reduzieren und die Sichtbarkeit der Falte verringern.
Auch das Scharnier erläutert Apple näher. Es besteht aus mehr als 100 Komponenten und soll eine gleichmäßige, ausgewogene Widerstandskraft für langfristige Zuverlässigkeit bieten. Eine konkrete Zahl zu den möglichen Faltvorgängen nennt Apple weiterhin nicht.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 23:22 Uhr
Apple hat mit dem iPhone Duo sein erstes faltbares iPhone vorgestellt. Das Gerät besitzt eine Camera-Control-Taste, verzichtet aber auf die Action-Taste und wird weltweit ausschließlich mit eSIM angeboten.
Das innere Falt-Display kommt ohne Kameraausschnitt aus. Die Kamera sitzt unter dem Display. Für Selfies und Videoanrufe dürfte die Center-Stage-Kamera auf dem äußeren Display die leistungsfähigere Wahl sein.
Zum Start unterstützt das iPhone Duo nur den Apple Pencil (USB-C). Apple will die Unterstützung auf beiden Displays später in diesem Jahr ergänzen. Der Apple Pencil Pro wird zunächst nicht unterstützt.
Das Falt-Display besitzt außerdem eine Nanotextur-Oberfläche. Beim äußeren Bildschirm kommt diese Beschichtung nicht zum Einsatz. Als Betriebssystem ist iOS 27.1 vorgesehen.
Das iPhone Duo kann ab dem 16. Oktober 2026 bestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 23. Oktober.
Das iPhone 18 Pro muss sich vor dem neuen Duo nicht verstecken. Es setzt weiterhin neue Bestmarken in vielen Bereichen. Die Akkulaufzeit ist superb, die Kameras erneut in vieler Hinsicht verbessert, keineswegs nur mit der neuen Blende. Aber auch die Blende ist für viele Fotografen und Hobbyisten wirklich ein Gewinn, denn sie ermöglicht bessere und kreativere Fotos. Es gibt weiterhin zwei Größen, und beide sind größer als das iPhone Duo (wenn man es nicht aufklappt). Bedeutet: Es ist weiterhin der beste Kompromiss und der beste Gegenwert fürs Geld. Gerade bei den aktuellen Preissteigerungen (auf ohnehin hohem Niveau!) muss man wirklich überlegen, was es einem wert ist. Das iPhone 18 Pro und Max ist wirklich, wirklich teuer. Es ist gute Technik, aber die Preise sind inzwischen krass.
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Das iPhone Duo wiegt 254 Gramm und ist damit das schwerste iPhone bisher. Neben dem 7,6-Zoll-Innendisplay besitzt Apples erstes faltbares iPhone ein 5,4-Zoll-Außendisplay.
Das neue Außendisplay ergänzt die bereits bekannte Faltkonstruktion. Geöffnet erreicht das Gerät eine Dicke von 5,2 Millimetern. Im zusammengeklappten Zustand sind es 11,3 Millimeter.
Zu den weiteren technischen Einschränkungen gehören der Verzicht auf Face ID, das fehlende Teleobjektiv und der nicht vorhandene Action Button. Touch ID sitzt im Seitentaster. Der Lautlosmodus wird über das Kontrollzentrum aktiviert.
Vorbestellungen starten am 16. Oktober. Apple will das iPhone Duo ab dem 23. Oktober ausliefern.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 23:34 Uhr
Das offiziell vorgestellte iPhone Duo verzichtet zwar auf Face ID und das Teleobjektiv, übernimmt aber wichtige Funktionen der Pro-Modelle. Der faltbare Formfaktor bringt außerdem konkrete Einschränkungen bei Video, MagSafe-Zubehör und der Gehäusedicke mit sich.
Die wichtigste Einschränkung betrifft die biometrische Anmeldung: Das Duo verzichtet auf Face ID und setzt stattdessen auf Touch ID. Beim Kamerasystem fehlt das Teleobjektiv. Die Ultraweitwinkelkamera bleibt jedoch erhalten und ermöglicht weiterhin Makroaufnahmen.
Die 48-Megapixel-Hauptkamera bietet eine optische Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung der ersten Generation. Die äußere Frontkamera löst mit 12 Megapixeln auf. Die innere Kamera sitzt erstmals bei einem iPhone unter dem Display und nimmt laut den technischen Angaben Videos mit bis zu 1080p auf. Beide Frontkameras unterstützen Center Stage und können zwischen Hoch- und Querformat wechseln.
Bei den Videofunktionen fehlen ProRes, ProRes RAW, ACES, Apple Log 2 und Genlock. Auch räumliche Videos nimmt das Duo nicht auf. Der Action Button ist nicht vorhanden. Apples Camera-Control-Taste bleibt dagegen an Bord.
MagSafe wird unterstützt. MagSafe-Wallets sind jedoch nicht kompatibel. Die Zubehörseite nennt für das Duo nur MagSafe-Hüllen und kabellose Ladegeräte. Der Grund liegt in der kürzeren und breiteren Form des gefalteten Geräts.
Geöffnet ist das iPhone Duo 5,2 Millimeter dick. Damit ist es das bislang dünnste iPhone. Im gefalteten Zustand misst es 11,3 Millimeter. Frühere Erwartungen waren von 4,5 Millimetern im geöffneten Zustand ausgegangen. Trotz dieser Abweichung fällt die Bilanz der Einschränkungen weniger umfangreich aus als bei einem Pro-Modell erwartet.
Apple beschreibt das innere Display des iPhone Duo als besonders flach und glatt. Eine Nano-Textur soll Reflexionen verringern und die Sichtbarkeit der Falte reduzieren.
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Eine vollständige Antwort auf die Frage, ob die Falte verschwindet, gibt Apple damit nicht. Das Unternehmen verweist außerdem auf optisch klare Klebstoffe. Sie lassen die Display-Schichten beim Falten gleiten und sollen Belastung sowie Faltenbildung verringern.
Eine garantierte Zahl von Faltzyklen nennt Apple weder auf der Produktseite noch in der Pressemitteilung. Das Scharnier besteht laut Apple aus mehr als 100 Komponenten. Es soll eine gleichmäßige Widerstandskraft und langfristige Zuverlässigkeit bieten. Rippen und eine Titanplatte unter dem Display stützen die Konstruktion zusätzlich.
Zum Vergleich: Samsung gibt für das Galaxy Z Fold8 eine Auslegung auf 500.000 Faltungen an. Für das iPhone Duo nennt Apple keinen entsprechenden Wert.
Das iPhone Duo soll am 23. Oktober starten. Vorbestellungen sollen ab dem 16. Oktober möglich sein.
Die Apple Watch Series 12 soll neben Aluminium und Titan auch wieder mit einem Keramikgehäuse erhältlich sein.
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Die Aluminiumversion soll in Space Grau, Schwarz, Hellgold und Dunkelbronze angeboten werden. Für Titan nennt der Bericht die Ausführungen Radiant Gold und Natur. Die Keramikversion soll in Perlweiß und Nachtblau erhältlich sein.
Für die Series 12 werden Einstiegspreise von 399 US-Dollar für Aluminium, 699 US-Dollar für Titan und 899 US-Dollar für Keramik genannt. Die Apple Watch Ultra 4 soll als Titanuhr in Natur und Schwarz starten. Zusätzlich werden Hermès-Varianten der Series 12 und Ultra 4 aufgeführt.
Zur Keramikausführung sollen sandfarbene und marineblaue Sportarmbänder passen. Ihre Verschlüsse greifen die Keramikoptik auf. Vorbestellungen für Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4 seien bereits möglich. Die Auslieferung soll am 18. September beginnen.
Apple konkretisiert in einem neuen Support-Dokument erstmals, wie die Nutzungslimits für serverbasierte Apple-Intelligence-Funktionen funktionieren sollen: Nach Erreichen einer variablen Grenze werden die betroffenen Funktionen vorübergehend gesperrt. Mehr Zugriff soll künftig gegen eine Gebühr möglich sein.
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Die Limits können laut Apple je nach Funktion, Komplexität einer Anfrage, Systemauslastung, Richtlinien und weiteren Faktoren unterschiedlich ausfallen. Konkrete Werte und einen Zeitplan für die Einführung nennt Apple nicht.
Betroffen sein können unter anderem Siri AI, intelligente Fotobearbeitung mit Funktionen wie „Clean Up“, „Extend“ und „Spatial Reframing“, Image Playground sowie die Cloud-Modelle AFM 3 Cloud und AFM 3 Cloud Pro in Kurzbefehle. Auch Entwickler-Apps, die Apple Foundation Models über Private Cloud Compute verwenden, können solchen Grenzen unterliegen.
Apple beschreibt außerdem Einschränkungen für KI-Funktionen in der Home-App. Dazu zählen etwa Videozusammenfassungen für unterstützte Kameras. Je nach iCloud+-Tarif gelten dabei unterschiedliche Obergrenzen: bis zu eine Kamera beim Tarif mit 2 TB, bis zu zwei Kameras bei 6 TB und bis zu fünf Kameras bei 12 TB. Apple weist darauf hin, dass sich diese Werte und weitere Tarifmerkmale ändern können.
Die Nutzungsbedingungen erlauben Apple zudem, übermäßige, missbräuchliche, automatisierte, betrügerische, illegale oder anderweitig unangemessene Nutzung einzuschränken. Dazu zählen Drosselungen, Sperren oder zusätzliche Limits. Als mögliche Kriterien nennt Apple unter anderem Umfang, Häufigkeit und Komplexität der Nutzung sowie die Systemauslastung.
Damit ergänzt das Support-Dokument frühere Hinweise zu begrenztem Zugriff auf serverbasierte KI-Funktionen. Apple hatte erklärt, dass höhere iCloud+-Tarife einen erweiterten Zugriff enthalten sollen. Wie der kostenpflichtige Mehrzugriff genau angeboten und berechnet wird, bleibt offen.
Das iPhone Duo unterstützt ausschließlich den Apple Pencil mit USB-C, nicht den Apple Pencil Pro. Der USB-C-Pencil kostet 79 US-Dollar.
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Apple verlangt für den Apple Pencil mit USB-C 79 US-Dollar. Der Apple Pencil Pro kostet 129 US-Dollar.
Der USB-C-Pencil lädt über einen Anschluss unter einer verschiebbaren Abdeckung. Der Apple Pencil Pro lädt dagegen magnetisch an kompatiblen iPad-Modellen. Diese unterschiedliche Ladeweise dürfte erklären, warum das iPhone Duo den Pro-Pencil nicht unterstützt.
Der Apple Pencil mit USB-C erkennt die Neigung des Stifts. Druckempfindlichkeit, Doppeltippen, Rollen, haptisches Feedback, Zusammendrücken und die Ortung über „Wo ist?“ gehören dagegen nicht zu seinem Funktionsumfang.
Apple will die Pencil-Unterstützung später im Jahr 2026 aktivieren. Zum Marktstart des iPhone Duo ist sie daher noch nicht verfügbar. Das faltbare iPhone erscheint am 23. Oktober, Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober.
Apple erweitert die Gesundheitsfunktionen der Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4 um häufigere Messungen, neue Vitalwert-Ansichten und einen VO2-Max-Test mit dem iPhone.
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Das Health Sensing System erfasst die Herzratenvariabilität bis zu 24-mal häufiger. Die Health-App zeigt getrennte Werte für Erholung und allgemeine Herzratenvariabilität an. Eine neue Umschaltung ermöglicht den Wechsel zwischen nächtlichen und tagsüber erfassten Vitalwerten.
Neu ist auch ein VO2-Max-Test. Dafür stellt der Nutzer das iPhone auf und absolviert eine Reihe von Übungen. Das Ergebnis erscheint unmittelbar und wird mit Daten der Apple Watch kombiniert.
Die Apple Watch Series 12 misst die Herzfrequenz tagsüber alle fünf Sekunden. Eine neue Zifferblatt-Komplikation zeigt die Schrittzahl in Echtzeit an. Der überarbeitete Schrittzähler soll zudem die Distanz bei Indoor-Workouts und die täglichen Schrittzahlen genauer erfassen.
Bei Outdoor-Workouts erreicht die Series 12 bis zu zehn Stunden Laufzeit. Das sind 25 Prozent mehr als beim Vorgängermodell. Die Apple Watch Ultra 4 kommt im Alltag auf bis zu 50 Stunden. Im Stromsparmodus sind bis zu 84 Stunden möglich. Der neue Max Extended Workout Mode soll bis zu 45 Stunden durchhalten.
Beide Modelle nutzen den S11-Chip. Vorbestellungen sind möglich. Die Auslieferung beginnt am 18. September.
Apple hat die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 vorgestellt. Beide Modelle erhalten das neue Health Sensing System mit häufigeren Herzfrequenz- und HRV-Messungen sowie die neue Readiness-Funktion.
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Die Apple Watch Series 12 misst die Herzfrequenz laut Apple alle fünf Sekunden. Zusammen mit häufigeren Messungen der Herzratenvariabilität bildet das neue Health Sensing System die Grundlage für Readiness. Der tägliche Wert von 0 bis 10 soll anhand von Vitaldaten, Trainingsbelastung, Aktivität und Schlaf einschätzen, wie bereit der Körper für Belastung ist.
Die Series 12 gibt es in 42 und 46 Millimetern. Angeboten werden Aluminium, Titan und Keramik. Die Preise beginnen je nach Ausführung bei 399, 699 oder 899 US-Dollar. Apple nennt bis zu 24 Stunden Laufzeit. Eine 15-minütige Ladezeit soll Energie für bis zu zwölf weitere Stunden liefern.
Die Apple Watch Ultra 4 übernimmt Chip und Sensorsystem der Series 12. Ihre Laufzeit steigt auf bis zu 50 Stunden. Im Stromsparmodus sind bis zu 84 Stunden möglich. Ein erweiterter Trainingsmodus für Laufen, Wandern und Gehen soll bis zu 45 Stunden durchhalten. Die Ultra 4 ist in Natur- und Schwarztitan erhältlich und startet bei 799 US-Dollar.
Beide Modelle erhalten außerdem Audio-Intelligence-Funktionen. Dazu zählen Live Rewind, Siri Recap, die Erkennung von Geräuschen sowie die automatische Musikerkennung mit Shazam. Live Rewind und Siri Recap sollen allerdings erst später im Jahr verfügbar sein. Damit weicht die aktuelle Angabe von der früheren Einordnung ab, nach der diese Funktionen bereits zum Start zu Audio Intelligence gehören sollten.
Auch die Health-App für das iPhone wird später im Jahr überarbeitet. Eine neue Insights-Ansicht soll Gesundheitsinformationen aus den gespeicherten Daten ableiten. Die Longevity-Ansicht führt Gesundheitsdaten über längere Zeit zusammen. Dazu kommt eine Berechnung des Gesundheitsalters. Die überarbeitete App soll zunächst in US-Englisch erscheinen.
Apple hat die Einstiegspreise von iPhone 16, iPhone 17, iPhone Air und iPhone 17e jeweils um 100 US-Dollar angehoben.
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Die neuen Startpreise lauten: Das iPhone 16 kostet 799 US-Dollar. Das iPhone 17e beginnt bei 699 US-Dollar. Für das iPhone 17 verlangt Apple 899 US-Dollar. Das iPhone Air startet bei 1099 US-Dollar.
Die Anpassungen erfolgten im Umfeld der Vorstellung von iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Gleichzeitig hat Apple das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max aus dem Angebot genommen.
Als Hintergrund gelten höhere Kosten für Speicher- und Arbeitsspeicherchips. Tim Cook hatte zuvor erklärt, Apple könne diese Kosten nicht mehr vollständig auffangen. Die starke Nachfrage aus dem KI- und Rechenzentrumsbereich verschärft die Lage am Speichermarkt.
Apple bietet für das erwartete iPhone Duo zwei eigene Zubehörprodukte an: ein zweiteiliges Case und ein Folio mit integriertem Standfuß.
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Apple bietet zwei passende Zubehörprodukte für das iPhone Duo an: ein zweiteiliges Case und ein Folio mit integriertem Standfuß. Beide Modelle nutzen Magnete zur Ausrichtung am Gerät.
Das iPhone Duo Case besteht aus Polycarbonat mit matter Oberfläche. Es soll in Sand und Navy Blue angeboten werden. Das Folio bedeckt dagegen nur die Rückseite. Sein Standfuß lässt sich flach anlegen und in mehreren Winkeln aufstellen. Das Modell soll aus Apples TechWoven-Material bestehen und in Taupe sowie Navy Blue erscheinen.
Auch beim aufgeklappten Standfuß soll das Folio das Laden über MagSafe ermöglichen. Beide Zubehörprodukte waren zum Zeitpunkt des Berichts noch nicht verfügbar. Die verlinkten Apple-Shop-Seiten führen jeweils eine Farbvariante der beiden Modelle.
Das iPhone Duo soll Apps vor neue Anforderungen stellen: Ein faltbares Gerät mit mehreren Display- und Faltzuständen verlangt Anpassungen bei Layout, Navigation und Bedienelementen.
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Das iPhone Duo soll mehrere Display- und Faltzustände unterstützen. Dazu zählen ein äußeres Display, ein großer innerer Bildschirm sowie Positionen, in denen das Gerät teilweise geöffnet, wie ein Buch gehalten oder wie ein Laptop aufgestellt wird.
Für Apps ergeben sich dadurch neue Anforderungen an Layout, Navigation und Bedienelemente. Der Bericht nennt unter anderem eine Verschiebung von Navigationsleisten auf die rechte Seite. Anwendungen mit eigener Oberfläche müssten diese Zustände vermutlich gezielt berücksichtigen.
Im vollständig geöffneten Zustand soll der innere Bildschirm unproblematisch sein. Beim Aufstellen werde die Anzeige geteilt. Im Buchmodus sollten wichtige Elemente den Knick in der Mitte nicht überqueren.
Apple hat laut dem Bericht eine Reihe von Videos für Entwickler veröffentlicht. Sie zeigen die erforderlichen Anpassungen und geben zugleich Einblicke in die Bedienung des faltbaren iPhones. Apps mit Apples Standard-Bedienelementen könnten sich teilweise automatisch anpassen. Für Programme mit eigenen Steuerelementen wäre dagegen zusätzlicher Entwicklungsaufwand zu erwarten.
Ob viele Anbieter ihre Apps anpassen, hängt voraussichtlich von der Verbreitung des Geräts ab.
Das neue iPhone Duo verzichtet auf den Action Button. Für den Lautlosmodus müssen Nutzer stattdessen das Kontrollzentrum öffnen; zur Anmeldung dient Touch ID im Seitentaster.
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Die technische Spezifikationsseite des Geräts führt Lautstärketasten, den Kamera-Auslöser und den Seitentaster auf. Einen Action Button nennt die Übersicht nicht.
Damit ist das iPhone Duo das erste iPhone ohne physische Taste für den schnellen Wechsel in den Lautlosmodus. Stattdessen muss der Ruhemodus über das Kontrollzentrum aktiviert werden. Der Action Button war seit dem iPhone 15 Pro Bestandteil der höher positionierten iPhone-Modelle.
Für die Anmeldung setzt das iPhone Duo auf Touch ID im Seitentaster. Face ID wird nicht unterstützt. Eine separate Kamerasteuerung soll die Kamera öffnen und die Aufnahme auslösen.
Die Angabe zu Touch ID war zuvor bereits als Gerücht über das iPhone Duo beziehungsweise iPhone Ultra bekannt. Neu ist nun die Darstellung als Teil der offiziellen technischen Angaben.
Die AirPods 5 bieten in beiden Varianten jetzt Schutz nach IP57; das teurere Modell ergänzt eine Lautstärkeregelung am Stiel und einen Lautsprecher im Ladecase.
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Das Basismodell bietet mit aktiviertem ANC zusammen mit dem Ladecase bis zu 20 Stunden Hörzeit. Beim teureren Modell sind es bis zu 22 Stunden. Pro Ladung erreicht diese Version bis zu fünf Stunden.
Die Lautstärkeregelung am Stiel gehört ausschließlich zur teureren Variante. Ihr Ladecase besitzt außerdem einen Lautsprecher, der die Suche über „Wo ist?“ unterstützt. Kabelloses Laden ist ebenfalls diesem Modell vorbehalten.
Apple hat zudem den Transparenzmodus und Adaptive EQ verbessert. Die AirPods 5 verwenden dafür eine neue akustische Architektur und eine überarbeitete Klangabstimmung.
Der Schutz gegen Wasser wurde von IP54 bei den AirPods 4 auf IP57 bei beiden AirPods-5-Modellen erhöht. Die Preise bleiben bei 129 US-Dollar für das Basismodell und 149 US-Dollar für die Version mit Wireless Charging Case.
Apple hat die Apple Watch Ultra 4 offiziell vorgestellt. Sie bietet laut Apple bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit im Alltag, neue Gesundheitssensorik und einen S11-Chip. Der Einstiegspreis liegt bei 799 US-Dollar.
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Apple hat die Apple Watch Ultra 4 mit dem S11-Chip und einem neuen Health Sensing System vorgestellt. Im Alltag erreicht sie laut Apple bis zu 50 Stunden. Im Stromsparmodus sind bis zu 84 Stunden möglich. Für lange Outdoor-Workouts nennt Apple bis zu 45 Stunden.
Das neue Sensorsystem misst die Herzfrequenz laut Apple alle fünf Sekunden. Die Herzfrequenzvariabilität, kurz HRV, wird bis zu 24-mal häufiger erfasst. Apple spricht von der genauesten Herzfrequenzmessung in einem Wearable. Die Messwerte fließen in eine überarbeitete Darstellung der Vitaldaten ein.
Neu ist auch Readiness. Die Funktion erstellt täglich einen Wert von 0 bis 10. Dafür wertet sie Aktivität, Trainingsbelastung, Vitaldaten und Schlaf aus. Die Uhr zeigt zusätzlich eine Empfehlung für den Tag an. Der Wert kann sich im Tagesverlauf mit neuen Messdaten verändern.
Der S11-Chip ermöglicht außerdem neue Audio-Intelligence-Funktionen. Sound Recognition erkennt unter anderem Alarme, Türklingeln und ein weinendes Baby. Live Rewind stellt die vergangenen 15 Sekunden eines Gesprächs als Text dar. Siri Recap erstellt Titel, Zusammenfassungen und Stichpunkte zu Gesprächen. Die Audiofunktionen speichern laut Apple keine Aufnahmen.
Die Apple Watch Ultra 4 ist in Natur- und Schwarztitan erhältlich. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Die Verfügbarkeit beginnt am 18. September. Der Einstiegspreis beträgt 799 US-Dollar.
Apple nennt neue technische Details zum Kühlsystem des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max: Die größere Vapor Chamber zirkuliert entionisiertes Wasser, während eine veränderte A20-Pro-Verpackung die Wärmeabfuhr verbessert.
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Apple beschreibt die neue Vapor Chamber als ein System, in dem kontinuierlich entionisiertes Wasser zirkuliert. Dadurch soll die Wärme des A20 Pro schneller verteilt werden, wenn das iPhone längere Zeit stark belastet wird.
Auch die Chipverpackung wurde verändert. Siliziumchip und Speicher liegen beim A20 Pro nebeneinander statt übereinander. Der Speicher befindet sich dadurch nicht mehr im thermischen Pfad des Chips. Gleichzeitig kann der A20 Pro direkt an die Vapor Chamber angebunden werden.
Zusammen mit neuen thermischen Materialien soll diese Konstruktion die anhaltende Leistung gegenüber der vorherigen Generation um bis zu 40 Prozent steigern. Diese Zahl und die ungefähr dreifache Kühlleistung waren bereits bekannt. Neu sind vor allem die Angaben zur Wasserzirkulation und zur Anordnung von Chip und Speicher.
Das iPhone 18 Pro Max erreicht laut Apple bis zu 45 Stunden Videowiedergabe und damit die längste Akkulaufzeit eines iPhones.
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Das iPhone 18 Pro erreicht laut Apple bis zu 36 Stunden Videowiedergabe. Beim iPhone 18 Pro Max sind es bis zu 45 Stunden. Damit übertrifft es die bisherigen Werte des iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max um drei beziehungsweise sechs Stunden.
Für das Streaming von Videos nennt Apple bis zu 33 Stunden beim iPhone 18 Pro und bis zu 40 Stunden beim iPhone 18 Pro Max. Die Angabe zur typischen Nutzung liegt bei bis zu 24 Stunden für das Pro-Modell und bis zu 30 Stunden für das Pro Max.
Apple erklärt, dass die Messung der typischen Nutzung unter anderem Nachrichten, Fotos, Musik, soziale Netzwerke, Streaming, Spiele, Surfen und Navigation berücksichtigt.
Die beiden Modelle unterstützen außerdem schnelleres Laden. Mit einem Netzteil ab 60 Watt sollen sie in 15 Minuten bis zu 50 Prozent laden. Mit einem 35-Watt-Netzteil werden bis zu 50 Prozent in 30 Minuten erreicht. Für MagSafe und Qi2 nennt Apple bis zu 25 Watt.
Apple stattet das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max mit der neuen Kameraoberfläche Pro Controls aus. Sie erlaubt manuelle Einstellungen für Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich sowie die Kontrolle der Belichtung über ein Live-Histogramm.
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Pro Controls funktioniert sowohl bei Fotos als auch bei Videos. Die neue Oberfläche basiert auf der variablen Blende der Hauptkamera. Sechs lasergeschnittene Lamellen bewegen sich zwischen vier Blendenstufen. Die Kamera kann die Blende automatisch an Schärfentiefe und Licht anpassen. Nutzer können die Einstellung auch manuell wählen.
Smart Focus Tracking nutzt lokale KI-Modelle. Damit bleibt ein Motiv fokussiert, wenn es den Bildausschnitt kurz verlässt und wieder erscheint.
Apple stellt die variable Blende außerdem über eine neue Kamera-API für Entwickler bereit. Drittanbieter-Apps können dadurch auf dieselben Blendenstufen zugreifen.
Zu den weiteren Kameraänderungen gehören eine überarbeitete Bildverarbeitung sowie neue Regler für Struktur und Körnung bei den Fotografischen Stilen. Cinematic-Effekte lassen sich nachträglich auf Videos anwenden, die mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurden.
Die variable Blende war für die iPhone-18-Pro-Reihe bereits bekannt. Die neuen Angaben präzisieren nun die Mechanik und bestätigen die Funktion für beide Pro-Modelle. Frühere Spekulationen hatten eine mögliche Exklusivität des iPhone 18 Pro Max angenommen.
Apple hat die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 vorgestellt. Beide Modelle kommen mit S11-Chip, neuen Gesundheitsfunktionen und Audiofunktionen. Die Ultra 4 erreicht bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit.
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Apple setzt bei beiden Uhren auf den neuen S11-Chip und ein überarbeitetes Gesundheitssystem. Die Series 12 misst die Herzfrequenz nun alle fünf Sekunden. Zudem erfasst sie Herzfrequenzvariabilität häufiger und liefert neue Tages- und Nachtwerte.
Die neue Readiness-Funktion wertet Aktivität, Trainingsbelastung, Vitalwerte und Schlaf aus. Daraus entsteht ein täglicher Wert von 0 bis 10 mit Empfehlungen wie Erholen oder Tempo reduzieren.
Die Series 12 bietet bis zu 24 Stunden Laufzeit im Alltag. Die Ultra 4 kommt auf bis zu 50 Stunden und im Stromsparmodus auf bis zu 84 Stunden. Beide Modelle verwenden den S11-Chip und erhalten die neuen Gesundheitsfunktionen.
Zu den Audiofunktionen gehören Geräuscherkennung und automatische Musikerkennung mit Shazam. Live Rewind zeigt einen Text der vergangenen 15 Sekunden eines Gesprächs. Siri Recap kann Gespräche zusammenfassen. Live Rewind und Siri Recap sollen später im Jahr verfügbar werden.
Auch die iPhone-Health-App wird überarbeitet. Sie erhält eine Insights-Ansicht und eine Longevity-Ansicht. Außerdem soll sie ein Gesundheitsalter berechnen. Diese Neuerungen folgen ebenfalls später im Jahr.
Die Apple Watch Series 12 startet in den USA bei 399 US-Dollar. Für die Apple Watch Ultra 4 verlangt Apple ab 799 US-Dollar. Beide Modelle können ab sofort vorbestellt werden und sollen am 18. September erscheinen.
Apple hat die deutschen iPhone-Preise nach dem iPhone-Event deutlich angehoben. Das iPhone 18 Pro Max kostet mit 2 Terabyte Speicher 3.099 Euro.
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Das iPhone 18 Pro kostet in Deutschland je nach Speicherausstattung 1.449, 1.699, 2.199 oder 2.949 Euro. Beim iPhone 18 Pro Max liegen die Preise bei 1.599, 1.849, 2.349 oder 3.099 Euro. Die 2-Terabyte-Version überschreitet damit erstmals die Marke von 3.000 Euro.
Auch ältere Modelle im Sortiment kosten mehr als zuvor. Der Einstiegspreis des iPhone 17e steigt von 699 auf 849 Euro. Die Version mit 512 Gigabyte kostet nun 1.099 statt 949 Euro. Beim iPhone Air erhöht Apple den Preis von 1.199 auf 1.299 Euro. Für 1 Terabyte verlangt Apple 2.049 statt 1.699 Euro.
Das iPhone 16 kostet jetzt ab 999 Euro. Zuvor begann die Modellreihe bei 849 Euro. Beim iPhone 17 steigt der Einstiegspreis von 949 auf 1.099 Euro. Die 512-GB-Version kostet 1.349 statt 1.199 Euro.
Bemerkenswert ist, dass Apple damit auch unveränderte ältere Modelle verteuert. In früheren Jahren sanken deren Preise nach dem Start neuer Generationen meist. Die neuen deutschen Preise konkretisieren damit die zuvor erwarteten Aufschläge für die iPhone-18-Pro-Modelle.
Apple hatte bereits im Juni die Preise mehrerer Macs, iPads und weiterer Produkte erhöht. Als Grund gilt die Knappheit von RAM- und SSD-Chips. Der Bedarf für KI-Rechenzentren hat den Druck auf den Speichermarkt verstärkt.
Apple konkretisiert die Leistungsdaten des A20 Pro: Der neue iPhone-Chip verfügt über 32 Neural-Engine-Kerne, bietet bis zu 40 Prozent mehr Grafikleistung und ermöglicht im iPhone 18 Pro bis zu 40 Prozent höhere Dauerleistung.
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Apple nennt für den A20 Pro eine zusätzliche Neural Engine. Insgesamt kommt der Chip damit auf 32 Neural-Engine-Kerne. Apple zufolge verdoppelt sich die Rechenleistung dieser Einheit gegenüber der vorherigen Generation.
Die beiden neuen Superkerne des sechskernigen Prozessors sollen bis zu 20 Prozent schneller arbeiten. Die siebenkernige GPU erreicht laut Apple bis zu 40 Prozent mehr Grafikleistung. Dazu kommen neue Neuralbeschleuniger mit doppelt so hoher FP8-Leistung.
Auch die Speicheranbindung fällt stärker aus als zuletzt angenommen: Apple bestätigt 50 Prozent mehr Speicherbandbreite gegenüber dem A19 Pro. Damit ist die frühere Relativierung auf möglicherweise nur etwa zehn Prozent überholt.
Für das iPhone 18 Pro nennt Apple bis zu 40 Prozent mehr Dauerleistung gegenüber dem iPhone 17 Pro. Grundlage dafür ist neben dem Chip ein neues Packaging. Dabei liegen Siliziumchip und Speicher nebeneinander und sind direkt mit der Vapor Chamber verbunden. Deren Oberfläche ist dreimal so groß wie beim iPhone 17 Pro.
Die Angaben ergänzen den bereits bekannten Wechsel auf die 2-nm-Fertigung sowie die sechs CPU- und sieben GPU-Kerne. Der neue Schwerpunkt liegt damit auf der Leistung unter längerer Last, lokaler KI-Verarbeitung und der verbesserten Wärmeabfuhr.
Apple hat den Release Candidate von macOS Golden Gate veröffentlicht. Die finale Vorabversion steht Entwicklern und Beta-Testern ab sofort zum Download bereit.
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Der Release Candidate folgt eine Woche auf die achte Betaversion. Für die Installation muss in den Systemeinstellungen unter „Allgemein“ und „Softwareupdate“ die Option für Beta-Updates aktiviert sein. Ein kostenloser Entwickleraccount ist erforderlich.
macOS Golden Gate überarbeitet mehrere Bereiche der Benutzeroberfläche. Die Transparenz von Liquid Glass lässt sich künftig anpassen. Verbesserte Schatten sollen aktive Fenster klarer hervorheben. Einheitliche Symbolleisten, randlose Seitenleisten und weniger abgerundete Ecken gehören ebenfalls zu den Änderungen.
Apple integriert außerdem Siri AI stärker in das System. Der Assistent ist in Spotlight eingebunden und erhält eine eigene App für Unterhaltungen und den Zugriff auf frühere Gespräche. Visual Intelligence analysiert Bildschirminhalte. Mit „Write with Siri“ kann der Assistent Texte erzeugen oder Rückmeldungen zum eigenen Schreiben geben.
Weitere Neuerungen betreffen die Fotos-App, Safari, die Passwörter-App und Image Playground. Dazu zählen KI-Funktionen zur Bildbearbeitung, eine automatische Organisation von Safari-Tabs und eine überarbeitete Bildgenerierung.
Apple hat die AirPods 5 vorgestellt. Beide Varianten bieten aktive Geräuschunterdrückung und starten in den USA bei 129 US-Dollar.
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Die AirPods 5 bieten laut Apple bis zu 50 Prozent mehr Geräuschreduzierung als die AirPods 4 mit ANC. Möglich machen das eine neue Multiport-Akustikarchitektur und Algorithmen für die Audioverarbeitung. Auch der Transparenzmodus soll Stimmen und Umgebungsgeräusche natürlicher wiedergeben.
Apple überarbeitet außerdem die Klangabstimmung. Die AirPods 5 nutzen Adaptive EQ der nächsten Generation. Dadurch soll der Klang über unterschiedliche Ohrformen hinweg detailreicher und voller wirken. Auch personalisiertes 3D-Audio soll immersiver klingen.
Beide Modelle verfügen über aktive Geräuschunterdrückung. Die teurere Version mit kabellosem Ladecase ergänzt eine Lautstärkeregelung durch Wischen am Stiel. Außerdem bietet sie eine längere Laufzeit. Mit aktiviertem ANC sind laut Apple bis zu fünf Stunden Wiedergabe möglich. Zusammen mit dem Ladecase steigt die Laufzeit auf bis zu 22 Stunden.
Das Standardmodell kostet in den USA 129 US-Dollar. AirPods 5 mit Wireless Charging Case kosten 149 US-Dollar. Beide Varianten können ab sofort vorbestellt werden. Die Auslieferung und der Verkaufsstart in den Geschäften beginnen am 18. September 2026.
Zu den weiteren Funktionen gehören ein verbesserter Transparenzmodus, Adaptive Audio und Conversation Awareness. In Verbindung mit einem kompatiblen iPhone unterstützen die AirPods 5 außerdem Siri AI und Live Translation. Einige dieser Funktionen setzen aktuelle Software sowie ein kompatibles Apple-Gerät voraus.
Apple bestätigt mit dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max mehrere zuvor erwartete Neuerungen und nennt erstmals konkrete Termine, Preise und Ausstattungsdetails.
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Das iPhone 18 Pro kommt mit einem 6,3-Zoll-Display, während das iPhone 18 Pro Max 6,9 Zoll misst. Beide Geräte verwenden den A20 Pro. Die kleinere Dynamic Island kann bis zu drei Live Activities gleichzeitig anzeigen.
Bei der Akkulaufzeit nennt Apple bis zu 24 Stunden für das iPhone 18 Pro und bis zu 30 Stunden für das iPhone 18 Pro Max. Das iPhone 18 Pro soll sich in 15 Minuten auf 50 Prozent laden lassen.
Der A20 Pro besitzt eine 6-Core-GPU, eine 7-Core-GPU und eine 32-Core-Neural-Engine. Die anhaltende Leistung soll bis zu 40 Prozent über der des A19 Pro liegen. Eine dreimal größere Dampfkammer soll die Wärmeabfuhr verbessern.
Die 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera beider Modelle erhält eine variable Blende. Dadurch lässt sich die Schärfentiefe stärker kontrollieren. Bei wenig Licht kann die Blende weiter geöffnet werden.
Apple bietet die Geräte in Schwarz, Silber, Glacier und Burgundy an. Die Aluminiumrückseite und der Ceramic Shield sind farblich stärker aufeinander abgestimmt.
Das iPhone 18 Pro startet in den USA bei 1.199 US-Dollar. Das iPhone 18 Pro Max kostet mindestens 1.299 US-Dollar. Erstmals stehen 2 TB Speicher zur Verfügung. Vorbestellungen beginnen am 12. September. Die Auslieferung startet am 18. September 2026.
Apple hat den A20 Pro offiziell als ersten eigenen iPhone-Chip aus einem 2-Nanometer-Prozess vorgestellt. Er kommt im iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max zum Einsatz.
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Der neue Chip besitzt sechs CPU-Kerne. Zwei Superkerne sollen laut Apple bis zu 20 Prozent schneller sein. Die siebenkernige GPU erreicht demnach bis zu 40 Prozent mehr Grafikleistung als der A19 Pro.
Für lokale KI-Anwendungen ergänzt Apple eine zweite Neural Engine. Zusammen kommen beide Einheiten auf 32 Kerne und laut Apple auf die doppelte Rechenleistung der Vorgängergeneration. Neue Neuralbeschleuniger verdoppeln außerdem die Geschwindigkeit von 8-Bit-Gleitkommaberechnungen.
Die Speicherbandbreite steigt um 50 Prozent. Apple nutzt dafür ein Packaging nach dem Vorbild der M-Serie. Silizium und Speicher liegen nebeneinander und sind direkt an eine neue Vapor Chamber angebunden.
Das soll die Wärme besser ableiten und die Leistung bei längeren Belastungen stabilisieren. Apple gibt für das iPhone 18 Pro eine um 40 Prozent höhere Dauerleistung gegenüber dem iPhone 17 Pro mit A19 Pro an. Die Kühlleistung soll dreimal höher sein als beim Vorjahresmodell.
Damit werden mehrere zuvor spekulierte Eckdaten bestätigt. Neu ist vor allem die offizielle Vorstellung mit der zusätzlichen Neural Engine, den Neuralbeschleunigern und dem überarbeiteten Wärme-Management.
Das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max könnten deutlich schneller laden als ihre Vorgänger. Neue Codefunde nennen eine Spitzenleistung von 2,2C statt 1,65C.
Für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max werden bis zu 33 Prozent höhere Ladegeschwindigkeiten genannt. Grundlage sind Codefunde rund um die Einstellungen für das optimierte Laden.
Die beiden Pro-Modelle sollen demnach eine maximale Ladeleistung von 2,2C erreichen. Beim iPhone 17 Pro werden 1,65C genannt. Der Wert beschreibt jedoch nur die mögliche Spitzenleistung. Er liegt nicht während des gesamten Ladevorgangs an.
Noch größer könnte der Zuwachs beim erwarteten iPhone 18e ausfallen. Für das voraussichtlich im März oder April erscheinende Modell werden 69 Prozent mehr Ladegeschwindigkeit genannt.
Das ebenfalls erwartete iPhone Duo soll dagegen bei maximal 1,65C liegen. Damit würde es denselben Spitzenwert wie das iPhone 17 Pro erreichen.
Die Angaben stammen aus einem Beitrag des Nutzers pdfu und bleiben unbestätigt. Sie ergänzen die bereits kursierenden Spekulationen zur iPhone-18-Reihe, darunter mögliche Änderungen am Kamerasystem.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 13:43 Uhr
Ein Screenshot eines Verizon-Chatbots nennt angebliche Details zum iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Die Angaben reichen von einer variablen Kamera-Blende bis zu 16 GB Arbeitsspeicher, sind aber nicht verifiziert.
Die Angaben stammen aus Screenshots eines Gesprächs mit dem Assistenten „Ask Verizon“. Der X-Nutzer mehrtosh teilte die Bilder mit MacRumors. Das Gespräch soll am 8. September, einen Tag vor Apples angekündigtem iPhone-Event, geführt worden sein.
Zu den konkreteren Behauptungen gehören eine variable Blende der Hauptkamera zwischen f/1.4 und f/4.0 sowie eine Sensor-Shift-Bildstabilisierung. Das iPhone 18 Pro Max soll außerdem einen größeren Hauptsensor und eine 48-Megapixel-Telekamera mit bis zu zehnfachem optischem Zoom erhalten. Beim Arbeitsspeicher nennt der Assistent 16 GB für das Pro Max und 12 GB für das Pro.
Weitere Angaben wirken weniger belastbar. Die genannten Preise entsprechen den aktuellen Einstiegspreisen des iPhone 17 Pro. Auch die Farben „Dark Cherry“, „Titanium Gray“, „Titanium White“ und „Titanium Black“ passen nur teilweise zu jüngeren Gerüchten. Als mögliche Ausstattung nennt der Assistent zudem 6,3- und 6,9-Zoll-Displays, je drei Rückkameras, 48 Megapixel für Haupt- und Ultraweitwinkelkamera sowie den A20 Pro.
Die Unterhaltung ließ sich laut MacRumors nicht unabhängig überprüfen oder wiederholen. Daher ist auch möglich, dass der Assistent veraltete oder unzutreffende Daten verwendet hat. Die Angaben sind entsprechend mit Vorsicht zu bewerten.
Die Kennung legt nach der derzeitigen Auswertung einen Chip aus der A19-Familie nahe. Sie entscheidet jedoch nicht zwischen dem A19 und dem A19 Pro. Entsprechend fällt auch die erwartete RAM-Ausstattung unterschiedlich aus: 8 GB beim A19 oder 12 GB beim A19 Pro.
Die zusätzlichen Hinweise betreffen Siri AI, den N1-Chip und eine überarbeitete Siri Remote. Die Siri-AI-Spuren stammen aus der tvOS-27-Beta. Dort soll eine lokale Verarbeitung einfacher Anfragen vorgesehen sein.
Für die drahtlose Verbindung wird ein N1-Chip erwartet. Er könnte Wi-Fi 7 ermöglichen. Interne Modellnummern deuten außerdem auf eine neue Version der Siri Remote hin. Einen Termin für die Vorstellung oder den Verkaufsstart nennt der Hinweis nicht.
Ursprünglicher Bericht vom 8. September 2026, 19:52 Uhr
Ein Leak aus Apples Code deutet auf einen A19- oder A19-Pro-Chip für die nächste Generation des Apple TV 4K hin. Außerdem soll das Gerät 8 oder 12 GB RAM erhalten.
Die neue Angabe verändert damit die bisherige Chip-Prognose. Zuvor waren für das nächste Modell ein A17 Pro oder ein A18 im Gespräch. Der aktuelle Hinweis verschiebt die erwartete Ausstattung auf die A19-Generation.
Zusätzlich soll Apple den Arbeitsspeicher deutlich vergrößern. Im Gespräch sind 8 oder 12 GB RAM. Das Apple TV 4K von 2022 besitzt 4 GB und arbeitet mit einem A15 Bionic.
Der Hinweis geht auf eine Modellkennung in Apples Code zurück. Sie weist auf einen Chip der A19-Familie hin, legt aber nicht fest, ob Apple den A19 oder den A19 Pro einsetzen wird.
Weitere mögliche Neuerungen sind Siri AI, Apples N1-Chip mit Wi-Fi 7 und eine überarbeitete Siri Remote. Angaben zu einem Vorstellungstermin enthält der Leak nicht.
Ein Teaservideo von Apple-CEO John Ternus zeigt einen veränderlichen Lichtstrahl und könnte damit auf eine neue Kamera-Funktion des iPhone 18 Pro hinweisen.
Apple-CEO John Ternus hat auf X ein kurzes Video veröffentlicht, das einen Lichtstrahl auf die Kante eines iPhones zeigt. Der Strahl geht von einer sechseckigen Form aus, die sich sichtbar verändert.
Die Darstellung könnte auf die erwartete variable Blende des iPhone 18 Pro oder iPhone 18 Pro Max anspielen. Eine solche Blende würde die Lichtmenge im Objektiv verändern und damit mehr Kontrolle über die Tiefenschärfe ermöglichen. Frühere Berichte hatten diese Kameraerweiterung möglicherweise nur für das iPhone 18 Pro Max vorgesehen.
Das Video nennt keine technischen Details. Ob die Form tatsächlich eine Blendenöffnung darstellen soll, bleibt daher offen. Apple veranstaltet am 9. September sein iPhone-Event, bei dem neue Modelle erwartet werden.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 13:01 Uhr
Das iPhone 18 Pro soll eine schmalere Dynamic Island bekommen und dadurch erstmals drei Live-Aktivitäten gleichzeitig anzeigen können.
Nach Angaben von Bloomberg soll die überarbeitete Dynamic Island auf dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max kleiner und zugleich leistungsfähiger werden. Nutzer könnten dann zwischen drei laufenden Aktivitäten am oberen Bildschirmrand wechseln. Bei den aktuellen Pro-Modellen sind höchstens zwei Live-Aktivitäten gleichzeitig vorgesehen.
Die grundlegende Gestaltung der beiden neuen Pro-iPhones soll ansonsten dem iPhone 17 Pro ähneln. Als mögliche neue Farbe wird Burgunderrot genannt. Sie könnte Cosmic Orange ersetzen. Auch Himmelblau und Silber waren zuvor als mögliche Farben im Gespräch.
Zu den erwarteten technischen Änderungen zählen ein A20 Pro, gefertigt mit einem 2-Nanometer-Verfahren von TSMC, eine längere Akkulaufzeit und eine überarbeitete Dampfkammer zur Kühlung. Außerdem soll eine mechanische Blende präzisere Tiefenschärfe und bessere Aufnahmen bei wenig Licht ermöglichen. Diese Kameraerweiterung könnte dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten bleiben.
Die Angaben stammen aus einem Bericht von Mark Gurman für Bloomberg. Das iPhone 18 Pro ist damit weiterhin Gegenstand von Prognosen und Leaks.
Apples Online-Store ist am 9. September 2026 vor dem später am selben Tag stattfindenden „Surprise and Shine“-Event offenbar vollständig offline. Das Event beginnt laut der aktuellen Meldung um 10 Uhr pazifischer Zeit.
Der Ausfall ergänzt die bereits bekannte eingeschränkte Verfügbarkeit der Apple Watch SE 3 in Apples eigenen Vertriebswegen. Die Uhr ist in Deutschland, den USA und Frankreich offenbar weder online noch zur Abholung verfügbar. Andere Händler sollen einzelne Ausführungen weiterhin kurzfristig liefern.
Die zeitliche Nähe zum Event lässt mehrere Deutungen zu. Eine neue Apple-Watch-Generation könnte angekündigt werden. Ebenso möglich ist ein vorübergehendes Problem mit Apples Store-Systemen. Welche Ursache hinter der vollständigen Nichterreichbarkeit des Online-Stores steckt, bleibt offen.
Update vom 9. September 2026, 13:53 Uhr
Die Apple Watch SE 3 ist laut der aktuellen Meldung in den Apple Stores Deutschlands, der USA und Frankreichs weder online noch zur Abholung verfügbar, während andere Händler weiterhin kurzfristig liefern.
Die aktuelle Meldung nennt Deutschland, die USA und Frankreich als betroffene Märkte. Auch die Abholung in stationären Apple Stores ist dort offenbar nicht möglich.
Gleichzeitig führen andere Händler die Uhr weiterhin. Bei Amazon soll die Apple Watch SE 3 teils mit Zustellung am folgenden Tag bestellbar sein. Das spricht gegen einen generellen Engpass bei allen Anbietern, erklärt die Anzeige in Apples eigenen Vertriebswegen aber nicht.
Ob die Ursache in einer bevorstehenden Produktvorstellung oder in einem vorübergehenden Fehler der Store-Systeme liegt, bleibt damit offen.
Ursprünglicher Bericht vom 8. September 2026, 19:24 Uhr
Nahezu alle Konfigurationen der Apple Watch SE 3 sind derzeit im Online-Store von Apple in den USA und weiteren Ländern nicht verfügbar.
Der Grund für die Lieferlücke ist derzeit nicht bekannt. Betroffen sind die meisten Ausführungen, nicht nur eine einzelne Größe oder Gehäusevariante.
Apple hält am Mittwoch ein Event ab. Dort sollen neue iPhones und Apple Watches vorgestellt werden. Eine neue SE-Generation war für 2026 bislang jedoch nicht erwartet worden, weil Apple die ersten drei SE-Modelle nicht in direkt aufeinanderfolgenden Jahren veröffentlicht hat.
Die zeitliche Nähe zum Event lässt daher mehrere Deutungen zu. Eine Apple Watch SE 4 könnte entgegen der bisherigen Einschätzung angekündigt werden. Die Anzeige im Store kann aber auch vorübergehend sein und sich wieder ändern.
Die Apple Watch SE 3 hatte Apple im September 2025 angekündigt. Sie ist in 40 und 44 Millimetern erhältlich und wurde mit dem S10 Chip, einem Always-On Display, schnellerem Laden, Temperaturerkennung am Handgelenk und 5G-Mobilfunk eingeführt.
Die Apple Watch Ultra 4 soll eine längere Batterielaufzeit bieten als die Apple Watch Ultra 3. Das berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman.
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Wie groß der mögliche Zugewinn ausfällt, ist noch offen. Apple hatte die Laufzeit der Ultra-Reihe bereits zuvor erhöht: Die Apple Watch Ultra 3 ist für bis zu 42 Stunden normale Nutzung ausgelegt. Die Apple Watch Ultra 2 kam auf bis zu 36 Stunden.
Weitere Änderungen an der kommenden Smartwatch werden in dem Bericht nicht genannt.
Für das iPhone 18 Pro werden 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Basisspeicher erwartet. Zugleich könnten neue AirPods 5 und erweiterte Satellitenfunktionen der Apple Watch Ultra 4 zum Apple-Event hinzukommen.
Neu sind außerdem konkretere Erwartungen zum iPhone 18 Pro. Das Modell soll 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Basisspeicher erhalten. Für das iPhone 18 Pro werden in den USA 1.249 bis 1.299 US-Dollar erwartet. Beim iPhone 18 Pro Max könnten es 1.349 bis 1.399 US-Dollar werden.
Die Camera-Control-Taste soll einfacher aufgebaut sein. Sie könnte weiterhin Druck erkennen, aber keine kapazitive Schicht mehr besitzen. Ein größerer Akku des iPhone 18 Pro Max könnte zugleich ein etwas dickeres und schwereres Gehäuse zur Folge haben.
Auch AirPods 5 gelten als mögliche Neuheit. Apple könnte zwei Varianten planen: eine mit und eine ohne aktive Geräuschunterdrückung. Außerdem wird über einen H3-Chip spekuliert.
Für die Apple Watch Ultra 4 wird eine Erweiterung der Satellitenfunktionen genannt. Dazu könnten Apple Maps und das Teilen von Fotos in Nachrichten gehören. Die Apple Watch Series 12 und die Ultra 4 sollen ansonsten äußerlich weitgehend unverändert bleiben. Erwartet werden ein schnellerer Chip sowie zusätzliche Gesundheits- und Fitnessfunktionen.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 07:10 Uhr
Apples faltbares iPhone soll als iPhone Duo mit 256 GB Speicher ab 2.000 US-Dollar starten und frühestens im Oktober erhältlich sein.
Damit würde Apple den bisher erwarteten Namen iPhone Ultra offenbar verwerfen. Höher ausgestattete Versionen könnten laut dem Bericht rund 3.000 US-Dollar kosten. Als Farben sind Weiß und Dunkelblau im Gespräch.
Die verspätete Verfügbarkeit würde das faltbare Modell vom erwarteten Verkaufsstart der iPhone-18-Pro-Modelle trennen. Für das Gerät werden außerdem ein A20 Pro, Apples C2-Modem, zwei 48-Megapixel-Rückkameras und ein magnetisches Scharniersystem genannt.
Apple soll zudem Unterstützung für den Apple Pencil planen. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass Apple einen kürzeren Pencil für das faltbare iPhone getestet haben soll. Eine Markteinführung dieses Zubehörs galt damals jedoch als unwahrscheinlich. Die neuen Angaben stammen aus einem Bericht von Mark Gurman bei Bloomberg.
Die kommenden Apple-Watch-Modelle sollen mithilfe von Mikrofon, GPS und weiteren Sensoren automatisch KI-Rückblicke auf den Tag erstellen. Dabei könnten auch Zusammenfassungen von Gesprächen entstehen.
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Die Rückblicke sollen sich nach dem Bericht wahlweise den ganzen Tag oder nur an bestimmten Orten erstellen lassen. Gespeichert werden sie in der neuen Siri-App.
Die Umsetzung soll ohne gespeicherte Audioaufnahmen auskommen. Außerdem soll die Apple Watch keine Gesprächstranskripte anzeigen. Die Funktion wäre damit auf zusammengefasste Ergebnisse beschränkt.
Für die sichere Verarbeitung der eingehenden Audiodaten seien neue Chips in den Uhren nötig. Als Modelle nennt der Bericht die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4. Die Funktion soll optional verfügbar sein.
Die Funktion soll Mikrofon, GPS und weitere Sensordaten verwenden, um Aktivitäten des Tages zusammenzufassen. Dazu könnten auch Gespräche gehören. Die Nutzung soll optional sein. Nutzer sollen wählen können, ob die Funktion den ganzen Tag oder nur an bestimmten Orten läuft.
Die erzeugten Rückblicke sollen in der neuen Siri-App gespeichert werden. Audioaufnahmen sollen dabei nicht erhalten bleiben. Ebenso soll die Funktion keine Gesprächstranskripte anzeigen.
Die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 werden als kommende Modelle erwartet. Für die Uhren gab es bereits Hinweise auf eine Readiness-App und weitere Gesundheits- und Fitnessfunktionen. Der KI-Rückblick wäre eine zusätzliche, auf den persönlichen Tagesverlauf ausgerichtete Funktion.
Update vom 8. September 2026, 18:11 Uhr
Apple soll beim morgigen „Surprise and Shine“-Event eine Readiness-App für die Apple Watch ankündigen. Sie soll als Variante der Vitals-App Gesundheits- und Schlafdaten auswerten und anzeigen, wie erholt der Körper für Aktivitäten ist.
Mark Gurman zufolge soll Apple die App beim morgigen „Surprise and Shine“-Event ankündigen. In einem Beitrag beschreibt er sie als Variante der bestehenden Vitals-App. Sie soll Gesundheits- und Schlafdaten zusammenführen und daraus ableiten, wie erholt der Körper für Aktivitäten ist.
Damit würde Apple stärker mit Angeboten von Whoop und Oura konkurrieren. Oura zeigt beispielsweise einen täglichen Readiness-Wert, der die vermutete Bereitschaft für den Tag zusammenfasst.
Hinweise auf eine Readiness-App waren zuvor in Beta-Code von watchOS 27 und iOS 27 entdeckt worden. Der Code nennt die App bislang im Zusammenhang mit der kommenden Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4. Die genaue Funktionsweise und die Unterstützung älterer Modelle bleiben offen.
Ursprünglicher Bericht vom 7. September 2026, 20:19 Uhr
Beta-Code nennt mehrere bislang unbekannte Details zu Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4: eine mögliche Readiness-App, deutlich umfangreichere Krafttrainingsdaten, neue optische Sensorik und bis zu 128 GB Speicher.
Der Code beschreibt außerdem umfangreichere Krafttrainingsdaten. Dazu gehören Sätze, Wiederholungen, Gewicht, verwendete Ausrüstung, Körperseite und Trainingsdauer.
Eine neue Sensorfamilie namens „Sunstone4p0“ soll geringeres Rauschen bieten. Außerdem könnte die Software Messkanäle abhängig vom Handgelenk und der Ausrichtung der Uhr auswählen. Das deutet auf eine überarbeitete optische Sensorik hin, möglicherweise für zuverlässigere Messungen bei schwachen Pulssignalen.
Ein NAND-Speicherprofil, das mit dem Chip T8320 verbunden ist, nennt bis zu 128 GB. Damit würde sich der mögliche Speicher gegenüber den bislang genannten 64 GB verdoppeln.
Die Hinweise stammen aus einer Analyse von Beta-Code für watchOS 27 und iOS 27. Die Bezeichnungen Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4 sowie die genannten Funktionen sind damit weiterhin nicht bestätigt.
Eine Analyse der vierten iOS-27-Beta ordnet mehrsprachige CarKey-Lokalisierungstexte einer Hardware mit Ultra-Wideband und Touch ID zu. Das liefert neue Anhaltspunkte für Touch ID im möglichen iPhone Ultra.
Die Texte wurden laut der Analyse seit der vierten Beta gefunden. Sie nennen ein iPhone zusammen mit UWB und Touch ID. Diese Kombination gab es bei einem iPhone bislang nicht. Das iPhone SE der dritten Generation aus dem Jahr 2022 war das letzte iPhone mit Touch ID. Es besaß jedoch keinen UWB-Chip.
Als mögliche Erklärung gilt die besonders flache Bauweise des faltbaren Geräts. Face-ID-Komponenten müssten dabei möglicherweise auf beiden Displayseiten Platz finden. Ein Sensor im Einschaltknopf könnte dagegen für das äußere und das innere Display funktionieren.
Eine solche schmale Touch-ID-Bauform nutzt Apple bereits beim iPad Air, iPad mini und iPad. Die Codefragmente gelten dennoch nicht als sicherer Nachweis für Touch ID im iPhone Ultra. Apples Software enthält teils auch ältere oder allgemein verwendete Bezeichnungen.
Ursprünglicher Bericht vom 9. September 2026, 04:40 Uhr
Das faltbare iPhone könnte in China später als in anderen Regionen auf den Markt kommen. Als möglicher Grund gilt die vermutete Beschränkung auf eSIM.
Der Leaker Instant Digital führt auf Weibo an, dass Apples erstes faltbares iPhone zunächst außerhalb Chinas erscheinen könnte. Die eSIM-Infrastruktur und ihre Verbreitung seien in China weniger weit entwickelt. Dadurch könnte sich der dortige Verkaufsstart verzögern.
Das Gerät wird meist als iPhone Ultra bezeichnet. Die Bezeichnung ist ebenso wenig gesichert wie die übrigen Angaben zu Ausstattung und Marktstart. Zu den zuletzt erneut genannten Merkmalen gehören ein Einstiegspreis von etwa 2.199 US-Dollar, Touch ID statt Face ID, MagSafe und eine deutlich weniger sichtbare Displayfalte.
Eine Fundstelle in iOS 27 mit Verweisen auf ein iPhone, Ultra Wideband und Touch ID gilt dabei nicht als Bestätigung für Touch ID. Apple hat das faltbare iPhone bisher nicht angekündigt.
Apple soll bereits 2016 mit der Entwicklung seines faltbaren iPhones begonnen haben. Tim Cook habe das Projekt 2020 nach einer China-Reise vorangetrieben, während sich Apples ursprüngliches Preisziel von 1.999 US-Dollar inzwischen auf 2.199 US-Dollar verschieben könnte.
Laut Bloomberg kehrte Cook nach einer Reise nach China ungewöhnlich engagiert zurück. Dort habe er zahlreiche faltbare Smartphones gesehen und Apple anschließend gedrängt, die Entwicklung zu beschleunigen. Seine starke Beteiligung an der frühen Produktkonzeption sei für ihn ungewöhnlich gewesen.
Apple-Ingenieure sollen schon Jahre zuvor an faltbaren Displays, passenden Bauteilen und möglichen Geräteformen gearbeitet haben. Zwischenzeitlich habe Apple auch ein faltbares iPad mini erwogen. Cook habe sich jedoch für ein faltbares iPhone entschieden, das eine größere Zielgruppe erreichen könnte.
Beim Preis soll Apple zunächst unter der Marke von 2.000 US-Dollar bleiben wollen. Steigende Komponentenpreise und eine weltweite Speicherknappheit hätten diese Planung erschwert. Inzwischen werde ein Einstiegspreis von 2.199 US-Dollar diskutiert. Größere Speichervarianten könnten sich der Marke von 3.000 US-Dollar nähern.
Zu den technischen Herausforderungen zählen laut dem Bericht eine möglichst unauffällige Displayfalte, ein zuverlässiges Scharnier, ein flexibles Abdeckglas und eine Kamera unter dem Display. Apple soll ein Scharnier aus Titan und Aluminium sowie ein gemeinsam mit Corning entwickeltes Abdeckglas vorsehen.
Das Gerät soll ein 5,5 Zoll großes Außendisplay und ein 7,8 Zoll großes Innendisplay besitzen. Erwartet wird ein breites Buchformat. Das faltbare iPhone könnte weniger robust sein als herkömmliche Modelle und bei Kamera sowie Akkulaufzeit Nachteile haben. Apple soll diese Punkte mit hochwertiger Verarbeitung und Vorteilen bei der Software ausgleichen wollen.
Update vom 8. September 2026, 21:13 Uhr
Eine Codezeichenfolge in der iOS-27-Beta nennt ein iPhone gemeinsam mit Ultra Wideband und Touch ID. Das ist jedoch kein Beleg dafür, dass das erwartete iPhone Ultra tatsächlich Touch ID statt Face ID erhält.
Der Code stammt aus dem Bereich Car Key. Ein Code-Analyst wertete die Kombination als Hinweis auf das faltbare iPhone, weil bestehende iPhone-Modelle mit Ultra Wideband Face ID verwenden.
Die Analyse warnt jedoch vor einer solchen Schlussfolgerung. Apples Code enthält auch Touch-ID-Begriffe, die nicht an eine bestimmte Hardware gebunden sind. Außerdem können ältere Bezeichnungen über Jahre erhalten bleiben. So finden sich in aktuellem iOS-Code auch noch Verweise auf eingestellte Produkte wie den iPod.
Damit bleibt Touch ID für das iPhone Ultra eine frühere Erwartung, die Codezeile bestätigt diese Ausstattung aber nicht. Das faltbare iPhone wird für Apples bevorstehendes Event erwartet. Der bisherige Bericht nennt dafür außerdem ein Buchformat, ein 5,5 Zoll großes Außendisplay und ein 7,8 Zoll großes Innendisplay.
Update vom 8. September 2026, 15:37 Uhr
Tim Cook soll die Entwicklung des faltbaren iPhones im Jahr 2020 entscheidend beschleunigt haben. Ein neuer Bloomberg-Bericht nennt außerdem einen möglichen Einstiegspreis von 2.199 US-Dollar und beschreibt zentrale technische Herausforderungen.
Der Bericht beschreibt, wie Cook nach einer Asienreise im Jahr 2020 ungewöhnlich großes Interesse an faltbaren Smartphones gezeigt haben soll. Er habe Apple dazu gedrängt, die Entwicklung zu beschleunigen. Zuvor habe das Hardware-Team bereits seit Jahren an faltbaren Displays und passenden Bauteilen gearbeitet.
Apple soll zunächst auch ein faltbares iPad mini erwogen haben. Cook habe sich jedoch für ein faltbares iPhone entschieden, das eine größere Zielgruppe ansprechen könnte. John Ternus soll das Projekt später gemeinsam mit Cook bis zur Marktreife vorangetrieben haben.
Zu den technischen Schwerpunkten gehörten laut Bloomberg die Verringerung der sichtbaren Displayfalte, ein zuverlässiges Scharnier, ein flexibles Abdeckglas und eine Kamera unter dem Display. Apple soll dafür ein Scharnier aus Titan und Aluminium sowie ein speziell mit Corning entwickeltes Abdeckglas vorgesehen haben.
Das faltbare iPhone soll weniger robust sein als herkömmliche iPhones. Außerdem werden eine schwächere Kamera und eine kürzere Akkulaufzeit erwartet. Apple soll dennoch auf eine besonders hochwertige Konstruktion und Vorteile bei der Software setzen.
Der Bericht nennt weiterhin ein 5,5 Zoll großes Außendisplay, ein 7,8 Zoll großes Innendisplay und ein breites Buchformat. Die Vorstellung wird für das Apple-Event am 9. September erwartet.
Ursprünglicher Bericht vom 3. September 2026, 17:03 Uhr
Das erwartete faltbare iPhone könnte deutlich teurer werden als bisher angenommen: TrendForce nennt einen US-Startpreis von 2.099 bis 2.299 US-Dollar.
Spitzenkonfigurationen könnten laut der Analyse mehr als 3.000 US-Dollar kosten. Damit würde das Gerät klar über bisherigen iPhone-Preisen liegen.
TrendForce erwartet ein Buchdesign mit einem 5,5 Zoll großen äußeren OLED-Display und einem 7,8 Zoll großen inneren OLED-Display. Das innere Display soll ProMotion und Bildwiederholraten bis 120 Hz unterstützen. Als weitere Neuerung nennt die Analyse Touch ID.
Im Inneren soll ein A20 Pro arbeiten. Der Chip werde bei TSMC im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und von 12 GB RAM unterstützt. Als Speichergrößen stehen demnach 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB zur Auswahl.
Für die Kameras werden eine 24-Megapixel-Frontkamera sowie eine duale Rückkamera mit jeweils 48 Megapixeln genannt. Sie soll aus einer Weitwinkel- und einer Ultraweitwinkelkamera bestehen. Eine Telekamera wird in der Analyse nicht aufgeführt.
Der Name iPhone Ultra war bereits zuvor für das faltbare Modell genannt worden. Die Vorstellung wird beim Apple-Event am 9. September erwartet.
OpenAI hat ChatGPT Images 2.5 veröffentlicht. Die neue Version soll Bilder schneller erzeugen, präziser bearbeiten und Motive aus Referenzbildern zuverlässiger erhalten.
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OpenAI gibt eine bis zu 50 Prozent geringere Latenz gegenüber Images 2.0 an. Dadurch sollen Nutzer Bilder schneller erstellen und ihre Entwürfe zügiger überarbeiten können.
ChatGPT Images 2.5 soll außerdem schärfere Details, natürlicheres Licht und reichere Texturen liefern. Bei Bearbeitungen soll die Funktion Anweisungen über mehrere Schritte hinweg zuverlässiger befolgen. Auch die Treue zu Motiven aus Referenzfotos soll steigen.
Eine neue Funktion namens Sketch erlaubt Zeichnungen direkt in ChatGPT. Diese Zeichnungen können als Referenz für die Bildgenerierung dienen. OpenAI ergänzt außerdem Vorlagen für gängige Bildformate und eine Funktion zum Teilen von Prompts.
Die neue Version wird für Nutzer aller Tarife auf Desktop, Mobilgeräten und im Web ausgerollt. Für Entwickler stellt OpenAI zusätzlich GPT-Image-2.5 Flare und GPT-Image-2.5 Sunburst über die API bereit. Flare ist für verschiedene Anwendungen und hohe Bildmengen gedacht. Sunburst soll bei anspruchsvollen kreativen und redaktionellen Arbeitsabläufen mehr Kontrolle über Bearbeitungen bieten.
Apple verkauft weiterhin EarPods mit 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss, Lightning-Anschluss und USB-C-Anschluss.
Ursprünglicher Bericht vom 8. September 2026, 18:59 Uhr
Die ersten AirPods wurden am 7. September 2016 vorgestellt und erreichen am 8. September 2026 ihr zehnjähriges Jubiläum. Erhältlich waren Apples kabellose Kopfhörer allerdings erst ab Dezember desselben Jahres.
Apple stellte die kabellosen Kopfhörer gemeinsam mit dem iPhone 7 und dem iPhone 7 Plus vor. Bei diesen iPhone-Modellen entfiel der klassische Kopfhöreranschluss erstmals. Die AirPods dienten damit als drahtlose Alternative innerhalb des Apple-Ökosystems.
Seitdem hat Apple die Produktfamilie erweitert. Neben den regulären AirPods gehören heute auch die AirPods Pro und die AirPods Max dazu. Spätere Generationen brachten unter anderem aktive Geräuschunterdrückung sowie weitere Audio- und Gesundheitsfunktionen.
Das Jubiläum bezieht sich auf die Präsentation. Der Verkaufsstart erfolgte erst mehrere Monate später.
Apple hat am 8. Mai 2026 das 2018 gegründete Start-up Sonera Magnetics übernommen. Bekannt wurde der Vorgang durch eine Veröffentlichung der EU-Kommission nach dem Digital Markets Act.
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Sonera entwickelt den kleinen, energieeffizienten Magnetfeldsensor S1. Der Chip soll sich in tragbare Geräte integrieren lassen und für Produkte für Endkunden geeignet sein.
Die Technologie erfasst Magnetfelder, die vom Körper und von neuronaler Aktivität erzeugt werden. Nach Angaben des Unternehmens können neuronale Daten dadurch ohne direkten Hautkontakt gemessen werden. Das unterscheidet den Ansatz von herkömmlichen elektrischen Messverfahren.
Als mögliche Einsatzgebiete nennt Sonera Gesundheits- und Fitnessmessungen sowie Mensch-Computer- und Gehirn-Computer-Schnittstellen. Dazu könnten neue Formen der Interaktion, tragbare Gesundheitsfunktionen und weitere Anwendungen gehören.
Konkrete Pläne von Apple sind nicht bekannt. Ebenso gibt es bislang kein bestätigtes Apple-Produkt, das Soneras Technik nutzt. Der S1 wurde von Sonera als kleiner Chip mit geringem Energiebedarf beschrieben, der sich für tragbare Geräte eignen soll.
Apple soll beim Mittwochsevent eine neue Readiness-App für Apple Watch und iPhone vorstellen. Sie könnte als Variante der bestehenden Vitals-App stärker mit Angeboten von Whoop und Oura konkurrieren.
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Mark Gurman beschreibt die Anwendung als Variante der Vitals-App auf der Apple Watch. Sie soll ähnliche Gesundheitsdaten auswerten und daraus ableiten, wie erholt der Körper für Aktivitäten ist. Damit würde Apple seine Software stärker gegen die Tagesbewertungen von Whoop und Oura positionieren. Oura verwendet für diesen Zweck beispielsweise einen täglichen Readiness Score von 0 bis 100.
Die Vitals-App bündelt bereits Werte wie durchschnittliche Herzfrequenz, Atemfrequenz, Blutsauerstoff, Handgelenkstemperatur und Schlafdauer der vergangenen Nacht. Hinweise auf die Readiness-App waren zuvor im Beta-Code von watchOS 27 entdeckt worden.
Die App soll zusammen mit der Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4 erscheinen. Für beide Modelle wurde außerdem eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung in Aussicht gestellt, die auch außerhalb aktiver Trainingseinheiten arbeiten soll.
Beim Cadillac Lyriq des Modelljahrs 2027 werden Apple CarPlay und Android Auto trotz General Motors’ angekündigtem Ausstiegsplan weiterhin serienmäßig angeboten.
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General Motors hatte angekündigt, die Smartphone-Projektion aus seinen Elektrofahrzeugen zu entfernen. Der Cadillac Lyriq war dabei als erstes vollelektrisches Fahrzeug der Marke besonders relevant. Nun führt der Konfigurator für mehrere Modelle des Jahrgangs 2027 die beiden Systeme weiterhin als Serienausstattung auf.
Cadillac erklärt die Abweichung mit einer weiterentwickelten Infotainment-Strategie. Diese berücksichtige das Feedback von Kunden. Gleichzeitig wolle Cadillac das native Infotainment im Fahrzeug weiter priorisieren.
Die Formulierung deutet auf eine Anpassung des bisherigen Kurses hin. General Motors hatte zuvor erklärt, CarPlay und Android Auto in künftigen Elektrofahrzeugen nicht mehr anzubieten. Die Ausrichtung sollte stattdessen auf der eigenen Fahrzeugsoftware liegen.
Beim Lyriq bleibt die Verbindung mit iPhones und Android-Smartphones nach den Angaben im Konfigurator zunächst jedoch Bestandteil der Serienausstattung. Ob die Änderung auch auf weitere Elektrofahrzeuge von General Motors ausgeweitet wird, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Xiaomi hat in Peking das faltbare Smartphone 18 Fold vorgestellt. Das Gerät besitzt ein 5,38 Zoll großes Außendisplay, einen 7,58 Zoll großen Innenbildschirm und ist aufgeklappt gut fünf Millimeter dünn.
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Xiaomi positioniert das 18 Fold als Flaggschiff mit breitem Faltformat. Im aufgeklappten Zustand misst das Gerät nur gut fünf Millimeter in der Dicke. Zusammengeklappt ist es rund 118 mal 84 Millimeter groß und knapp elf Millimeter dick.
Der XRING-O3-Chip wird im Drei-Nanometer-Verfahren gefertigt. Er kombiniert eine Zehnkern-CPU mit einer Grafikeinheit und einer NPU für Aufgaben der künstlichen Intelligenz. Xiaomi nennt außerdem Unterstützung für Wi-Fi 7 und UWB.
Die Leica-Kamera umfasst neben der Hauptkamera ein Ultraweitwinkel- und ein Teleobjektiv. Der Akku bietet 6.000 mAh. Angaben zur Laufzeit macht Xiaomi nicht.
Die chinesische Basisversion kostet 10.999 Yuan (etwa 1.400 Euro). Das Spitzenmodell mit Keramikgehäuse, 16 Gigabyte RAM und 1 Terabyte Speicher liegt bei rund 16.000 Yuan (etwa 2.050 Euro). Eine weltweite Verfügbarkeit hat Xiaomi bislang nicht angekündigt, deswegen sind die Euro-Preise nur als Anhaltspunkt zu verstehen.
Neue iOS-27-Codefunde sollen vollständige Implementierungen für Histogramme und Waveforms enthalten. Die Anzeigen sind für Luminanz, RGB Composite und RGB Parade vorgesehen.
Die aktuellen Codefunde gehen bei den Belichtungsanzeigen über frühere Hinweise hinaus. Laut der Meldung enthält iOS 27 dafür vollständige Implementierungen. Vorgesehen sind Histogramme und Waveforms für Luminanz, RGB Composite und RGB Parade.
Die zusätzlichen Darstellungsformen könnten eine getrennte Beurteilung der Helligkeit und der einzelnen Farbkanäle ermöglichen. In den aktuellen Betas sind die Anzeigen jedoch noch nicht über die normale Oberfläche zugänglich. Apple könnte die Funktionen daher auch für eine spätere iOS-27-Version zurückhalten.
Ursprünglicher Bericht vom 7. September 2026, 20:16 Uhr
iOS-27-Code deutet auf mehrere neue Kamera-Werkzeuge für das iPhone 18 Pro hin. Dazu gehören Belichtungsanzeigen, manuelle Fokussierung und Fokus-Peaking.
Die Kamera-App könnte künftig ein Waveform- oder Histogramm einblenden. Beide Anzeigen helfen dabei, die Belichtung während der Aufnahme einzuschätzen. Zusätzlich könnten Warnungen vor überbelichteten Bildbereichen erscheinen. Dafür sind im Code verschiedene Darstellungsformen vorgesehen, darunter farbige Flächen, blinkende Farben, diagonale Streifen oder ein Schachbrettmuster.
Auch eine manuelle Fokussteuerung mit Fokus-Sperre soll vorbereitet sein. Focus Peaking könnte scharf abgebildete Kanten farblich hervorheben. Eine ähnliche Fokussteuerung war bereits in einer frühen iOS-26-Version vorhanden, wurde in iOS 27 Beta 1 aber wieder entfernt. Der zugrunde liegende Code soll weiterhin auf Geräten verfügbar sein, die iOS 27 oder neuer ab Werk ausführen.
Der Selbstauslöser könnte außerdem mehrere Fotos nacheinander aufnehmen. Nach jeder Aufnahme würde der Countdown erneut beginnen, ohne auf das vollständige Speichern des vorherigen Bildes zu warten.
Bereits bekannte Hinweise auf eine variable Blende des iPhone 18 Pro werden durch die neuen Funde technisch ergänzt. iOS 27 könnte Objektivkorrekturen an die jeweilige Blendeneinstellung anpassen und dabei zwischen bis zu vier Referenzpunkten überblenden. Die entdeckten Funktionen sind in den aktuellen Betas noch nicht nutzbar. Apple könnte einzelne oder alle Neuerungen daher auch zurückhalten.
Die Ergänzung geht über den bisherigen Chat-Zugriff hinaus: Nutzer sollen dem verbundenen Agenten Anweisungen geben können, damit dieser Aufgaben in ihrem Namen ausführt.
Ursprünglicher Bericht vom 8. September 2026, 02:08 Uhr
WhatsApp testet eine native Chat-Funktion für Drittanbieter-KI-Agenten. Dies steht offenbar in Zusammenhang mit dem Trend, der durch OpenClaw gesetzt wurde: WhatsApp dient als Interface für eigene KI-Agenten. Bisher war es ein Hack, nun soll es offiziell werden. Ausgewählte Android-Nutzer können damit bereits eigene Agenten anbinden und direkt in WhatsApp mit ihnen kommunizieren. Bis zu fünf Agenten pro Konto sind vorgesehen, allerdings sind diese Chats derzeit nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Die Funktion ist zunächst nur für ausgewählte Android-Nutzer verfügbar. Eine breitere Verteilung soll folgen. Pro Konto lassen sich bis zu fünf Agenten einrichten. Für jeden können Nutzer einen eigenen Namen und ein Profilfoto festlegen.
Beim Einrichten eines Bots soll WhatsApp einen API-Schlüssel erzeugen. Dieser Schlüssel wird anschließend bei der jeweiligen Agentenplattform hinterlegt. Die genauen Schritte hängen vom verwendeten Dienst ab.
Ein Agent kann nur Inhalte lesen, die Nutzer ausdrücklich in seinem Chat teilen. Der Zugriff auf andere Unterhaltungen, Kontakte oder Medien bleibt ausgeschlossen. Gruppenchats und Communities werden nicht unterstützt. Die Kommunikation findet zunächst ausschließlich in Einzelchats statt.
Eine wichtige Einschränkung betrifft den Datenschutz: Die Gespräche mit Drittanbieter-Agenten sind derzeit nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. WhatsApp weist außerdem darauf hin, dass Antworten von KI-Agenten fehlerhaft sein können.
Meta arbeitet derweil an einer eigenen Version von OpenClaw, die derzeit getestet wird.
Im Handumdrehen habe ich heute eine leistungsfähige Bildverwaltung erzeugt, die wir bei Mac-TV verwenden können. Der Clou: Die App besorgt sich automatisch aktuelle Produktbilder, sortiert sie in die passenden Rubriken und fügt Schlagworte hinzu.
Auf diese Weise verfügen wir automatisch über aktuelle Bilder für die Webseite oder für Folien in den Sendungen. Die komplette App wurde automatisch und in kürzester Zeit erstellt, ohne selbst zu programmieren.
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Wie gut ist GPT 6 »Astra«?
In zwei Worten: unglaublich gut. Das Modell ist nicht grundlegend anders als der Vorgänger. Aber es ist besser in dem Sinne, dass es schönere User-Interfaces erzeugt und ohne Aufforderung einen Haufen Funktionen einfügt, an die man gar nicht gedacht hatte. Astra ist sehr »proaktiv«. Es durchdenkt die Aufgaben und findet dabei neue Aspekte, die es direkt löst, ohne nachzufragen.
Dadurch verblüfft es, weil man nicht damit rechnet. Es versucht ständig, die Erwartungen zu übertreffen. Während meiner Tests habe ich immer wieder gedacht: »Du krichst die Tür nicht zu…!«, was auf hochdeutsch so viel bedeutet wie »Das ist kaum zu glauben«.
So ist es geschehen
Um 5 Uhr morgens (sonntags!) habe ich, weil mir die Idee nicht aus dem Kopf ging, einen Plan geschrieben für eine automatisierte Bild-Datenbank. In dem Plan habe ich festgelegt, was ich mir von der App wünsche. So beginne ich jedes Projekt mit einer KI.
Anschließend habe ich den Plan mit Astra diskutiert und immer weiter verfeinert. Das hat gute drei Stunden gedauert, bis etwa 8 Uhr morgens. Diese langen Besprechungen mit dem KI-Modell sind mein bester Trick.
Als alles geklärt war, gab ich den Startschuss:
Der Screenshot oben ist tatsächlich sehr interessant. Denn er zeigt, dass Astra eine Stunde und fünfunddreißig Minuten ohne Unterbrechung gearbeitet hat. Ich verwendet meist die Einstellung »Sehr hoch«, was bedeutet, dass das Modell für jeden Schritt besonders lange nachdenkt.
Diese Fähigkeit, so lange an einem Problem (bestehend aus vielen Teilschritten) zu arbeiten, ist eine neue und große Errungenschaft. Je länger die Modelle an einer Sache arbeiten können, desto schwieriger können die Aufgaben sein.
Ich bin während dieser Zeit zum Bäcker gegangen und habe ein schönes Sonntags-Frühstück nachgeholt. Es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass in dieser Zeit eine KI für mich arbeitet.
Hier ist das Ergebnis:
Und dies:
Das Ergebnis
Es ist eine komplette Mac-Applikation mit allem drum und dran. Als sie erstmals startete, war es genau 9:58 Uhr.
Das bedeutet: Es hat von 5:00 Uhr bis 9:58 gedauert, knapp fünf Stunden, von der ersten Planung bis zur fertigen App.
Die App kann Webseiten einlesen und findet darin die Bilder ab einer brauchbaren Größe. Die App liest den Text der Webseite, um eine kurze Beschreibung für jedes Bild zu erzeugen. Sie findet Schlagworte und sie erkennt, ob das Produkt von vorne oder von hinten dargestellt wird. Die App erkennt sogar, ob es sich um ein neues Produkt handelt. — Das sind sehr komplexe Funktionen.
Klar, danach ist man noch lange nicht fertig. Beim Testen erwachen weitere Wünsche. Hier ein Menü, da eine Abkürzung. Man entdeckt Spezialfälle, für die man die Regeln etwas anpassen muss. Nach etwa sieben oder acht weiteren Stunden war auch dieser Feinschliff abgeschlossen. Das dauert normalerweise viele Tage, oft auch Wochen.
Gegen 17 Uhr beendete ich meine Arbeit und widmete mich den TV-Berichten über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. (Es wäre wohl besser gewesen, wenn ich auch das an die KI delegiert hätte.)
Astra bedient den Computer
Um die Funktionen zu testen, wollte ich die letzten 20 Pressemeldungen von Apple einlesen. Dazu hätte ich die URL der jeweiligen Pressemeldung eingeben müssen, um anschließend zu kontrollieren, ob der Import wie erwartet funktioniert.
Dafür war ich aber zu faul. Einer der wichtigsten Tricks, den ich mir von anderen Entwicklern abgeschaut habe, lautet: Sei unverschämt! Man kann von den KI-Modellen inzwischen Dinge verlangen, die einfach nur dreist sind. Deswegen habe ich Astra mitgeteilt, dass ich nun diese 20 Meldungen importieren müsse; und scheinheilig gefragt, wie es mir dabei helfen könne.
Astra antwortete, dass es die Aufgabe einfach selbst übernähme — und legte direkt los. Das ist ein Beispiel für das »proaktive« Verhalten: Astra rast sofort los, wenn es irgendwo eine Aufgabe entdeckt.
Interessant ist aber, wie es die Aufgabe löste. Es führte einen zweiten Mauspfeil und bediente die App damit. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der das inzwischen möglich ist. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dieser Phase:
Fazit
Ich habe innerhalb eines Tages eine komplette und durchaus komplexe Mac-Applikation erzeugt, inklusive Tests, Dokumentation und ersten Verfeinerungen.
Die technische Qualität der App und das Design sind exzellent. Es ist richtig, richtig, richtig gut. Es ist sogar haarsträubend gut. Es ist Du-krichst-die-Tür-nicht-zu-gut.
Die Fähigkeit zur Programmierung ist nur eine Facette. Das Modell kann auch viele andere Dinge. Allgemein gilt: Es versteht sehr gut, was man will. Und es ist verflixt schlau. Und schnell.
„Willkommen in der Ära der AGI.“ Mit diesen Worten beendete OpenAI-Präsident Greg Brockman die Vorstellung von GPT-6 Astra. Er sagte zugleich, die Nutzer sollten selbst entscheiden, ob das Modell schon als AGI gelte. Was dieses Kürzel bedeutet, wird gleich erklärt. Seine Vorsicht ist berechtigt. Astra zeigt Fähigkeiten, die vor Kurzem noch wie Science-Fiction wirkten. Doch es ist nicht in jeder Aufgabe gleich gut – und genau deshalb lässt sich der Beginn von AGI schwer auf ein Datum festlegen.
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AGI – das große Ziel
AGI steht für Artificial General Intelligence, auf Deutsch künstliche allgemeine Intelligenz. „Allgemein“ ist der wichtige Teil. Ein Schachprogramm kann den Weltmeister schlagen, ist aber außerhalb des Schachbretts nutzlos. Eine AGI soll dagegen viele verschiedene geistige Aufgaben verstehen, neue Aufgaben lernen und Wissen zwischen Bereichen übertragen. Sie braucht dafür weder Bewusstsein noch Gefühle. Entscheidend ist, was sie leisten kann. OpenAI definiert AGI seit Jahren als stark selbstständig arbeitende Systeme, die Menschen bei den meisten wirtschaftlich wichtigen Aufgaben übertreffen. Forschende von Google DeepMind schlagen eine feinere Skala vor: Man solle Breite, Leistungsniveau und Selbstständigkeit getrennt bewerten. AGI wäre dann eher eine Reihe von Stufen als eine einzige Ziellinie.
Nach dieser Sicht ist Astra ein starkes Argument für den Ausdruck „AGI-Ära“. Das Modell kann nicht nur Fragen beantworten. Es recherchiert, programmiert, analysiert Daten und erstellt fertige Dokumente, Tabellen oder Präsentationen. In Codex, OpenAIs Arbeitsumgebung für KI-Agenten, kann es Ordner lesen, Dateien anlegen und ändern, Programme ausführen und Ergebnisse prüfen. Anstelle von: „Schreibe mir eine Anleitung“ wird nun eine komplexe Tätigkeit möglich, etwa: „Prüfe diese 200 Dateien, sortiere die Daten, baue eine Tabelle mit Diagrammen und liefere einen Bericht.“ Für Apple-Anwender könnte eine Aufgabe lauten: „Finde den Fehler in meinem SwiftUI-Projekt, ändere den Code, starte die Tests und zeige mir das Ergebnis.“
Computer Use
Besonders wichtig ist Computer Use. Dabei sieht die KI die Oberfläche einer App, klickt auf Schaltflächen und tippt wie ein Mensch. So kann sie Informationen aus Nachrichten und Notizen zusammentragen, Formulare ausfüllen, Termine pflegen oder eine Website testen – auch wenn es für die App keine besondere Schnittstelle gibt.
Mit GPT-5.6 Sol war das oft quälend langsam. Astra erledigte OpenAIs simulierte Computeraufgaben in rund 47 Prozent weniger Zeit; zusammen mit der überarbeiteten Codex-Umgebung wurden Browser-Aufgaben 1,9-mal schneller abgeschlossen (also die Bedienung einer komplexen Webseite). Damit nähert sich die Bedienung dem Tempo eines Menschen, auch wenn das noch kein allgemeiner Beweis für Menschengeschwindigkeit in jeder App ist.
Eine neue Ära?
Die Testergebnisse erklären zugleich, warum Brockman von einer „Ära“ und nicht von einem eindeutigen AGI-Sieg spricht. Beim ARC-AGI-3-Test muss ein System unbekannte, spielartige Welten erkunden, deren Regeln erkennen und Handlungen planen. Astra kam mit OpenAIs eigener Gedächtnistechnik auf 99,9 Prozent und benötigte bei fast allen gelösten Aufgaben weniger Schritte als der typische Mensch. Diese Technik weicht aber vom ursprünglichen Test-Szenario ab: In der ursprünglichen Testumgebung, ohne die spezielle Technik, erreichte es nur 62,7 Prozent. Die ARC Prize Foundation (die den Test entwickelt hat) spricht tatsächlich von einem großen Sprung, betont aber: Der Test besteht aus kleinen, abgeschlossenen Welten und beweist keine allgemeine Intelligenz. Anders gesagt: Eindrucksvoll, aber nur ein Test von vielen. Auch OpenAIs andere Prüfungen zeigen ein gemischtes Bild. Manche Mathematik- und Sicherheitsaufgaben beherrscht Astra fast vollständig, bei breiten Wissens- und Arbeitsaufgaben liegt es oft nur zwischen etwa 40 und 70 Prozent.
Allerdings: Menschen würden ebenfalls nicht alle Tests zu 100 Prozent bestehen. Und das ist die Messlatte für AGI: Ein System zu schaffen, dass bei den meisten Aufgaben so gut abschneidet wie es Menschen normalerweise gelingen würde. Nur sind Menschen eben sehr unterschiedlich.
AGI schien für Jahrzehnte so außer Reichweite, dass man sich nicht groß darum bemühen musste, es klar zu definieren. Meist wird AGI so verstanden, dass eine KI besser programmieren können muss, als es »normale Menschen« können, um den Test zu bestehen. Aber, und das wird oft übersehen: Gemeint sind Fachgebiete, beispielsweise »normale Programmierer« und »normale Mathematiker« (falls es sowas überhaupt gibt, man ist noch auf der Suche). Wenn man diese einzelnen Fähigkeiten kombiniert, dann ist das schon außergewöhnlich intelligent. Denn welcher »normale Arzt« kann schon so gut programmieren wie ein »normaler Programmierer«? Insofern wäre das Erreichen von AGI mehr, als einfach nur mit dem Menschen gleichzuziehen.
Ist es gelungen?
Ist Astra also AGI? Wenn man dem Begriff nicht zu viel abverlangt, kann man das vertreten. Ein verlässlicher Ersatz für einen Menschen, der sich in fast jede neue Lage einarbeitet, ist es noch nicht. Ein Modell kann einen schwierigen mathematischen Beweis unterstützen und kurz darauf an einer missverständlichen Schaltfläche scheitern. Es wird also nach und nach Bereiche geben, bei denen das Siegel »AGI« gerechtfertigt ist, und das ist neu.
OpenAI betont, dass GPT 6 Astra vor allem sehr gut darin wäre, die Intention des Menschen zu verstehen. Das ist eine wichtige Eigenschaft, denn selbst das klügste Modell ist für den Menschen nicht nützlich, wenn es nicht versteht, was der Mensch will.
Was kommt als nächstes?
Nach AGI käme theoretisch ASI, die Artificial Superintelligence. Damit ist ein System gemeint, das selbst die besten Menschen in fast allen wichtigen geistigen Bereichen weit übertrifft. Eine solche KI existiert bisher nicht. Der mögliche Übergang könnte sich beschleunigen, wenn KI einen großen Teil der KI-Forschung selbst übernimmt: Sie könnte neue Modelle entwerfen, Versuche ausführen und ihre Ergebnisse verbessern. OpenAI nennt einen automatisierten KI-Forscher bereits als Ziel für die kommenden Jahre. Daraus könnten schnellere Fortschritte in Medizin, Energie und Technik entstehen – zugleich aber größere Gefahren durch Cyberangriffe oder Entscheidungen, die Menschen kaum noch prüfen können.
Interessant ist dabei, dass AGI (also das Erreichen der menschlichen Intelligenz) eine Ziellinie darstellt, auch wenn sie unscharf ist. Aber ASI ist unbegrenzt. Vielleicht wird uns AGI irgendwann vorkommen als eine für einen Computer lächerliche Leistungsstufe, vergleichbar mit dem ersten Macintosh mit 128 kByte. Es war ein Meilenstein, aber kaum noch begreifbar, dass man damit tatsächlich arbeiten konnte.
Der nüchternste Schluss lautet daher: Astra ist kein amtlicher Stempel „AGI erreicht“. Es markiert aber einen Wechsel vom Chatbot zum digitalen Mitarbeiter, der Wissen in Handlungen und fertige Arbeit verwandelt. Wenn man unter einer Ära eine Übergangszeit versteht, in der immer mehr menschliche Denkarbeit von solchen Systemen übernommen werden kann, ist es durchaus eine bemerkenswerte Errungenschaft der Ingenieure.
Manche Dinge interessieren einfach niemanden, beispielsweise mein Vortrag über Safari und MCP, der bei Mac-TV etwa 5 Downloads (in Worten: fünf) erreicht hat, und den ich dann aus reiner Verzweiflung bei Youtube verschleudert habe, wo er aufgrund ungeklärter Umstände immerhin einige zehntausend Abrufe erzielte und uns über tausend neue Abonnenten einbrachte. »Endlich mal niveauvolle Inhalte!«, hieß es dort. — Naja. Da gehen die Meinungen wohl auseinander. ;-)
Was ist MCP? Es ist eine Funktion, die man in Software einbauen kann, damit die Software durch einen KI-Agenten bedient werden kann.
Das führt uns sofort zu zwei Problemen. Erstens: Die Leute interessieren sich nicht für KI. Und zweitens: schon gar nicht für Agenten.
Ist Siri ein Agent? — Natürlich. Siri steuert andere Apps. Genau das macht Siri zum Agenten. Beispiel: »Hey Siri, rufe Frau Müller an«. Dann steuert Siri die Telefon-App. (Und zugleich, zu einem gewissen Grad, auch Frau Müller.)
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Siri, Agenten und MCP
Was einen Agenten wie Siri so interessant macht, ist die Fähigkeit, mehrere einzelne Schritte zu kombinieren, um ein Ziel zu erreichen. Für das Beispiel mit Frau Müller benötigt Siri zunächst den Zugriff auf das Adressbuch.
Klingt einfach, aber: Siri muss nun herausfinden, welche Funktionen beim Adressbuch zur Verfügung stehen (Suchen, Hinzufügen, Ändern) und welche Felder es gibt (Vorname, Nachname, Rufnummer, usw.). Wenn Siri die Rufnummer gefunden hat, geht es weiter: Nun braucht Siri Zugriff auf die Telefon-App. Auch die Telefon-App hat bestimmte Funktionen und erwartet bestimmte Daten (etwa die Rufnummer).
Woher weiß Siri, wie all die Apps bedient werden müssen und welche Daten sie erwarten? Das ist tatsächlich eine der revolutionären Ideen bei Siri. Jede App enthält eine Beschreibung, die Siri lesen kann.
MCP ist im Grunde genau dies; allerdings nicht für Siri, sondern für alle KI-Agenten. Einfach gesagt ist es eine Liste an Funktionen, die eine App zur Verfügung stellt; außerdem die Daten, die sie dafür benötigt; und eine kleine Anleitung.
In meiner sehr unglücklichen und sehr einsamen Sendung – die leider, wie ich bereits tränenreich beklagte, nur fünf Downloads erzielte – hatte ich orakelt, dass bald jede Software eine solche MCP-Schnittstelle bekommen wird; und dass jede Software in Zukunft viel häufiger per MCP bedient wird, als durch den Menschen. Konkret: Photoshop wird in Zukunft vor allem durch KI-Agenten bedient, und seltener durch Menschen. Klingt komisch, ist aber so.
Hey Siri, werd’ mal konkret!
Jaja, schon gut. Ich werd’ mal konkret.
Für Mac-TV verwende ich eine kleine Datenbank, um Artikel und News zu verwalten. Es ist eine App, in der ich Texte schreiben, ein Bild hinzufügen und per Knopfdruck auf der Webseite veröffentlichen kann. Die App speichert alles in einer Datenbank. So sieht das aus:
Die App hat neuerdings eine MCP-Schnittstelle. Damit kann jede KI, der ich es gestatte, auf die App zugreifen. Als KI verwende ich Codex, eine Variante von ChatGPT. So schalte ich es ein:
Warum ist das nützlich? ChatGPT (oder Codex) kann nun in der Artikel-Datenbank suchen. Dadurch kann ich das KI-Modell fragen: »Welche Artikel wurden veröffentlicht über das iPhone 18 Pro?«. Auch alle Quellen (URLs) sind sorgfältig gespeichert, sodass die KI dort weiter recherchieren kann.
Der Clou: Es gibt in der App eine weitere Datenbank mit Meldungen anderer News-Portale. Und eine Datenbank mit allen Pressemeldungen von Apple. Und eine mit bekannten Fakten über Apple. Und eine mit dubiosen Gerüchten. — All diese Datenbanken sind nun für das KI-Modell durchsuchbar.
Erneut: Was soll das bringen? Das KI-Modell kann also die Datenbank durchsuchen, na und?
Interessant wird es dann, wenn man ChatGPT (oder allgemein jedem KI-Agenten) eine etwas größere Aufgabe stellt. Beispielsweise:
»Recherchiere alle aktuellen Gerüchte und Fakten zur angeblichen variablen Blende des kommenden iPhone 18 Pro, und verwende dazu meine App, aber suche auch im Web nach seriösen Quellen«.
Allein die Komplexität dieses Kommandos ist haarsträubend. Keine App und keine Datenbank kann so ein Kommando verarbeiten. Aber die KI überlegt nun, wie sie die gestellte Aufgabe lösen könnte.
Das ist ein wichtiger Punkt: Früher musste man der KI immer sehr genau sagen, was sie tun soll. Aber diese Ära ist vorbei. Stattdessen formuliert man ein Ziel. Die KI überlegt dann, wie es das Ziel erreichen kann.
Die KI legt los!
Was geschieht nun? Die KI kommuniziert mit der App und probiert etwas herum. Die KI setzt nicht ein Kommando ab, sondern viele, immer wieder. Die KI probiert vielleicht zuerst eine Suche nach »iPhone 18 Pro«, aber auch nach »Kamera« oder »Camera« und hangelt sich damit weiter. Die KI liest sich durch, was in der App über Fakten, Gerüchte und eigene Artikel zu finden ist und trennt diese Kategorien sorgfältig. — Außerdem recherchiert sie im Web, das war der Auftrag.
Man könnte sich fragen: Warum so kompliziert? Warum Datenbanken? Die KI könnte doch einfach bei Google suchen, und fertig. Das machen doch alle so! — Aber in meiner Datenbank sind Gerüchte, Meinungen und bestätigte Fakten fein säuberlich als solche ausgewiesen:
Allerdings enthält die Datenbank kein Wissen über optische Linsen. Dieses Wissen steht bei Wikipedia. Also sucht der Agent auch dort.
Am Ende bekomme ich eine Übersicht über Gerüchte, Fakten und aktuelle technische Entwicklungen. Das ist schon was anderes als einfach die neuesten Gerüchte abzuschreiben.
Das Ergebnis
In meinem Fall hat der KI-Agent herausgefunden, dass es bei der Kamera-Linse zwei widersprüchliche Gerüchte gibt. Einmal heißt es, alle iPhone 18 Pro erhalten die Linse; ein andermal heißt es, nur das Max-Modell würde damit ausgestattet. Der KI-Agent hat mich sofort darauf hingewiesen, sodass ich meinen Artikel entsprechend schreiben konnte. Mein Artikel wurde dadurch präziser.
Ein weiteres Beispiel: Durch die Recherche in meiner Datenbank wusste der KI-Agent ziemlich genau, um was es mir ging. Dadurch konnte ich meine weiteren Anweisungen kurz halten. Als ich dann die Illustrationen erstellt habe, musste ich nicht mehr erklären, dass es um Smartphone-Bauteile ging. Sondern ich konnte mich darauf konzentrieren, bestimmte Funktionen verständlich zu machen. Das ist der große Vorteil, wenn ein KI-Agent alle Informationen erhält: Dann kann der KI-Agent auch gut mitdenken und mithelfen. Hier ist eine Illustration aus dem Artikel:
Warum ist das bemerkenswert? Weder die KI noch meine App hätte eine solche Illustration erzeugen können. Die KI kann zwar Illustrationen erzeugen, verfügt aber nicht über die nötigen Informationen. Meine App verfügt über die nötigen Informationen, kann aber keine Illustrationen erzeugen. Zum Ziel bin ich nur gekommen, weil beides miteinander verbunden war.
Ein letztes Beispiel: In einem anderen Artikel ging es teilweise um die Preise neuer Macs, die derzeit steigen. Der KI-Agent hat automatisch in meiner App nachgeschaut, wie hoch die früheren Preise waren und hat vorgeschlagen, diese Information in den Text einzufügen. Dadurch wurde der Artikel besser und für die Leser nützlicher.
Seit heute, dem 1. September 2026, hat Apple zum ersten Mal seit 15 Jahren einen neuen Chef. John Ternus folgt auf Tim Cook, der als Executive Chairman des Verwaltungsrats im Unternehmen bleibt. Ternus kommt nicht aus dem Vertrieb, dem Finanzbereich oder der Lieferkette. Er ist Maschinenbauingenieur und hat fast seine gesamte Laufbahn mit der Entwicklung von Apple-Hardware verbracht. Damit rückt ein Mann an die Spitze, dessen Arbeit bereits in sehr vielen Geräten steckt, die Apple-Kunden täglich benutzen.
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Vom Maschinenbau zum Cinema Display
Ternus stammt aus Kalifornien und studierte Maschinenbau an der University of Pennsylvania. Nach dem Studium arbeitete er vier Jahre als Ingenieur bei Virtual Research Systems, einem frühen Hersteller von Geräten für virtuelle Realität. 2001 wechselte er in Apples Produktdesign-Team. Zu seinen ersten Aufgaben gehörten externe Bildschirme wie das Apple Cinema Display. Apple war damals noch ein viel kleineres Unternehmen. Das iPhone, das iPad und die Apple Watch gab es noch nicht.
Schon in dieser frühen Phase lernte Ternus eine Arbeitsweise kennen, die seine Karriere prägen sollte: Ein Produkt wird als ganzes System entwickelt. Gehäuse, Bildschirm, Antennen, Lautsprecher, Akku, Chips und Software müssen zusammenpassen. Es reicht nicht, wenn jedes Team für sich eine gute Lösung baut. Damals ging aber gerade die PC-Industrie in diese Richtung der modularen Bauweise. Apple war in dieser Hinsicht ein Außenseiter.
Das iPad als Langzeitprojekt
Nach der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 wechselte Ternus in die iPad-Entwicklung. Apple schreibt ihm eine leitende Rolle bei jeder iPad-Generation zu. Dazu gehören nicht nur die Tablets selbst. Nach einem Bericht von Bloomberg war er auch wichtig für den Apple Pencil, das Magic Keyboard sowie deren magnetische Lade- und Verbindungssysteme.
Sein Einfluss ging sogar über die Hardware hinaus. Ternus fand, dass das iPad durch seine iPhone-nahe Software gebremst wurde. Der größere Bildschirm und der stärkere Prozessor würden nicht gut genug genutzt. Deshalb drängte er Softwarechef Craig Federighi zu einem eigenen Betriebssystem für das Tablet. Daraus entstand später iPadOS mit stärkerem Multitasking und mehr Funktionen für produktive Arbeit. Dieser Vorgang zeigt, wie Ternus denkt: Gute Hardware ist nur dann nützlich, wenn die Software ihre Möglichkeiten ausschöpft. Dies war in fast jedem iPad-Testbericht die deutlichste Kritik. Verstummt ist sie nie.
Der Mac
2013 wurde Ternus Vice President of Hardware Engineering. Beim sehr dünnen 12-Zoll-Retina-MacBook von 2015 zeigte sich seine Art der Zusammenarbeit besonders deutlich. Antenne und Lautsprecher brauchten beide Platz zum Schwingen, doch im kleinen Gehäuse war kaum Raum vorhanden. Ternus brachte beide Entwicklergruppen zusammen. Sie verbanden die Funktionen in einer gemeinsamen, platzsparenden Baugruppe. Auch die gestufte, treppenförmige Batterie füllte freie Stellen im Gehäuse besser aus. Erstmals wurde sie beim MacBook Air eingesetzt, um sich dem geschwungenen Gehäuseboden anzupassen.
Noch wichtiger war später der Wechsel des Mac von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. Ternus gehörte zu den zentralen Leitern dieses Projekts. Die Umstellung verlangte eine enge Abstimmung von Chipdesign, Computerhardware, macOS und Entwicklerwerkzeugen. Seit dem M1 kann Apple Leistung, Stromverbrauch und Bauform seiner Macs stärker gemeinsam planen. Das machte Geräte wie das lüfterlose MacBook Air möglich und verringerte Apples Abhängigkeit von Intels Zeitplänen. Wie die ausgeklügelte passive Kühlung des MacBook Air funktioniert, haben wir in einer recht aufwändigen Sendung erläutert, die im Archiv zu finden ist.
AirPods, iPhone und die gesamte Hardware
Unter Ternus’ Verantwortung entstand auch die erste Generation der AirPods. Die Ohrhörer wirkten 2016 zunächst ungewohnt, wurden aber zum Vorbild für eine ganze Produktklasse. Später leitete er das Hardwareteam hinter iPhone 12 und iPhone 12 Pro. Diese Generation brachte 5G, MagSafe und ein neues Gehäusedesign in die iPhone-Reihe.
2021 übernahm Ternus als Senior Vice President die gesamte Hardwareentwicklung. Damit verantwortete er die Teams hinter iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods und später auch Vision Pro. In dieser Zeit rückten Haltbarkeit, Reparierbarkeit und neue Materialien stärker in den Mittelpunkt. Apple verwendete neue Legierungen aus recyceltem Aluminium und 3D-gedrucktes Titan für die Apple Watch Ultra. Zuletzt entstanden unter seiner Leitung die iPhone-17-Reihe mit dem dünnen iPhone Air, neue AirPods-Funktionen für Hörgesundheit und das günstigere MacBook Neo.
Auch Fehlentscheidungen gehören zur Bilanz
Nicht jedes Projekt war erfolgreich. In Ternus’ Bereich wurden die Butterfly-Tastatur und die Touch Bar für das MacBook Pro umgesetzt. Beide Ideen kamen vor allem aus Apples damaligem Designteam. Die Tastatur ermöglichte dünnere Geräte, erwies sich aber als störanfällig. Die Touch Bar ersetzte Funktionstasten durch einen schmalen Bildschirm, setzte sich jedoch nicht durch. Apple kehrte später zur Scherenmechanik und zu echten Funktionstasten zurück. Kritisiert wurden jedoch nicht nur die technischen Schwächen, sondern dass Apple zu lange daran festhielt (wie bei der Tastatur) oder sie nicht weiterentwickelte (wie bei der Touch Bar).
Auch die Vision Pro zeigte zwar die immense technische Stärke von Apple, blieb wegen Preis, Gewicht und begrenztem Nutzen aber ein Nischenprodukt. Vielleicht hätte man schon während der Entwicklung erkennen können, dass das Produkt zu viele Probleme mit sich bringt.
Vom Hardwarechef zum CEO
Ternus übernimmt Apple in einer Phase, in der die bisherigen Stärken zwar weiterhin benötigt werden, aber es müssen neue hinzukommen. Künstliche Intelligenz wird vermutlich sehr bald zu einem entscheidenden Faktor. Seine bisherige Antwort, die in diesen Tagen häufig zitiert wird: Apple solle keine Technik nur um der Technik willen ausliefern, sondern daraus gute Produkte und konkrete Erfahrungen für Nutzer machen. Jedoch erkennt man genau an solchen Antworten, wie schnell sich die Dinge ändern können. Die Zeiten, bei denen die Nützlichkeit von KI noch strittig war, sind unter Fachleuten längst vorbei.
Die direkte Leitung der Hardware hat Ternus bereits an Johny Srouji abgegeben. Als CEO muss er nun Software, Dienste, Lieferketten, Politik und Finanzen zusammenführen. Ob ihm dabei noch viel Zeit als Gestalter von Produkten bleibt (wie bei Steve Jobs) oder ob er eher als Verwalter (wie Tim Cook) agieren wird, muss sich erst noch zeigen. Für ihn und das ganze Team sprechen große Kontinuität. Er ist kein Chef von außen, der sich erstmal einige Jahre einarbeiten muss. Die Produkte der nächsten zwei Jahre sind sowieso längst in der Pipeline.
Apple wird in Kürze das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max vorstellen. Bei der Kamera könnte es diesmal eine Änderung geben, die man sonst eher von großen Fotoapparaten kennt: eine variable Blende in der Hauptkamera. Sicher ist das noch nicht. Berichte aus der Lieferkette nennen beide Pro-Modelle. Ein neueres Gerücht von Ice Universe nennt dagegen nur das Pro Max.
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Was ist überhaupt eine Blende?
Die Blende ist eine Öffnung im Objektiv. Sie bestimmt, wie viel Licht den Bildsensor erreicht. Eine kleine Blendenzahl wie f/1,6 steht für eine große Öffnung. Eine höhere Zahl wie f/4 bedeutet eine kleinere Öffnung. Bisher arbeitet die Hauptkamera eines iPhone Pro mit einer festen Blende. Die Öffnung bleibt also gleich, während Belichtungszeit, Empfindlichkeit und Software die Aufnahme anpassen.
Tipp: Klicke auf den Titel des Beitrags, um die Bilder größer darzustellen (volle Seitenbreite).
Eine verstellbare Blende gibt der Kamera eine weitere Möglichkeit. Im Dunkeln kann sie sich weit öffnen. So fällt mehr Licht auf den Sensor, die Kamera braucht weniger starke Aufhellung und das Bild kann rauschärmer wirken. Bei hellem Licht kann sie sich schließen. Das hilft besonders bei Videos, weil die Belichtungszeit dann nicht immer extrem kurz werden muss. Bewegungen sehen dadurch natürlicher aus.
Auch die Schärfentiefe ändert sich. Mit einer großen Öffnung wird der Hintergrund eher weich, während das Motiv scharf bleibt. Dieser Effekt entsteht optisch und muss nicht erst vom Porträtmodus berechnet werden. Eine kleinere Öffnung hält dagegen mehr Ebenen scharf. Das ist nützlich für Gruppen, Landschaften oder Dokumente. Bei einem Smartphone ist der Unterschied kleiner als bei einer Systemkamera, weil Sensor und Brennweite viel kleiner sind. Trotzdem kann er sichtbar sein, vor allem bei nahen Motiven.
Wie funktioniert die Technik?
Technisch sitzt im Objektiv eine winzige Iris. Mehrere dünne Lamellen bewegen sich gegeneinander und verändern das Loch in ihrer Mitte. Ein Aktor, also ein sehr kleiner elektrischer Antrieb, stellt die Lamellen ein. Die Kamera kann nur zwischen zwei Stufen wechseln oder viele Zwischenwerte anbieten. Das Xiaomi 14 Ultra zeigt, wie weit diese Technik gehen kann: Seine Hauptkamera regelt stufenlos von f/1,63 bis f/4. Xiaomi nennt sechs Lamellen und einen präzisen 12-Bit-Aktor. Das Huawei P60 Pro bietet eine automatisch verstellte physische Blende von f/1,4 bis f/4.
Das Video unten zeigt die Linse des Xiaomi 14 Ultra:
Der Einbau ist schwierig. Im flachen Kameramodul ist kaum Platz. Lamellen und Antrieb müssen schnell, leise und über Jahre zuverlässig arbeiten. Sie dürfen optische Bildstabilisierung und Autofokus nicht stören. Schon kleinste Abweichungen können bei kompakten Smartphone-Objektiven die Bildschärfe verschlechtern. Zugleich muss das Modul gegen Staub und Wasser geschützt bleiben. Für jede Blendenstellung muss Apple außerdem Fokus, Belichtung, Schärfung und Bildzusammenführung neu abstimmen. Eine sehr kleine Öffnung ist nicht automatisch besser: Durch Beugung kann feine Zeichnung verloren gehen.
Für welche Lösung wird sich Apple entscheiden?
Beim iPhone spricht vieles für eine echte mechanische Lösung. Der Analyst Ming-Chi Kuo nannte Sunny Optical und Luxshare als Lieferanten für den Blendenmechanismus sowie Largan für die Optik. Ein späterer Bericht behauptet, Sunny Optical fertige bereits Aktoren, während LG Innotek die Kameramodule zusammenbaue. Das deutet auf bewegliche Lamellen mit elektrischem Antrieb hin, nicht auf einen reinen Software-Effekt.
Unbekannt bleiben der Blendenbereich, die Zahl der Lamellen und die Bedienung. Apple könnte die Öffnung automatisch wählen und nur in Pro-Apps eine manuelle Kontrolle erlauben. Ebenso offen ist, ob das kleinere iPhone 18 Pro dieselbe Technik bekommt. Sollte sie kommen, wäre sie kein Nachtfoto-Wunder. Ihr größter Wert läge in mehr Kontrolle: natürlichere Videos, besser steuerbare Schärfentiefe und weniger Abhängigkeit von künstlichem Bokeh.
Für die iPhones ingesamt wäre eine mechanische Blende ein großer Schritt nach vorne. Es stößt damit in Bereiche vor, die bisher den »richtigen« Kameras vorbehalten waren. Wenn man sich die Entwicklung der iPhone-Kamera seit der Vorstellung im Jahr 2007 vor Augen führt, ist es kaum zu glauben, wie es sich verbessert hat. Niemand hätte das damals für möglich gehalten.
PS: Die Illustrationen habe ich mit Codex und Image-Gen-2 von OpenAI erstellt.
„Spiel etwas Ruhiges.“ „Mach den Bildschirm ein bisschen dunkler.“ „Zeig mir Fotos von meinem Hund am Strand.“
Für Menschen sind solche Sätze leicht zu verstehen. Für einen Sprachassistenten sind sie erstaunlich schwierig. Es fehlen genaue Befehle, Namen von Apps und manchmal sogar wichtige Wörter. Trotzdem erwarten wir, dass Siri weiß, was gemeint ist.
Mit Siri AI will Apple dieses Problem besser lösen unter Verwendung von Apple Intelligence. Einfache Aufgaben werden möglichst direkt auf dem iPhone, iPad oder Mac verarbeitet. Für schwierigere Anfragen kann Apple größere Modelle auf besonders geschützten Servern einsetzen. Doch selbst ein leistungsfähiges KI-Modell muss zunächst erkennen, was ein Mensch eigentlich möchte.
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Das alte Problem mit den richtigen Wörtern
Klassische Sprachsteuerungen arbeiteten häufig mit Schlüsselwörtern. Tauchten in einem Satz Begriffe wie „Musik“, „Song“ und „abspielen“ auf, war vermutlich die Musik-App gemeint. Bei Wörtern wie „Karte“, „Route“ oder „Adresse“ lag die Karten-App nahe.
Dieses Verfahren funktioniert, solange Menschen die erwarteten Begriffe verwenden. In der Praxis sprechen sie jedoch sehr unterschiedlich.
Eine Person sagt: „Spiele Musik zum Entspannen.“ Eine andere bittet: „Ich hätte gern etwas Ruhiges.“ Eine dritte sagt nur: „Mach mal eine entspannte Stimmung.“
Alle drei Wünsche können fast dasselbe bedeuten. Trotzdem enthalten nur einige davon das Schlüsselwort „Musik“. Ein System, das lediglich nach einer festen Wortliste sucht, kann den Zusammenhang leicht übersehen.
Bei ganzen Sätzen wird das Problem noch größer. „Wie stelle ich mein Display dunkler?“ bedeutet fast dasselbe wie „Der Bildschirm ist mir zu hell“. Die verwendeten Wörter unterscheiden sich aber deutlich. Eine einfache Suche findet deshalb vielleicht keinen passenden Eintrag in der Hilfe. Außerdem muss Siri entscheiden, welche App überhaupt zuständig ist.
Bedeutung als Zahlenreihe
Hier kommen sogenannte Embeddings ins Spiel. Der englische Begriff lässt sich ungefähr mit „Einbettungen“ übersetzen. Gemeint ist eine mathematische Darstellung von Sprache.
Ein Embedding verwandelt ein Wort oder einen Satz in eine lange Reihe von Zahlen. Diese Zahlen beschreiben nicht die Schreibweise, sondern bestimmte Merkmale der Bedeutung. Man kann sich das wie eine riesige Landkarte vorstellen: Wörter und Sätze mit ähnlicher Bedeutung liegen nah beieinander. Begriffe ohne Zusammenhang befinden sich weiter voneinander entfernt.
Auf dieser Landkarte würden etwa „Auto“, „Wagen“ und „Fahrzeug“ eine kleine Gruppe bilden. „Apfel“ läge vermutlich näher bei „Obst“ als bei „Schraubenzieher“. Bei Sätzen funktioniert das ähnlich. „Wo bleibt meine Bestellung?“ kann sehr nah bei „Wie prüfe ich den Lieferstatus?“ liegen, obwohl beide Sätze kaum dieselben Wörter verwenden.
Der Computer versteht Bedeutung dabei nicht so wie ein Mensch. Er kann aber den mathematischen Abstand zwischen zwei Zahlenreihen berechnen. Je kleiner dieser Abstand ist, desto ähnlicher ist normalerweise der Inhalt.
Apple erklärt das Prinzip in seiner Entwickler-Dokumentation am Beispiel einer Fotosuche: Wer nach „Wolke“ sucht, könnte auch Bilder finden, die mit „Himmel“ beschrieben wurden. Außerdem können Satz-Embeddings erkennen, dass eine Frage aus einer App inhaltlich zu einem bestimmten Hilfetext passt. Die technische Beschreibung steht in Apples Natural-Language-Dokumentation.
Von der Sprache zur passenden Aktion
Für Siri AI sind solche Bedeutungsvergleiche besonders nützlich. Das System kann eine frei formulierte Anfrage mit den bekannten Fähigkeiten von Apps vergleichen.
Nehmen wir den Satz: „Mach das Foto etwas wärmer.“ Siri muss erkennen, dass es um Bildbearbeitung geht. Dann muss das System eine App finden, die Farbtemperatur oder Filter verändern kann. Schließlich müssen das Foto und der gewünschte Arbeitsschritt an diese App übergeben werden.
Entwickler beschreiben dafür mit App Intents, welche Inhalte und Aktionen ihre Programme anbieten. Eine App kann zum Beispiel mitteilen: „Ich kann Nachrichten senden“, „Ich kann Termine anlegen“ oder „Ich kann Fotos bearbeiten“. Siri übernimmt das Verstehen der natürlichen Sprache und verbindet die Anfrage mit einer passenden Aktion.
Dadurch müssen Entwickler nicht mehr jede denkbare Formulierung vorher aufschreiben. Sie müssen also keine lange Liste wie „spiele“, „starte“, „höre“, „mach Musik an“ und „gib mir einen Song“ pflegen. Apple sagt, dass neue App-Schemas ohne festgelegte Sprechsätze auskommen. Wenn sich Siris Sprachverständnis verbessert, müssen Apps dafür nicht jedes Mal angepasst werden. Apple erläutert dieses Zusammenspiel in einer WWDC-Sitzung zu App Schemas.
Embeddings helfen auch bei der Auswahl von Inhalten. Eine Nachrichten-App könnte Beiträge zum Thema „Urlaub in Italien“ finden, obwohl in manchen Nachrichten nur von „Rom“, „Toskana“ oder „Ferien am Mittelmeer“ die Rede ist. Eine Kalender-App könnte verstehen, welcher Termin mit „mein Treffen über das neue Büro“ gemeint ist.
Hilfe finden, ohne den Fachbegriff zu kennen
Besonders praktisch ist die Technik bei Hilfefunktionen. Anwender kennen oft nicht den Namen der Einstellung, die sie suchen.
Wer schreibt: „Abends blendet mich mein iPhone“, sucht möglicherweise nach der Bildschirmhelligkeit, dem Dunkelmodus oder Night Shift. Eine klassische Stichwortsuche könnte scheitern, weil keiner dieser Begriffe im Satz vorkommt.
Mit Embeddings kann eine App die Beschreibung des Problems mit vorhandenen Anleitungen vergleichen. Die ähnlichsten Texte erscheinen zuerst. So könnte das System Anleitungen wie „Bildschirmhelligkeit ändern“ oder „Night Shift aktivieren“ vorschlagen.
Die App muss dabei nicht unbedingt eine vollständige Antwort selbst erzeugen. Oft reicht es schon, den richtigen vorhandenen Inhalt zu finden. Das kann schneller, verlässlicher und leichter zu prüfen sein als eine frei erfundene KI-Antwort.
Nicht nur für Siri
Die wichtige Neuerung besteht darin, dass semantisches Verstehen nicht auf Siri beschränkt bleibt. Apple stellt Entwicklern entsprechende Funktionen in seinen System-Frameworks zur Verfügung.
Über das Natural-Language-Framework können Apps Embeddings für Wörter und Sätze verwenden. Sie können Abstände zwischen Formulierungen berechnen und eigene Inhalte nach ihrer Bedeutung durchsuchen. Über App Intents und den semantischen Index von Spotlight lassen sich Inhalte und Aktionen zusätzlich für Apple Intelligence und Siri AI bereitstellen.
Damit kann eine Koch-App ähnliche Rezepte finden, eine Support-App passende Anleitungen vorschlagen oder eine Mediathek thematisch verwandte Filme anzeigen. Die Verarbeitung lässt sich in vielen Fällen direkt auf dem Gerät erledigen. Entwickler benötigen dafür nicht zwingend einen großen KI-Server.
Embeddings lösen nicht jedes Problem. Doppeldeutige Sätze bleiben schwierig, und ein kleiner mathematischer Abstand bedeutet nicht immer, dass zwei Texte wirklich dasselbe meinen. Apps müssen deshalb weiterhin prüfen, welche Aktionen sicher sind und wann eine Rückfrage nötig ist.
Trotzdem verändert die Technik grundlegend, wie Computer auf Sprache reagieren. Entscheidend wird, was die Wörter wahrscheinlich bedeuten. Genau dadurch kann sich Siri AI weniger wie eine starre Sprachfernbedienung und mehr wie ein Assistent anfühlen, der auch dann weiterkommt, wenn wir nicht den „richtigen“ Befehl kennen.
Was ich bei der Recherche zu diesem Thema besonders bemerkenswert fand: Apple benutzt hier eine allgemeine Systemfunktion. Jede App kann es nutzen. Die Beispiele, die Apple in der Dokumentation anführt, sind simpel. Auf diese Weise profitiert die ganze Plattform davon.
Bei Mac-TV verwende ich eine kleine App, um die Texte auf der Webseite zu verwalten. Ich tippe dort meine Artikel ein, füge ein Bild hinzu, und kann dann alles zusammen mit einem Klick auf der Webseite veröffentlichen. Es gibt auch eine Funktion, um ein Bild per KI erzeugen zu lassen. Oder ich ziehe ein eigenes Bild in die App, dann wird das Bild gleich ins richtige Format gebracht. Solche kleinen Helfer sind wirklich segensreich. Es muss nicht immer eine riesige App sein.
Heute habe ich bemerkt, dass ich ein einmal hinzugefügtes Bild nicht aus der App herausziehen kann, um es zum Beispiel auf dem Desktop abzulegen. Ich kann Bilder zwar reinziehen, aber nicht rausziehen. Das ist doof. Import geht, aber der Export fehlt!
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Beim Mac erwarte ich drei Funktionen: Drag&Drop, ein Kontextmenü mit »Speichern unter…« und das Kopieren in die Zwischenablage.
Aus Sicht des Programmierers sind das drei große Funktionen. Sie mögen erstmal klein erscheinen, aber dann muss man das User-Interface berücksichtigen, außerdem allerlei Beschränkungen des Systems (darf die App überhaupt frei im Dateisystem speichern?). Diese Dinge sind in unterschiedlichen Verzeichnissen und Dateien festgelegt, die man kennen muss. Da ist man erstmal eine Weile beschäftigt.
Aber das kann uns egal sein, wenn die KI es programmiert. Wir sagen der KI einfach, welche Funktionen sie einbauen soll.
Hier ist mein Befehl an die KI, den ich komplett zitiere. Achtet darauf, ob es irgendwelche Programmierkenntnisse erfordert:
In der Ansicht "Eigene Meldungen" -> [Meldung] -> Webartikel wird durch das KI-Modell ein Bild erzeugt und in der Sektion "Titelbild" angezeigt. Ich möchte die Anzeige des Bildes so verändern, dass man das Bild per Drag&Drop herausziehen kann, um es lokal zu speichern.
Zusätzlich sollen per Kontextmenü (bei Klick auf das Bild) zwei Menübefehle angezeigt werden:
"Bild kopieren" (diese Funktion kopiert das Bild in die Zwischenablage)
"Bild speichern unter..." (diese Funktion zeigt einen Dateidialog; vorausgewählt ist der Download-Folder des Users).
Setze diese drei Änderungen um. Verwende systemkonforme Methoden, da es sich weitgehend um Systemfunktionen handelt.
Das war alles. Ich beschreibe möglichst exakt, wo ich welche Funktionen haben will. Jeder kann das. Habe ich recht?
Anschließend rumpelte die KI ein paar Minuten vor sich hin. Die KI programmierte die neuen Funktionen und testete sie sorgfältig. Als alles funktionierte, gab sie eine Erfolgsmeldung aus. Ich startete die neue App und alles funktionierte sofort. Dieses Video zeigt die neuen Funktionen:
Um zu beweisen, dass es wirklich so einfach war, hänge ich einen Screenshot ans Ende des Artikels, der den gesamten Chat mit der KI zeigt.
Klar, für richtig große Programme und knifflige Probleme braucht man immer noch kluge Menschen, die sich damit beschäftigen. Ich würde sogar vorhersagen: Man braucht sie mehr denn je. Denn je komplexer die Lösungen werden, die dank KI nun erstellt werden, desto mehr braucht man Leute, die noch kapieren, was zum Kuckuck überhaupt vorgeht. Die Putzkolonne wird nicht nebenher die Software schreiben. So einfach ist es dann doch wieder nicht.
Aber kleine Tools sind dennoch nützlich, wie mein Beispiel zeigt. Die Funktionen fügt man schrittweise hinzu, wie man es gerade braucht.
Die Chefs von OpenAI und Anthropic sagen beide (und unabhängig voneinander), dass solche (kleinere) Software in Zukunft genau so kostenlos sein wird, wie es heute die Google-Suche ist: Man tippt ein, was man gerade braucht, und die Software entsteht unmittelbar und kostenlos.
PS: Hier ist zum Beweis der Screenshot mit dem Chat:
Das iPhone 18 Pro muss sich vor dem neuen Duo nicht verstecken. Es setzt weiterhin neue Bestmarken in vielen Bereichen. Die Akkulaufzeit ist superb, die Kameras erneut in vieler Hinsicht verbessert, keineswegs nur mit der neuen Blende. Aber auch die Blende ist für viele Fotografen und Hobbyisten wirklich ein Gewinn, denn sie ermöglicht bessere und kreativere Fotos. Es gibt weiterhin zwei Größen, und beide sind größer als das iPhone Duo (wenn man es nicht aufklappt). Bedeutet: Es ist weiterhin der beste Kompromiss und der beste Gegenwert fürs Geld. Gerade bei den aktuellen Preissteigerungen (auf ohnehin hohem Niveau!) muss man wirklich überlegen, was es einem wert ist. Das iPhone 18 Pro und Max ist wirklich, wirklich teuer. Es ist gute Technik, aber die Preise sind inzwischen krass.
Die neue Codex-App zeigt, wie viel intelligenter Assistenz werden kann als klassische Sprachassistenten. Sie liest und verändert lokale Dateien, erstellt neue Dokumente und arbeitet in mehreren Ordnern gleichzeitig, wenn man den Zugriff erlaubt. Die Oberfläche wirkt wie ein Chat, aber im Hintergrund laufen Agenten, die mehrere Schritte koordinieren und externe Werkzeuge nutzen. In unseren Demos sortiert die App doppelte Screenshots, erzeugt Biografien als Textdateien und baut einfache interaktive Apps. Das ist mächtig und eröffnet neue Arbeitsweisen auf Laptop und Desktop. Bedeutet das, dass heutige Sprachassistenten grundlegend neu gedacht werden müssen?
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